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Impressum

Inhaltsverzeichnis

Mein geistiger Führer

Die Sternenbrueder

sternenkinder

die Reinkarnation

universelle Bewustsein

Das Rad des Schicksals

Diese seltsame Physik

Die Sonne

Mein Volk

Geschichten

mein Verhältniss zu Gott

spanische Zeiten

Neuer Block

High,


ich heiße Stefan


und das ist meine Homepage .

Anno 1958 erblickte ich in Göttingen das Licht dieser Welt in diesem Körper und wollte gleich erstmal hierbleiben.
Mit 9 Jahren bekam ich zu Weihnacht das langersehnte Teleskop (x25fach). Ansich wollte ich mir die nähere, aber auch die weitere Welt aus meinem 4te Stockfenster damit anschauen , kam aber schon bald dazu mich auch für den Nachthimmel zu interessieren . Besonders von den Plejaden fühlte ich mich angezogen(obwohl ich damals nicht wußte warum). Zwei Jahre später erfuhr ich erst wie diese Sternengruppe heißt, die mich manchmal so faszinierte.

Ein paar Jahre später, Anfang der 70er sahen wir(Kinder) einen gelb-orangenen Ball am Himmel stehen. Er stand einfach nur da am Abendhimmel, stundenlang. Natürlich, ich gebe zu das kann sonstwas gewesen sein, erstaunlich allerdings die Reaktionen der Erwachsenen die wir darauf ansprachen "Is mir doch egal" oder "das geht mich nichts an" raunzten sie uns zu.
Seitdem interessierte ich mich für, Astronomie, altes Wissen und fremde(?) Wesen.

1976 schickten die Ami`s eine Sonde zum Mars. "Viking1" und später "Viking 2" lieferten jede menge Daten und 50.000 Fotos .
Einen teil der Bilder und Informationen gab die NASA wenig später an die Öffentlichkeit ab, mit der Behauptung das es kein Leben (es ging nur um Bakterieles) auf dem Mars gibt und gab, schließich gibt und gab es ja auch kein Wasser .
Halt antworteten da ein paar aufmerksame Köpfe die Polkappen sind doch vereist und wo Eis ist muss oder musste auch Wasser sein .
Stimmt dachte ich wieso lügen die Ami`s, zumal es doch nur um Bakterien ging?
Noch war ich jung, es gab andere Sachen, trotzdem war mein Interesse wieder geweckt.

Dann Anfang der 80er war`s glaub ich, die Geschichte mit den russischen U-Booten die sich in schwedischen Gewässern rumtrieben. Ne sagten die Russen, das sind wir nicht, aber das sagen sie ja immer.
Allerdings musste man zugeben das die Teile ganz schön schnell waren. Zu schnell für Ost-Block U-Boote. Zu schnell auch für alles andere Bekannte. Man hat Fallen an Flüßen aufgestellt, "Sie" jedoch nie bekommen. Die Zeitungen waren voll damit. Heute bin ich mir sicher, das war`n USO`s.

Jetzt der Hammer!
Anfang 90er Jahre , Oldenburg i.O.. Während ich in den Nachmittagshimmel schaue, spüre ich wie mich von linksoben etwas anzieht.
Da war doch was, ich schaue hin .
Eine Scheibe, orangerot leuchtend, zieht in einigen kilometern Entfernung, so groß wie ein Fingernagel, in gerader Linie über den Himmel an mir vorbei .
Dann von einem Augenblick zum nächsten ohne Ansatz, fliegt das Teil jetzt schon 4-5km entfernt um die Ecke, also im harten rechten Winkel weiter, beschleunigt dann und ist weg.
Nichts mehr, nur das Gefühl, das die mich gegrüßt haben!
Amerikaner, Russen, doch Aliens oder gar Deutsche?
Fragte ich wohl mich, aber niemand anderes. Wer glaubt einen das auch? Außerdem sowas besonderes ist es nun auch wieder nicht, ne menge Leute haben schon Ufo`s gesehen. Bis auf wenige Ausnahmen behielt ich dieses neue Wissen erstmal für mich.

Seitdem lese und recherchiere ich über diese und andere Themen wie untergegangene Kulturen(Atlantis , Ägypten , Sumer, Lemuria). Forsche in Märchenbüchern, sind die Kobolde von früher die kleinen Grauen von heute? Studiere in der Bibel wann die Sintflut war.
OkinawaTreppe Auffallend dabei ist, das die offiziellen Medien, Fernsehen, Zeitungen u.s.w. , dieser Art von Zeit- Geschichte, immer negativ gegenüber stehen.
Da ist z.B. die Story mit der versunkenen Stadt vor Japan. Ungefähr 10.000 Jahre alt. Steht der Geologe vor einer Unterwassertreppe und erklärt in einer dreiviertelstündigen Reportage im Fernsehen, das die und der Rest der Stadt natürlich auch, vom Meer und Sand gebaut wurde.

Normalerweise bräuchte ich mich garnich darum zu kümmern und setze mich auf mein Rad und fahre in die Natur. Doch die sonnige Zeit wird auch immer weniger. Vieleicht weil die Herren, die den Himmel verschmutzen lassen siehe hier:Chemtrails einen Kontakt zu den "Sternenbruedern" ablehnen. Beziehungsweise unsere Politiker die diesen Herren gehorchen. Aus gutem Grund, von ihrer Macht müßten sie lassen und ihr gierig aus uns rausgepresstes Geld unter den Armen der Welt verteilen!

Bei der Vorstellung das jemand 1.000ende oder sogar millionen Jahre voraus ist, nicht nur technisch(wie etwa die Anunnaki siehe hier: nibiru), sondern vor allem spirituell, kann ich mir schon vorstellen wer meine wahren Alt-Väter sind.
Es geht wie schon angesprochen um "Freiwilligkeit". Die "Raumbrüder" möchten das wir "Sie" wollen.
Sie wünschen das wir Sie bitten!
Vielleicht ab jetzt jeden Abend um 8 Uhr?

So vielleicht - ist teilweise von mir Bitte an die Raumbrueder

Andromeda-Galaxie

Bitten ist schon ganz schön nur etwas zu wenig. "Hilf dir selbst dann hilft dir Gott" eine alte Weisheit, die sich im Leben oft bewahrheitet .
An mir selbst arbeiten das ich ruhiger, ausgeglichener werde.
Mich immer mehr von Leuten entfernen die soundso nur Stress in mein Leben bringen.
Das Autofahren so oft wie möglich sein lassen,
Fahrrad fahren oder Zufuß gehen schönt den Geist und den Körper . Vor allem schont es unsere Natur .
Kein Fleisch von gequälten und eingepferchten Tieren (also quasi allen) mehr essen. Stell dir vor Du wächst in einer Telefonzelle auf. Trinken, essen, schlafen, kacken immer in der gleichen Zelle. Gott sei Dank ist das in der Pubertät damit vorbei, man wird geköpft und dann gegessen .

niedlich nich Schwein gehabt Armes Schwein
Diese Brutalität mit der wir wie selbstverständlich unser Leben auf Kosten anderer Lebewesen gestalten.
Menschen, Tiere und Pflanzen sind unsere Partner auf diesem Planeten. In der Gemeinde der Erdlebewesen.
Wenn wir als Weltraumreisende in der Zukunft zur kosmischen Gemeinschaft gehören möchten , können wir auch mal zeigen das wir uns Selbstbeherrschen, das wir Gefühl besitzen und das unser bischen Intelligenz nicht nur zum Waffen bauen sondern auch zur Kommunikation genutzt werden kann .
Kriege sind keine Lösung für eine Überbevölkerung .
Andere Planeten zu bevölkern, weil auf dem eigenen kein Platz mehr is, auch nicht.
Wirklich intelligente Lebewesen leben in Harmonie mit ihrer Umwelt. Das unterscheidet sie von dummen Krebsbakterien, die sich wie eine Geschwulst in unserem Körper(ihrer Erde) ausbreiten, bis sie ihn zerstört haben und mit ihm sterben.
Es ist wichtig für weiterentwickelte Wesen, sich zu beherrschen.
Jeder fange bei sich selber an.

Fuck your Spirit-Photo

Homepage 2. Teil

Inhaltsverzeichnis

Mein geistiger Führer

Die Sternenbrueder

die Reinkarnation

universelle Bewustsein

Das Rad des Schicksals

Diese seltsame Physik

Die Sonne

Mein Volk

Geschichten

Zurück zu mir. Vor einem Jahr nahm ich mir vor HTML zu lernen. Es ist eine einfache Internet-Sprache, fast ein bischen wie Programmieren, nur viel leichter. Das Netz ist eine gute (und für uns Normalbürger die einzige) Möglichkeit sich oder seine Ideen zu präsentieren. Jedem der Lust hat sich zu Zeigen, kann ich das nur empfehlen. Wirklich es ist sehr leicht zu lernen, wir brauchen nur einen Computer, ein, zwei Lehrbücher (aus der Bücherei, so mach ich es) und schon kanns los gehen. Nach wenigen Stunden haben wir brauchbare Ergebnisse, mit Farben, hübsch gestalteten Schriftzügen und es macht echt Spaß. Zu sagen gibt es wohl doch genug?
Jedenfalls, im Herbst letzten Jahr(05), wollte ich dann meine erste Page in das Netz stellen, um bei der Bundes-Wahl ein Wörtchen mitreden zu können.
Stopp sagte da mein geistiger Führer zu mir, wir wollten doch über unsere Sternenbrueder schreiben . Schon, schon antwortete ich ihm mach ich auch sofort danach, doch die Wahl ist aktuell.
Eine Woche habe ich probiert die politischen Seiten in das Netz zu stellen, mit teilweiser professioneller Hilfe, keine Chance !
Diese Seiten die wir jetzt lesen haben wir (mein geistiger Führer und ich) ohne Schwierigkeiten und fremde Hilfe hochgeladen !
Halt. Ganz allein!? Da war es wieder, hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!
Kurz bevor wir(mein geistiger Führer und ich) fertig mit hochladen waren , kam dann der Profi(mein Kumpel (Dank Dir an dieser Stelle) ) vorbei, stellte die letzten Sachen klar (Hätten wir nicht mehr gebraucht, aber in Anbetracht dessen , das jeder gern Lehrer ist, ließen wir die letzten Schrittchen passieren!).

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Mein geistiger Führer
Ein Wort zu meinem "geistigen Führer". Er ist immer bei mir und mein direkter Draht zum "Universellen Bewußtsein" . Habe ich eine Frage so antwortet er mir (Im Rahmen seiner Möglichkeiten denn ich darf -noch- nicht alles wissen) . Meine Reife ist lange nicht vollendet und ich könnte Unsinn machen .
Er hilft mir auch ohne gefragt zu werden und weist mir andere Möglichkeiten . Er öffnet meinen Geist , für Kommunikation mit anderen Wesen , die Zutritt zu meinem Schädel haben dürfen, z.B. den Sternenbruedern .
Dieser geistige Führer wirkt schon immer in mir und hat mir oft geholfen , ohne das ich das wusste .
Bewußt kenne ich ihn erst so runde X - Jahre, aber er kennt mich schon immer .
Jeder hat diesen "geistigen Führer" . Er wartet nur darauf entdeckt zu werden. In der Not (z.B. jemand Liebes ist gestorben ) wenn unser Inneres laut schreit und gleichzeitig offen ist für neues (weil es ja helfen könnte) , könen wir ihn gut finden. Er ist unsere Telefondirekt-Leitung für geistige Wesen . Oder anders ausgedrückt für alle Wesen, z.B. Pflanzen , Tiere , Menschen oder eben Raumbrueder, die Geist besitzen !
Prinzipiell ist das unser Unterbewusstsein . Wie Einstein schon sagte , benutzen wir nur ein Bruchteil unseres Gehirns , so ungefähr 10% - 20% . Da stimme ich ihm zu . Der Rest ist aber auch da ! Die anderen 80% des Gehirnes arbeiten auch . Sie liegen nicht brach rum , sondern kontrolieren z.B. das Nervensystem oder zumindest Teile davon . Oder , wenn man Beispielsweise sich an etwas erinnern möchte , das weit entfernt ist ( wir haben alles , jede Erinnerung , sogar absolut jede , gespeichert . ) , dann hilft dieses Unterbewusste Sein bei der Suche . In der Not kann diese Suche recht fix sein . Innerhalb von Sekundenbruchteilen kann dann etwas gefunden werden , das helfen kann in dieser Notsituation .
Wenn wir Hunger auf etwas ganz bestimmtes haben , etwa ein Leberwurstbrötchen , kann es gut sein , das unser Körper das gerade braucht . Unser Unterbewußtsein weiß das und sendet uns die entsprechenden Signale .
Ja und natürlich Kommunikation . Auch da ist das Unterbewußte Sein ziemlich kräftig entwickelt und quatscht mit allem rum . Alles was wir kommunikativ nicht erreichen können8 (aufgrund geistiger und spiritueller Unwissenheit , beispielsweise) , aber trotzdem unseren Lebensweg kreutzt(z.B. Autos , Steine) und für uns wichtig ist , regelt es eben erstmal ohne uns und präsentiert uns die Ergebnisse später , wenn wir dafür bereit sind . Manchmal erst Jahre später oder sogar noch länger , wenn es sein muß !
Es ist eine meiner Aufgaben mein Unterbewußtsein zu entlasten und gewisse Sachen selber zu machen mit meinem bewusten Sein . Sprich , nicht nur mit den anfänglichen 10-20% , sondern sich mehr , ich sag mal Gehirnmasse zu erobern und vielleicht mit 15-25% zu denken . Sowas funktioniert ohne weiteres , z.B. wenn wir regelmäßig Schach oder Memory spielen , Kreutzworträtsel lösen , ja oder einfach Webseiten schreiben .
Persönlich verlasse ich mich lieber auf dieses Unterbewußtsein . Wenn es möglich ist , gehe ich Verabredungen eher aus dem Weg und schaue lieber zu wo mein geistiger Führer mich so hinsteuert . Das ist nicht nur spannender , weil ich ja nicht weiß was da so alles auf mich zukommt . Es ist auch zielgerichteter auf die jeweilige Lebenssituation zugeschnitten , was dann passiert und hat mir schon so manches "Aha"- Erlebnis spendiert .
Nachdem mir im alter von ca. 15 , die soundsovielte Armbanduhr innerhalb weniger Jahre kaputt oder abhanden gekommen war , wuste ich das die Dinger wohl nichts für mich sind . Seitdem habe ich keine mehr getragen , hängen so und so überall welche rum . Auch ein Handy ist und war nie mein Eigentum , da hat man ja nicht mal auf dem Klo seine Ruhe . Ausserdem schärft es die richtigen Sinne , benutzen wir solche Hilfsmittel nicht .
In der Zeit , da ich in Spanien lebte , wußte ich nicht ob ich jemals nach Deutschland zurückkehren würde . Wenn ich also irgendetwas schönes oder außergewöhnliches sah (z.B. einen wunderschönen mediterranen Abendhimmel) , überlegte ich immer ob ich (falls ich zurückkehren sollte) mich an dieses oder jenes Erlebniss auch erinnern könne . Jedesmal setzte ich mir dann einen Zeitraum von 5 oder 10 Jahren , indem ich mich an das Erlebte/Gesehene erinnern wollte . Exakt 5 Jahre später ging es los , es zwickte kurz in meinem Kopf , dann sah ich das , was in der Zeit damals passiert war vor meinem inneren Auge ablaufen . Jede gespeicherte Idee meldete sich im laufe der folgenden Zeit bei mir , immer exakt 5 Jahre danach . Dann tat sich eine Zeitlang nichts(logisch waren ja auch keine Merkpunkte eingerichtet) , bis der 10-Jahre-Turnus anbrach und alles wieder von vorne anfing .

Es war am Anfang meiner Zeit in Spanien . Meine Sprachkenntnisse waren noch klein , lediglich das Grundwissen , Wörter wie Ja , Nein , Mamma , Bier und ein paar Speisekartenausdtücke konnten aus meiner Erinnerung abgerufen werden . Abends , circa n Dutzend Leute sitzen im Kreis . Literflaschen Bier und Joints gehen ihre Runden , wir unterhalten uns . Natürlich auf spanisch denn wir sind in Spanien , aufgeregt unterhalte ich mich mit den anderen die allesamt Spanier sind . Plötzlich merke ich das ich fließend spanisch spreche und auch verstehe . Doch in diesem Moment , wo ich das merke , das ich das kann , kann ich es nicht mehr .
Irre , das interpretier ich mal so . Mein Unterbewußtsein hat sich alles was ich in den Wochen vorher , von dieser neuen Sprache mitbekommen habe , gemerkt . Wohl auch Wörter die ich noch nicht verstehen konnte , es (mein Unterbewußtsein) aber schon da es nicht auf meinen komplizierten bewußten Merkapparat angewiesen ist .
Zu einem Zeitpunkt , wo ich mich fallenlasse , hervorgerufen durch das Bier , den Kif und den netten Leuten , agiert mein Unterbewußtsein verstärkt und übernimmt die geistige Führung . In dem Moment da ich es merke , es mir Bewußt wird , gibt mir mein geistiger Führer die Fäden zurück . Da ich aber nicht soviel Potential halte(Wir erinnern uns 80% hält mein Unterbewußtsein , 20% hat mein bewußtes Sein) , kann ich auch nicht so gut spanisch . Nur 20% eben .

Dieses Unterbewußtsein bildet zusammen mit meinem sagen wir mal Schutzengel , unter Anderen meinen " Geistigen Führer" .

Ob die Sternenbrüder nun mein Schutz engel oder eher unter Anderen oder beides sind kann ich nicht so genau definieren .

Bei mir selbst läuft das übrigens so ab , das je besser ich bin oder noch besser je "lieber" ich mich verhalte oder bin , desto besser ist auch mein Zutritt zu diesem Selbst-Geist .
Bin ich ungerecht und/oder Zornig , denke ich noch nicht mal an Ihn . Aber er auch nicht an mich .

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Die Sternenbrueder
, eine Gottes Prinzipien lebende , Universumsumfassende (und darüber hinaus) Gemeinschaft !
Ihr Ziel , ein Universum(und darüber hinaus) das von Gottgläubigen Lebewesen bewohnt wird .
Ihr Wohnort sind Planeten dieser und anderer Galaxien , auch ausserhalb unseres Universums und unserer Dimensionen , auch innerhalb unseres Sonnensystems .
Sie leben aber auch in Raumschiffen -teilweise weil sie auf dem Weg der Reife ihren Heimatplaneten Unbewohnbar gemacht haben ,aber auch um nicht immer riesige interstellare Raumreisen machen zu müssen- , oder in riesigen Raumstationen , auch hier , in Erdnähe ! Weltraumstation mit Erdblick
Gerade hier in Erdnähe, wir Menschen sind an einem Punkt angelangt der uns erlaubt , diesen Planeten zu verlaßen . Weil wir Bomben und andere Geräte bauen können , die Dimensionen erreicht haben , die auch ihr Leben beeinflussen kann !
Viele von ihnen sind schon lange hier , unter anderen einfach weil sie mit uns verwandt sind , weil sie uns achten und lieben und uns lehren möchten .
Wir sind so etwas wie ihre Kinder .
Kinder stehen auf den Schultern ihrer Eltern . Heißt , Kinder wissen das was ihre Eltern wissen , schließlich haben Sie es von Ihnen gelernt . Ausserdem haben die lieben Kleinen aber auch Ihre eigenen Erfahrungen gemacht , kombiniert mit dem gelehrten der Großen , dem schon vorhandenem Wissen , haben sie mehr drauf , stehen auf den Schultern Ihrer Eltern .
Wenn wir uns also nicht zerstören , sondern anfangen uns zu besinnen (und zwar nicht nur ein paar wenige , sondern alle oder wenigstens die meisten ) , uns weiterentwickeln , so können Sie eines fernen Tages ( wenn wir Ihren ungefähren Entwicklungsstand erreicht haben ) ,
von uns lernen .
Denn was wir auf diesen Planeten erleben , können nur wir erfahren , auf jedem anderen Trabanten würden wir aufgrund anderer Luftdichte oder anderer Anziehungskraft uns auch anders Entwickeln . Vor 4000 Jahren war es wahrscheinlich vorteilhafter im vorderen Orient zu leben um sich technisch weiterzuentwickeln . Heute ist es wohl besser wenn man im mittleren Europa lebt . Möchte ich heutzutage beste spirituelle Reife erlangen , gehe ich in den Tibet , vor 4000 Jahren wäre ich vieleicht zu den Mayas gegangen .
So könnten dann Lebewesen die uns Entwicklungtechnisch vollkommen voraus sind , wie die Raumbrueder , von uns etwas lernen , was sie ohne uns nie kennengelernt hätten . Ohne Deutsche würden die Engländer wohl niemals Schwarzbrot kennen lernen können .
Es gibt Zeiten da waren die Sternenbrueder intensiver bei uns und das werden sie wohl auch wieder ( Wenn wir in der Zwischenzeit nicht unseren Planeten pulverisieren ) . Alle paar tausend Jahre kommen die Raumbrueder zu uns lehren uns die Prinzipien Gottes und der Natur , leben dabei mit uns mehrere Jahrhunderte und verlassen uns dann wieder für tausende Jahre , damit wir das Gelehrte verinnerlichen und von selbst zeigen können , das wir Gut sind , uns beherrschen können und dabei auch noch weiterentwickeln !
Zu den Zeiten von Atlantis sollen wir noch aktives Mitglied dieser Gemeinschaft gewesen sein !
Die Sternenbrueder sind das erste mal an mich herangetreten , nachdem vor wenigen Jahren die Bücher von "Jo Conrad" und etwas später von "Jan van Helsink" meinen Schreibtisch passiert hatten .
Herangetreten ist schlecht ausgedrückt , nachdem mir bewußt war das sie Existent sind , konnten sie mich auch kontaktieren .
Meine Weltanschauung stand damals schon auf festen Füßen , doch so einige Sachen waren mir noch unklar . Hier fand ich dann wichtige Fetzen die mein Weltbild stabilisierten . In diesen und anderen Büchern fand ich dann auch Hinweise auf mein Verhältnis zu den Plejaden , was der Grund sein könnte warum ich mich in dieser Welt(schon immer) so fremd fühle und weshalb hier auf diesem Planeten alles so schräg läuft !
Um es eben mal klarzustellen , ich liebe diesen Planeten und die meisten seiner Bewohner , Pflanzen , Tiere , Kinder und auch große Teile der Erwachsenen Bevölkerung . Doch ich hadere mit denen(und sie werden immer mehr) , die immer mehr Mauern aufstellen , sodas immer weniger freie Natur für alle da ist(klar diese Typen haben in ihren eigenen Parks genug Umwelt , da können sie ruhig unsere Welt kaputt machen ) . Besonders hadere ich mit denen , die schon die kleinen Kinder anlügen (das so was verblödendes wie die Werbung im Kinderfernsehen erlaubt ist ) und um ihre zukünftige Welt betrügen . Am meißten stört mich jedoch , das die Eltern vieler Kinder unbedacht dem Kapitalismus ( dieser "Diesel" , "Naiki" oder Sonstwas- Klamotten-Wahn (die Kinder deren Eltern sich das nicht leisten können fühlen sich ausgegrenzt) )hinterherrennen und damit den Eltern von Morgen (ihren Kindern ) das Leben beschweren (es sollte doch umgekehrt sein ) !
Die Kinder liegen mir sehr am Herzen , sie sind noch so unveroht , sie sind neugierig(noch) , keine oder nur wenige negative/schmerzhafte Erfahrungen haben ihren Wissensdurst getrübt . Vor allen Dingen sind sie noch ehrlich , erst wir bringen ihnen die Unwahrheit näher .
Sie sind aber auch unsere Zukunft . Weisen wir sie gut ein , können sie später als Erwachsene die Retter unserer Welt sein .
Ihr kennt diese Hochhaus-Silos , da komme auch ich her . In diesen Zentren verroht das Kind und wird geistig krank , auch wenn es das nicht will , weil es sagen wir mal garnicht der Typ ist der Roh wird . In diesen Blocks verkümmert man Spirituell .
Doch so geht es nicht nur Menschen , auch Tiere die zusammengepfercht leben , werden krank . Das Wesen versucht sich irgendwie aus dieser "unwirklichen" Situation zu befreien . Körperlich ist das nicht möglich also über den Geist(ich hoffe doch das allen klar ist , das Tiere Geist besitzen und diesen auch benutzen) . So bekommt das Tier genau wie der Mensch eine Krankheit die wir Krebs nennen . Konkret kennen wir diese tierischen Krebskrankheiten dann mit Namen wie "Schweinepest" und "Rinderwahn" .
Mir wurde klar das ich egal ob ich nun ein Reinkarnierter Außerirdischer oder ein Mensch mit globalem Verständniss bin etwas zu tun habe , um diesen Planeten am Leben zu halten !
Aufzuklären und uns Menschen vorbereiten auf das was unweigerlich passieren muß wenn wir uns nicht ändern !
Schon lange wundere ich mich das die Erde nicht kollabiert , bei unserem ganzen rumgebohre in ihrem Körper , auf der Suche nach Edelmetallen und Oel . Das es keinen Polsprung gibt , so wir wir mit dem Klima umgehen . Dieses Klima hat sich in vielen tausend Jahren(seit der letzten Katastrophe/ Eiszeit) eingespielt , doch da kommen wir und meinen alles besser zu können (Genau wie die Chaoten vor 10.000 Jahren).
Wahrscheinlich wäre das sogar schon passiert (Polsprung) , würden unsere Außerirrdischen Freunde nicht immer wieder die Atmosphähre reinigen .
Die Sternenbrueder sind sehr präsent wenn ich z.B. direkt über sie schreibe und ich mußte erstmal lesen was ich so alles geschrieben hatte und es waren da Artikellang keine Rechtschreibfehler zu finden . Wenn ich so handele wie sie wünschen und ich bin gerade mal wieder einfühlsam , kann ich ihre Liebe und ihr Verständnis spüren ! Sicherlich kann auch ein weit entwickelter Mensch , wie z.B. ein tibetanischer Mönch mit ihnen kontaktieren oder sogar Mitglied sein .

Früher habe ich die Sternenbrüder die Götter genannt .
Dabei habe ich garnicht so sehr an Alien gedacht , sondern eher an Wotan und Zeus oder ihre Nachfahren .
Mir war schon immer klar , das wir nicht allein sein können , das da noch etwas ist , das unsere Physik so nicht stimmen kann .
Unabhängig davon , das das Schicksalsrad unbarmherzig seine Runden dreht und seine Prüfungen abverlangt .
So war ich gezwungen (denn ich wollte wissen ) , diese ganzen Komponenten -

wie das Schicksalsrad ,
diese seltsame Physik , die hinten und vorne nicht stimmig ist ,
das universelle Bewußtsein , das mir alle möglichen Gedanken spenden kann , wenn ich nur seine Gesetzmäßigkeiten verstehe
und eben die Götter , die auch noch ihre kleinen Spezialaufgaben für unsereins bereithalten

- auseinander zuhalten und (wenigstens ein bißchen) zu verstehen.

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Auf diesem Link sternenbrueder könnt Ihr mit ihnen Kontakt aufnehmen.
Ihr dürft diese Botschaft verbreiten, es ist sogar ausdrücklich erwünscht.
Also Webmaster und Druckerbesitzer....

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sternenkinder

Die sternenkinder sind irrdische Helfer der Sternenbrueder. Es ist ihr Job, die Raumbrueder bei ihren Vorhaben zu unterstützen. Aufklärung unter den Erdenmenschen zu verbreiten. Die umfassende Liebe Gottes verkünden.
Wahrscheinlich um nach einem eventuellen Aufstieg, die Menschen zu inspirieren und zu lehren. Die Sternensaat ist nämlich beides, galaktische Wesen mit dem kosmischen Wissen über die durch alles dringenden Liebe
und sie sind durch ihre jetzige Geburt Menschen.
Doch soweit sind wir erstmal noch nicht.

Woran man Kristallkinder erkennen kann

Das wichtigste aber,
wir sind hier um den Menschen zu helfen aus: Kristallkind

Woran man Indigo-Kinder erkennen kann


Nicht alle Indigos haben die gleichen Eigenschaften, darum ordnet man in bestimmte Gruppierungen:
Humanist
Gruppenmenschen sind immer freundlich, sehr sozial, reden mit jedem und sind hyperaktiv. Fühlt sich oft in seinem Körper nicht zu Hause. Lassen sich leicht ablenken.
Erbauer/Konzeptionelle
Befassen sich lieber mit Projekten denn mit Menschen. Starke Überzeugung, mögen keine Krontolle. Anfälliger für Drogen. Fühlen sich wohl in ihrem Körper und sind deshalb auch schon mal Sportler.
Artist
Sind meist kleiner und empfindlicher als andere Indigos. Kreativ, Künstler. Können ein Dutzend Aufgaben auf einmal in Angriff nehmen, um sie wenige Minuten später alle wieder fallen zu lassen.
Interdimensionaler Typ
Ist größer als die meisten anderen Indigos. Läst sich nichts sagen und weiss alles besser.

das wichtigste aber
wir sind hier um den Menschen zu führen


Es gibt einige die sagen, solche Listen bringen nichts, da kann sich ja jeder drin wiederfinden. Vor drei Jahren bin ich das erste mal über so eine Liste gestolpert und dachte das ist ja abgefahren, das bin ich ja. Euer Schreiber ist aber sehr anders denn seine Mitmenschen, sie sagen es ihm jedenfalls andauernd.
Dann sind da noch die ganzen anderen Sachen, die mir nur allein (Magie lässt sich für den Ungläubigen nicht beweisen..) passieren, wovon sonst keiner was mitkriegt.
Das mit den Tieren draußen in der Natur, die zu mir kommen und mit mir reden. Direkt zu mir!
Die flackernden Glühbirnen, wenn ich zu heftige Gedanken(elektr. Energie!!) fahre.
Die Menschen die mit mir lachen, wenn ich mit guter Laune in der Gegend rumstehe und gerad an einen Witz gedacht habe.
Die
Nochn Link: ja-rin

Warum sind wir hier

Diese ganzen Fähigkeiten die gerade aufgezählt wurden und das sind noch nicht alle, wozu sind die da? Das muss doch einen Sinn haben. Schliesslich macht alles einen Sinn wenn man nur lange genug darüber nachdenkt.
Sollte es etwa doch so sein, das am Tag "X" im Jahr 2012, die Apokalypse wütet gerade auf der Erde, am Himmel tausende von UfOs auftauchen und uns retten.
Warum?
Weil wir so lieb sind?
Zugegeben, die Liebe ist der Einstieg, die Basis in die geistige Physik(Magie).

Aber ist das nicht ein bischen wenig?
Mit diesen Wahnsinnskräften ausgestattet, hier auf die Erde zu inkarnieren, nur um gerettet zu werden?
Das ist zu wenig!

Ein Grund ist, wir sind ein bischen wie Indikatorstäbchen. Wir prüfen den Zustand von Mutter Erde oder besser den ihrer Bewohner. Lohnt es sich überhaupt noch um diesen Planeten zu kämpfen?
Es gibt aber noch einen.
Wir haben auch einen Job.
Unsere Aufgabe ist es, die Menschheit darauf vorzubereiten, dass der Himmel voll ist mit den Engeln Gottes
und das diese bereit sind, sich in wenigen Jahren zu outen und hier auf Erden zu erscheinen. Um uns allen beim "Aufstieg" zu helfen.

Soweit sind wir aber noch nicht. Hier auf Mutter Erde herscht von der Menschheit weitgehend unbemerkt, seit Jahrtausenden ein Krieg zwischen Gut und Böse. Wir befinden uns jetzt gerade in der finalen Schlacht.
Dem Herrn der Finsterniss ist es gelungen große Teile der Erde unter seine alles auffressende Kontrolle zu bringen. Seine (menschlichen?)Schergen die Banker und Industriekonzerne besitzen oder beherschen jeden Staat. Jede Institution auch solche die sich um Gutes und wirklich Hilfreiches kümmern, wird versucht zu korrumpieren und/oder zu unterwandern. Beispiel Umwelt; welche der großen Organisationen unternimmt etwas gegen den ca. ein drittel der Erdverschmutzung ausmachenden Flugverkehr?
Vor ein paar Jahren als Minister Gabriel seinen Dienst antrat, verkündete er das Flugzeuge besteuert würden. Damals war ich schon ein Polit-Profi und dachte nur: "Danke für den guten Willen". Nach einer Woche sprach niemand mehr von dem Thema. Für Satan ist Umweltverschmutzung sehr wichtig. Sie tötet Pflanzen und Tiere. Diese haben nämlich als lebende und spirituelle Wesen ein Mitspracherecht.
Es geht um Freiwilligkeit. Flora und Fauna kann der Teufel nichts vormachen. Sei entscheiden sich gegen ihn. Also brauch er sie nicht.
Bei uns Menschen sieht das schon anders aus. Wir lassen uns locker von seinem fahlem Licht blenden. Wer von uns geht noch in die Natur, ihre Düfte und Farben genießen?
Der Mensch geht in seiner Freizeitgestaltung lieber in die Stadt. Neonlicht beleuchtete Schaufenster sind auch bunt. Bratwurst und Pizza riecht auch gut. Fun-Schwimmbädern sind die Erlebnisswelten der heutigen Kinder. Das kostet Geld. Geld. Geld. Damit die Leute da denn auch reingehen, wird im anderen Freibad saftig der Preis angehoben. Wie hier in Oldenburg.
Kurz, der Mensch wird von der natürlichen Schönheit abgelenkt.
Wenn es dann soweit ist und unsere himmlischen Schwestern und Brüder hier erscheinen, wird auch er auftauchen durch die Gegend leuchten und verkünden er wäre der wahre und der einzige. Da hat er Erfahrung drin. Das macht er schon seit Jahrtausenden. Der Herrgott.
Herrgott fordert es angebetet zu werden. Durch fast alle Kulturen. Gern sind ihm Blutopfer. Das sind seine Spuren.
Lieber Gott das ist meiner, der freut sich wenn man zu ihm betet. Nicht wenn man Litaneien runtermonotiert, sondern ernsthaft denkt: "Lieber Gott ich hab Dich lieb"
oder so.
Das ist der Unterschied. Die Freiwilligkeit.
Ein Wesen das sich während seiner Evolution geistig weiterentwickelt und dabei seine Spirituallität und die seiner Umgebung und deren Zusammenhang mit der seinigen entdeckt,
wird gerne von den Sternenbruedern besucht und unterrichtet, wenn es das will.
Anders Herrgott. Der landet hier vor einer langen Zeit, findet Sachen die er gut gebrauchen kann, wie Metalle etwa und nimmt sich ihrer an. Ungefragt. Ist ihm ziemlich egal, das dieser Planet anderen Bewohnern vorbehalten ist, damit diese sich entwickeln können, um vielleicht einmal an Gottes Plan mitarbeiten zu dürfen.
Damit nicht genug. An den Geschöpfen wird rummanipuliert, unter anderen mittels Gentechnik um eine willige Sklavenrasse zu bekommen. Das fällt schwer zu glauben, aber wir Menschen benutzen eben nur 10% unserer Gehirnmasse. Alle anderen Wesen hier auf der Erde haben aber ihre vollen 100%. Da fällt es mir schwer was anderes zu glauben.
Herrgott oder Satan hat also ne menge Regeln und Ordnungen festgelegt, die seiner kommenden Herrschaft dienlich sind. Wie das Patriachat oder die Herrschaft der Macht statt einer Hierachie der Weisheit.
Denn wenn wir weise wären würden wir dieses selbstzerstörerische Rennen nicht mitmachen. Es würde keine Armen oder gar Hungernde geben. Es ist nämlich genug für alle da!
Doch wir gebrauchen altertümliche Technologien zum Vorteil weniger. Alle, alle machen mit. Sorgen dafür das es so bleibt. Die Regierungen, die Medien auch die Kirchen. Unsere Religion die Christen, eine einst pazifistische jüdische Sekte, ist seit über eineinhalb tausend Jahren selber -der Macht wegen- einer der größten Kriegstreiber auf diesem Erdball.

Wenn Raumschiff Erde noch länger ein lebender Planet sein soll, ist es nötig etwas zu ändern!
Den herrschenden Strukturen entgegentreten.
Diese Selbstzerstörung unterbinden.
Vor allem aber diese schleichend zunehmende Gleichgültigkeit, der Menschen, unserer gemeinsamen Umwelt gegenüber,
aufzuhalten.
Kurz den Menschen mehr Verantwortung zu übertragen.

Das ist es was ich(wir?) will!

Aufruf an die Sternenkinder


und an alle Sternenhelfer und alle Menschen mit Selbstverantwortung

Es ist Samstagabend 14.2. nach neun Uhr. um diese Zeit sitze ich fast immer(außer wenn ich in die Kneipe geh) am Computer, bin auf dieser Seite und bete gemeinsam mit Raumschwestern/bruedern uns Sternenkindern und allen die das auch wollen.
Danach schaue ich oft noch auf die Andromeda-Galaxie an der Stelle oder aus dem Fenster in den Sternenhimmel und sinniere und kommuniziere.
Seit vielen Tagen denke ich schon darüber nach, ob und wie ich einen Aufruf an die Sternensaat gestalten kann. Es ist ein gewaltiger Respekt den ich vor unsereins hab, diese hohe spirituallität, dieser entwickelte Geist und ich will diese Kracher angraben.
Irgendwie bin ich ein bischen aufgedreht, doch obwohl Wochenende ist, entscheide ich mich gegen die Glotze und für das Bett.
Es geht schon los aber ich merke das natürlich nicht, obwohl ich diese Unruhe die man manchmal vor solchen Ereignissen hat, in einem anderen Zustand vielleicht hätte einordnen können. Eigentlich ging es schon Nachmittags los, als eine Freundin mich fragte ob ich ein Foto von ihrem Hund machen könnte und ich erstaunt feststellte, das die Batterie im Fotoapparat schon wieder lehr war.
Mittlerweile ist es kurz vor elf Uhr, ich sitze auf meiner Bettkante rauche eine letzte Rolle und lasse den vergangenen Tag noch einmal vor meinem inneren Auge ablaufen. Das was ich jeden Abend mache.
Draußen knallt es. Nicht aufregend, es knallt halt. Trotzdem schaue ich kurz aus dem Fenster. Ohch, sogar ein Feuerwerk. Jetzt im Februar wundere ich mich und auch darüber, das man was Leuchtendes sehen kann, bei so einem kleinen Bums.
Jetzt bemerke ich auch genauer was da so fackelt. Leuchtkugeln fliegen nicht von unten nach oben sondern von links nach rechts. Zwei nein drei Stück.
Das sind doch nicht etwa...?
Doch das sind.
Mittlerweile haben die Kugeln sich in Kreise verwandelt und bilden eine Formation. Es ist so schön! Die Feuerringe sind nicht richtig rund, sondern lauter kleine Geraden formen den Kreis. Langsam verblassen sie, werden schwächer.
Bevor ich mich auf das Ende dieser Sichtung vorbereiten kann, fliegen von rechts zwei neue Kugeln in meinen Sichtbereich. Auch sie nehmen den Platz ein die die erste Formation innehatte, und werden zu Ringen. Kurz überlege ich ob die Nachbarn den UfO-Men(also mich) verkackeiern, da bewegen sich die Kreise so, das sie eine Röhre bilden. Der eine Kreis ist der Anfang der andere das Endstück. Ne das können die Nachbarn nicht. "Nicht wahr, grinst jemand in meinem Kopf".
Dann verblassen die Feuerringe langsam. Von rechts fliegen zwei neue Kugeln in mein Fenster. Wieder verwandeln sie sich in Ringe, wieder stellen sich die beiden Kreise so in dem Nachthimmel auf, das sie eine virtuelle Röhre bilden. Der Anfang dieses Rohres zeigt dabei nicht auf mich, sondern auf eine Stelle, die einige meter weiter entfernt ist. Um in das Rohr gucken zu können, müsste ich also außer Haus gehen.
Die Feuerkreise verblassen wieder, aber diesmal kenn ich mich schon aus und schau nach rechts. Richtig, da kommt das nächste Pärchen. Kurz überlege ich ob ich in das andere Zimmer gehe und meine Kamera hole, da fällt mir ein, die ist ja lehr. In dem Augenblick weiß ich, dass der Fotoapparat nicht lehr ist. "Stimmt" grinst es wieder in mir. Auch die Idee mein Fernglas schnell zu holen, lasse ich wieder fallen. Das ist nicht meine erste Sichtung und ich weiß wie schnell das alles wieder vorbei sein kann. Lieber bleibe ich sitzen und geniesse das Schauspiel. Mein Kopf ist voller Gedanken. Wir kommunizieren. Ich brauch keine Angst haben, sagt es. Schreib den Sternenkindern, viele warten auf dich. Du bist der letzte. Ich bin der letzte. Peinlich. Aber mir ist nichts peinlich, es ist einfach nur schön.
Auch dieses Paar bildete wieder ein Rohr, dessen Anfang auf die selbe Stelle zeigte, wie die davorigen. Das Licht der Ringe war am verblassen. Von rechts kommen fast schon auf die Forderung meines Blickes, die beiden nächsten. "Die letzten" denke ich und irgendwie doch nicht. Sie positionieren sich an dem selben Platz. Als sie verglühen und ich nach rechts gucke, sehe ich auch wieso ich "die letzten und doch nicht" gedacht hatte. Es war das letzte Paar, jetzt kommen noch mal drei. Wirklich die letzten weiss ich gewiss.
Die drei fliegen an den gleichen Platz und bilden eine Röhre mit Knick. Nach einer kurzen Weile, verändern sie ihre Position dahingehend, dass der erste Kreis auf mich zeigt und ich quasi in die Röhre gucke. Schon die ganze Zeit hatte ich mit den Gedanken gespielt, das sie mich in die Röhre ziehen könnten. Vor dem Gedanken habe ich keine Angst, aber als der Anfang jetzt auf mich zeigt, wird mir doch ein bischen mulmig. Nicht viel, gerade so das ich es merke. "Siehste" sagt eine Stimme in mir, "das ist unser Problem und du kennst dich immerhin aus. Was sollen erst die anderen fühlen, die von uns nicht wissen!!"
Man sagt das wer einmal ein Raumschiff sieht, große Chancen hat öfter welche zu sehen. Sie zeigen sich bestimmten Menschen die etwas damit anfangen können. Meine erste Sichtung hatte ich 1990. Mit um die Ecke fliegen, unglaublicher Geschwindigkeit und absoluten Verschwinden. Diese Sichtung war nur um mir zu zeigen, uns gibt es und wir haben was drauf, was deine Leute nicht können. Dann passierte eineinhalb Jahrzehnte nichts. Dann waren da drei Sichtungen in einem Zeitraum von 2 Jahren. Vermutlich wegen dieser Website und meinem Interesse mich mitzuteilen. Dann geschah über ein Jahr nichts mehr und ich hatte schon abgeschlossen damit und glaubte erst 2012 wieder welche zu sehen, dann wenn wir diesen jahrtausende laufenden Zyklus abschließen. War auch nicht so schlimm denn ich hatte ja schon gesehen und wusste wir sind nicht allein. Ja und dann das. Sowas wunderschönes. Eine richtige Belohnung. Irgendwie habe ich bei allem was ich gesehen hatte, mich nie wirklich gewundert(vermutlich weil ich die Dinger so gut kenne, aus anderen Zeiten), aber diesmal habe ich ehrlich gestaunt. Danke Brüder.
Das ganze Spektakel dauerte mehrere Minuten, niemand außer mir -selbstverständkich habe ich Nachbarn gefragt- scheint das mitbekommen zu haben. Aber irgendwie war das auch so, als ob mein Fenster wie ein Fernseher funktioniert hat. Also die waren nicht da draußen sondern einfach nur vor der Glasscheibe. Wie ein Hologramm.
Ach ja, die Kamera geht immer noch!

Mein Aufruf an Uns, die Sternensaat.
Ihr Kristallkinder, ihr seid Engel! Wisst ihr das?
Ihr Indigo-Kinder seid schon mit den neuen Energien dieser Galaxis ausgestattet. Ihr besitzt eine fortgeschrittenere DNA, die es Euch einfacher macht, an den nun immer höher werdenen Schwingungen dieses Planeten teilzuhaben. Womit andere Menschen Schwierigkeiten haben, fällt Euch leichter zu verstehen.
Vielen fällt es schwer hier auf der Erde zurechtzufinden. Das liegt darin begründet, das vieles nicht normal ist. Wir aber sind normal und stehen einen Haufen Normen gegenüber, die vollkommen verrückt sind. Ein kleines Beispiel: Jeder in dieser Republik weiss das die Umwelt stark gefährdet ist. Trotzdem gibt es eine Menge Leute die sich unbedingt ein noch größeres Auto kaufen müssen. Wahrscheinlich auch noch aus so einem Grund wie ein teureres Modell als der Nachbar haben zu wollen. Das ist verrückt! So habe ich denn auch die ersten dreißig Jahre meines Lebens das geglaubt was die anderen zu mir gesagt haben. Du bist verrückt. Bis ich gemerkt habe das es genau umgekehrt ist!
Das schlimme, dieses Verhalten wird gefördert. Durch Werbung wird uns das Falschverhalten als das Richtige suggeriert. Die Regierungen dieser Welt, die eigentlich dazu da sein sollten, uns vor den Machenschaften der Reichen zu beschützen, tun genau das Gegenteil.
Für all unsere Umweltprobleme, gibt es auch Lösungen. Es gibt sogar Lösungen, mit denen die Reichen noch reicher werden könnten.
Anfang der siebziger wurde Deutschland auf einmal sauber. Die großen Industriebetriebe bauten Filteranlagen, damit ihr Dreck nicht einfach in die Luft gepustet oder in das Wasser geschwemmt wurde. Viele kleine und mittlere Unternehmen mussten damals aufhören, da sie sich diese teuren Anlagen nicht leisten konnten. Sie wurden geschluckt von den Großen. Auch heute könnten die Super-Monopolisten eine Menge lästiger Konkurrenz loswerden, mit Umweltschonenden und Kostenträchtigen Lösungen.
Doch sie tun es nicht. Der eine Grund ist einfach Dummheit. Das kleinere Übel, denn sie kann korrigiert werden. Der andere Grund ist, sie wollen das gar nicht. Weil ihr Herr keine intakte Natur brauch.

Wir Sternenkinder besitzen die Kreativität, die jetzt gebraucht wird um etwas zu ändern. Um dieses stumpfe Volk wachzurütteln. Den Witz und auch das geistige Volumen um es aus seiner Kopf-in-den-Sand-Position rauszuholen.
Wenn Kristalkinder mit ihrer hohen Ausstrahlung etwas verbreiten -wie Protestplakate etwa- dann wird das viel mehr beachtet und auch viel besser verstanden, weil ihre Arbeiten genau wie sie selber auch, eine starke "Leuchtkraft" besitzen.
Kleines Beispiel(ich arbeite gern mit Beispielen, sie waren für mich selbst oft hilfreich, wenn ich den reinen Wortlaut nicht verstanden hatte): In der Tischlerei einer wohltätigen Organisation, in der ich einst arbeitete, haben wir aus den Holzresten Spielzeug gebaut und es an Kindergärten weiter gegeben. Ab und an habe ich dann so einen selbstgebauten Holzlaster an die Kinder von Bekannten weitergereicht. So gut wie jeder von denen hat mir dann erstaunt erzählt, das ihre Kleinen die ganze Zeit mit dem selbstgebauten Ding durch die Wohnung gerollt sind. Obwohl(da Geburtstag oder Weihnacht war) die Zwerge jede Menge anderes, moderneres, bunter- und größeres angeblich funktionelleres Spielkrams bekommen hatten.
Jaa, Kindern kann man noch nicht so viel vormachen.

Helft mir die diesem unwirklichen Zustand auf der Erde entgegen zutreten. Den Hunger auf der Welt zu mindern und die Not.
Helft mir den Menschen dahinzubringen, das er sich zu einem wahren, liebevollen Gott hingezogen fühlt. Nicht zum Herrgott der frauenfeindlich, seine Schergen in blutige Kriege schickt, um der Macht willen. Unser Gott hat gewartet, bis Stefan der alte Sünder wieder zu ihm gefunden hatte und ihn dann liebevoll gezeigt, das er/sie/es(ist doch schnurzegal) die ganze Zeit bei ihm war. Unser Gott ist freiwillig!
Helft mir dabei das langsame Sterben von Mutter Erde aufzuhalten und Flora und Fauna zu zeigen, das es welche gibt die zu ihnen halten, die wieder in einem Verbund des ausgeglichenen Gebens und Nehmens mit ihnen zusammenleben wollen.
Es würde unsere himmlischen Geschwister sehr erfreuen.
Es würde sie auch sehr erfreuen wenn wir Menschen Verantwortung übernehmen.
Wenn wir ihnen zeigen das uns dieser Planet nicht egal ist.
Diese Verantwortung haben wir jetzt lange genug in die Hände anderer gelegt. Diese wollen oder können -aus welchen Gründen auch immer- aber nicht. Es ist jetzt unsere Verantwortung.

Mein Aufruf an uns Sternensaat. Last uns was tun! Websiten und Plakate bauen, über Tiere, Pflanzen, Menschen und Umwelt.
Last uns zusammenkommen. Wir fühlen uns eh nur wohl, wenn wir unter uns sind. Hehe, außerdem ist es recht lehrreich für so manches Indigo, wenn es mal erfährt, wie das ist, wenn da immer einer ist der alles besser weiss.
Kommt vielleicht zu meinem Gebet , abends um neun Uhr. Dabei aber besser davor und danach können wir prima kommunizieren.
Wenn Euch das hier gefällt verbreitet es unter anderen Sternenkindern.
Verbreitet diese Botschaft Kontakt? unter den Menschen.

Seit ich von Jesus weiss, bin ich auch ein großer Bewunderer von ihm. Außer in meiner Rowdy-Zeit, da war ich sogar sauer auf ihn, weil dieser mächtige Mann die Leute die ihn ans Kreuz genagelt haben, nicht einfach platt gemacht hat.
Alles was dieser große Weltlehrer gesagt hat trifft zu.
Manchmal habe ich Jahre gebraucht um rauszukriegen, was der Meister mit diesen oder jenen Spruch gemeint haben könnte. Aber es hatte immer Sinn. Unter allen mir bekannten Erdlingen, ist er für mich das absolute Highlight.
In den alten Prophezeiungen der Juden und Christen, wird von seiner Wiederkehr geschrieben, um diese Jahrtausendwende.
Doch er kam nicht.

Es ist aber wichtig das hier was passiert!

Habt Ihr auch auf ihn gewartet?
Von der Warterei habe ich genug.
Einige Leute denken so wie ich, schreiben darüber und haben mich dabei wachgeklingelt.
Warum machen die nix?
Sie sind teilweise ganz gut bekannt und könnten einiges drehen. Aber sie sagen die Zeit ist noch nicht reif oder wenn wir jenes machen dann bricht die Weltwirtschaft zusammen.
Was für ne Weltwirtschaft?
Das ist doch alles nur kokolores. Eine Wirtschaft in der nur wenige reich und die meisten arm sind, ist keine Wirtschaft sondern Mißwirtschaft. Weg damit!

Es ist so das jeder von uns einen Job hat.
Einen Job für uns und vor dem lieben Gott.
Das Rad des Schicksals ist das Rad der Widergutmachung. Unsere Sünden aus diesem und anderen Leben sind darin verpackt und werden uns präsentiert. Dabei verfährt es so das wir lernen. Die eigenen Schandtaten werden uns so dargereicht das wir irgendwann kapieren, was wir tun dürfen und was wir lieber lassen. Auch unser Job, unser geistiger Auftrag wird uns so mitgeteilt.
Das Schicksalsrad hat so lange an mir rumgeknetet und getan, auch weh, bis ich es kapiert hatte. Bis ich angenommen habe. Einen Job den viele gern haben möchten, den hab ich.
König der Erde. Unserer Erde.
Es ist richtig. Diese Menschheit hat keinen heiligen Mann verdient.
Geistig und spirituell hänge ich meilenweit hinter den meisten der Sternensaat hinterher. Doch auch ich habe so meine Pfunde, welche die wohl noch gebraucht werden.
So viel ich weiss, bin ich der älteste im Bunde. Unser großer Bruder sozusagen. Vielleicht kann ich ja mit Erfahrung protzen.
Diese Typen die uns beherrschen und kontrollieren, sind nur ganz wenige. Haltet Euch das vor Augen. Sie sind nichts und wenn wir das den Menschen klarmachen ohne Stunk und Krawall, einfach nur mit der friedlichen Masse, dann werden sie einfach gehen.
Schön wäre wegsingen.
Jedenfalls habe ich mir diese Knaben und ihr niederträchtiges Handeln lang genug angeguckt und weiss wie wir die an die Karre pinkeln können.
Stelln wir uns einfach vor Nibiru(unbedingt lesen) und der Aufstieg passiert nicht.
Wir wissen nichts davon.
Dann würden wir auch gezwungen sein etwas selber zu tun oder unterzugehen.
Mutter Erde und den meisten seiner Bewohner geht es nicht gut. Hilf dir selbst dann hilft dir Gott ist da mal wieder gefragt.
Die Zeiten werden nicht besser werden, denn das Böse kommt und sie werden seine Ankunft feiern wollen. Sie werden anziehen. Das passiert schon die ganze Zeit. Ihr Chaos forcieren. Darum ist es an der Zeit das wir in Erscheinung treten.
Ausserdem es geht nicht um uns. Wir sind nur ein Teil des Ganzen. Es geht um alle! Alle Tiere, alle Pflanzen alle Menschen und was hier noch so lebt und fleucht.
Konzentriert Euch auf mich. Viele von uns warten schon und sitzen in geeigneter Position in den Startlöchern. Auch Sternenbrüder.
Bestimmt gibt es bessere für diese Arbeit, doch die Zeit rennt und ich seh keinen anderen.
Ihr hattet Eure Chance Cowboys.

Diesen Job mache ich nicht aus Angeberei und Größenwahn sondern um keine Dresche mehr vom Schicksalsrad oder unseren Sternenbrüdern zu bekommen.

Weiter oben schreibe ich, das wir nibiru und den Aufstieg praktisch vergessen können. Das geht so nicht da es ja einer unserer Interessenschwerpunkte ist. Meine auch eher das wir das den meisten Menschen noch ruhig vorenthalten können. Sie verstehen das doch nicht oder nur schwer. Wie auch? Auf diesem LÜgenplanet. Hier wo alles Schlechte gut gemacht wird und alles Gute schlecht. Das Volk glaubt hierzulande nun mal an seine Alpha-Tierchen und die sagen nichts davon. Das würde man doch sehen, das würden die uns doch sagen.
Pustekuchen.
Prinzipiell glaube ich das die spirituelle Kraft der Menschen und der im Augenblick vermehrt anwesenden Sternenkindern, ausreicht um nibiru zu stoppen. Geistig. Magisch(für mich nichts anderes als die geistige Physik die anwesend ist
und vor uns geheimgehalten wird). Unsere Gegner wissen und fördern die Unwissenheit über diese Materie.
Mit Hilfe ihrer Kirchen halten sie uns unspirituell. Hegen und pflegen unsere Lieblosigkeit. Denn wem Liebe innewohnt der ist auch Spirituell. Das wissen sie sehr genau, schliesslich sind sie die gefallenen Engel.
Meine Überlegung ist eher die:
Wird der schwarze Stern für alle sichtbar, kann man den Leuten schon klarmachen was das ist. Denn was sie sehen, das können sie auch glauben. Doch bis dahin dauert es wohl doch noch 1 - 2 Jahre. Vermutlich ebenfalls einer der Gründe weshalb der Himmel mittels Chemtrails (unbedingt lesen) vernebelt wird.
Besser ist über diese schon jetzt sichtbaren und damit erklärbaren Sachen zu reden, schreiben, plakatieren.
Autofreie Sonntage zu unterstützen oder selber veranstalten. Es schont unsere Natur und macht diese uns freundlicher gesonnen, was noch sehr wichtig werden könnte.
Ausserdem ist es etwas von dem was ich an die Karre pinkeln nenne, Autofreie Sonntage= Kein Geld und kein Oel, für die Pfeffersäcke.
Unsere Gärten und Balkone mit bunten Blumen schmücken, es ist schön für das Auge der Bewussten, wirkt aber selbstverständlich auch unterbewusst und animiert zum nachmachen.
Ruhig auch Meisenringe und -Knödel aufhängen ausserhalb der Saison. Die durch unseres umweltschädigendes Verhalten und unsere glöckchenfreien Katzen arg gebeutelte Vogelwelt kann sich erholen und macht oftmals eine Brut mehr im Jahr. Haben britische Wissenschaftler, in einer Langzeitstudie festgestellt. Ist aber auch so logisch, finde ich.
Naturnah bunter ist überzeugend und erfreut.
Endlich wieder mehr Schmetterlinge. Jeder Falter hat seine eigene Lieblingsblume.

Kristallene und Indigos

Gemeinsam ist beiden das sie Pflanzen und Tiere lieben, kreativität, den Willen das Leben selber zu bestimmen und ein hohes Maß an Gefühl. Einige Merkmale treffen aber doch vermehrt bei bei bestimmten Typen auf.
Eine der Eigenschaften der Kristallenen ist Naivität. Meines Erachtens nach darin Begründet das wir von Planeten und Orten kommen in denen es nur wenig Sünde gibt, kein klauen, wehtun, keine Lügen(indem Zusammenhang: die Indianer Nordamerikas kannten kein Wort für die Lüge, das haben erst wir Weisbacken ihnen nahegebracht.). Als kleines Kind habe ich eine kurze Zeit versucht zu lügen, um meine Schandtaten zu verheimlichen. Keine Chance, immer wurde ich sofort erkannt. Noch im Vorschulalter gab ich auf. Dann mit Dreizehn, Vierzehn probierte ich es nocheinmal, es ging besser da ich gelernt hatte ein Schauspieler zu sein, doch ich bekam immer einen roten Kopf. Seitdem sage ich im Allgemeinen nur noch Staatsanwälten was sie hören sollen. Bei denen klappt es dann auch(Gleiches zieht Gleiches an?).
Viele sind also Naiv weil wir uns schlechtes schwer vorstellen können. Wir können nur schwer die Unwahrheit sagen, darum gehen wir davon aus, das es unsere Mitmenschen ähnlich ergeht.
Ihr Lieben seid Euch sicher der Herr der Finsterniss weiss das wir hier sind und hat seine Vorkehrungen getroffen.
Da gibt es eine menge Seiten im Netz die heiliges quatschen und nen Haufen Geld verdienen wollen. Sie channeln wie die Weltmeister und beten irgendwelche Freaks an, deren Namen ich nie gehört habe. Wer eitel ist möchte angebetet werden. Das wahre Gebet kommt aus dem Herzen und ist freiwillig.
Weder Meditation noch Yoga ist mir besonders geläufig, vermute aber das das Gebet in diese Kerbe gleitet. Trotzdem sind liebevolle nicht so sichtbare Lebewesen und Gesetzmäßigkeiten von sich aus auf mich zugetreten oder sichtbar geworden, einfach nur weil ich selber gefühlvoller wurde.
Damit möchte ich sagen, Wir brauchen keine teuren Kurse um am Aufstieg teilhaben zu dürfen. Unsere Eintrittskarte ist das Leben. Licht erarbeitet man sich durch gutes Tun an und mit seiner Umwelt. Wenn wir Licht kaufen wollen können wir auch zum Elektrizitätswerk gehen.
Es ist nicht alles schlecht was im Netz um Aufstiegsaufmerksamkeit buhlt. Manche wollen tatsächlich mit ihren Fähigleiten nur ihren Lebensunterhalt etwas unterstützen. Wir haben viel Gefühl und die Möglichkeit die richtigen zu erkennen.
An der Liebe. Ihre Seiten strahlen das aus. Sie haben einen hohen Wohlfühleffekt.
Ansonsten: Viva"Perry Rhodan".

Eine der weit verbreiteten Krankheitten unter uns(ja, ich bin Kristall- sowie Indigo, weiss auch nicht) Indigos ist die Drogen- und Spielsucht. Wir sind nicht so fest im Glauben an das Gute, wie eben die Kristallenen und suchen nach einem anderen Halt als den, den uns diese sogenannte zivilisierte Welt, die nach schlechten Normen strebt, bieten kann. So versuchen wir also am Computer unser Leben mit dem einer virtuellen Spielfigur oder im Rausch der Droge dem drögen Alltag zu entkommen und in eine andere oder eigene(angeblich) Welt zu fliehen.
Nun wir können ruhig am Computer sitzenbleiben, doch den Joystick mit der Tastatur tauschen. Webseiten schreiben, eine eigene Welt selber bauen, Eure Interessen im Sinne einer gesunden Umwelt verbreiten. Plakate basteln zu Themen die Euch Spass machen und auch noch gut für alle sind. Wichtig sind viele Bilder oder gar Filme sonst guckt der Mediengebeutelte User kaum hin. Weiterhin merkbare Sätze(vor allen bei Plakaten), gern witzig. Keine langen Texte wie hier auf dieser Seite, das will die Masse nicht lesen. Heutzutage brauch keiner mehr HTML lernen um eine Site ins Net zu stellen, halte ich persönlich aber für empfehlenswert und es ist nicht schwer. Geh oben in der Leiste auf Ansicht dann auf Quelltext und schau Dir den Code an. Wirklich es ist leicht zu lernen und außerdem werden im Internet überall, kostenlos HTML-Editoren angeboten.
Zu den Drogen erstmal soviel. Seit allen Zeiten benutzen Hexen und Schamanen(die indianischen Schamanen galten übrigens als Sternenkinder) Drogen um sich in den oder den Zustand zu versetzen.
Allen Drogen und der Umgang mit ihnen gebührt Respekt!
Heroin und Kokain, alles Pulver ist Dreck von der deutschen Chemie-Industrie gebaut, wie etwa Heroin 1910 von Hoechst und ihr Gebrauch dient den Mächtigen. Pfoten weg!
Extasy brutzelt die Gehirnwindungen fort und ihre User sehen im Endstadium aus wie Junkies. Auch von der deutschen Pharma in den 1930ern entwickelt.
Alkohol ist gefährlich und nähert sich immer mehr dem Ego bis er ihn kontroliert. Achtung keinesfalls jeden Tag und keine Schnäpse. Allerdings hat Alkohol speziell dem Schreiber einiges zu bieten. Jede Menge Schriftsteller sind oder waren Alkoholiker, auch Euer werter Zeilensetzer aber nicht deswegen. Also... Aber Vorsicht!
Kiff, Haschisch, Gras. Es macht spirituell. Gab es früher gegen Depressionen, Migräne, grauen Star und Hühneraugen in der Apotheke. Es hat gemacht das der Mensch der das hier schreibt, sich von einem Hooligan in das verwandelt hat, was er jetzt ist. Die kosmische Sprache verstehe ich besser wenn ich geraucht habe. Sage immer high, higher, heilig. Suchtfaktor? Drei Nächte schwitzen und Alpträume dann bin ich durch mit dem Thema. Warum ist es also verboten? Weil es den Mächtigen dient! Stellt Euch nur mal vor die wollen Krieg machen und keiner geht hin, weil Kiffer nämlich ziemlich gewaltfrei sind! Das weiss ich ganz genau. Allerdings es macht auch bequem. Doch ich habe alle Arbeiten auch im bekifften Zustand durchgezogen, es ist nur schwerer zu wollen.
Zur Pharmazie fällt mir noch soviel ein, das ich sie nicht oder kaum(alle Jubeljahre mal ne Zahnschmerztablette) nutze. Wir brauchen den Dreck nicht. Alles gegen Krankheiten wächst in der Natur. Aufgrund meiner frühen Geburt wurde mir kein Aufmerksamkeitssyndrom unterstellt, weil es das noch nicht gab. Habe also auch kein Ritalin bekommen. Weil es das noch nicht gab. Doch ich lebe immer noch und bin guter Dinge oder gerade deshalb? Man zwingt heute die Eltern von Indigos den Dreck zu schlucken, weil ihre Kinder sonst nicht unterrichtet werden. Ihr Eltern wehrt Euch heftigst dagegen, das man Eure Kinder vergiftet.

Der Unterschied zwischen Kristall und Indigo ist für mich wie der Unterschied zwischen Engeln und Erzengeln. Die einen bauen Raumschiffe um uns zu Hilfe zu eilen(Feuerwolken u.s.w.) und die anderen sind spirituell soweit entwickelt das sie einfach erscheinen.

Mehrmals weise ich auf meinen Seiten daraufhin sich zu wehren. So wurde ich denn auch angeschrieben und gefragt, wann es denn endlich losgehe mit der Revolution. Es hat schon angefangen! Überall auf der Welt sind Menschen unterwegs und tun etwas für die Natur, für die Tiere und Menschen. Sogar Milliardäre haben eingesehen das Geld nicht alles ist und kaufen beispielsweise "Patagonien"(südliches Südamerika) auf. Bei solchen kann man sich einklinken. Noch besser finde ich selber machen. Sich wehren. Wiederstand bieten im ganz normalem Alltag. Auf der Jobbe. Man brauch dafür keinen Arbeitsplatz aufgeben, nicht über die Stränge schlagen, aber die Stirn bieten. Den Vorgesetzten, Ämtern und Behörden klarmachen, das man nicht mehr bereit ist alles abzunicken. Das jetzt meine Resourcen ausgelutscht genug sind und sie sich ihr Krams woanders besorgen können.
Praktizierter Widerstand
Die Lieblingsausrede der höherstehenden(vermeintlich), es ist kein Geld da. Doch ist. Diese Republik hat im Frühjahr 2009 ganze 480 Milliarden (nicht Millionen) an schwächelnde US-Banken verschenkt. Es ist also Knete da. Das erzähle ich praktisch jeden Beamten, Boss oder sonstwem der mich mal wieder beschneiden möchte. So versuche ich sie in andere Richtungen zu zwingen. Unbequem sein denn wenn das Schaf nicht blökt ist es wohl zufrieden, weiterscheren.
Ehrlich, ich kann auch nicht immer geradestehen, doch wenn ich kann dann mach ich es auch und lieber einmal zuviel. Sie haben es sich verdient.
Wenn unsereins sich wehrt, ist das sichtbar auch für andere, -erinnert Euch an eure Leuchtkraft- und es gibt Nachahmer. Ganz bestimmt. Vielleicht nicht gleich beim erstenmal, sowas muss erstmal sacken, doch dann wird es angenommen.
Bei meiner letzten Arbeit, habe ich zuerst alleine gemacht. Habe den Boss einen Sklaventreiber genannt und meine willigen Kollegen Sklavenrasse geschimpft. Beim zweiten mal waren wir schon mehrere. Klar das ich den Job verloren habe. Das hat mir nichts gemacht, ich war sogar froh. Diese Billigjobs gibt es nämlich an jeder Straßenecke. Mittlerweile.
Mittlerweile habe ich wieder Arbeit. Auch billig aber angenehm. So habe ich seit längerer Zeit die Kraft mal wieder an dieser Seite zu schreiben. Das ist doch was.
Es fing im Kopf an, wanderte ins Herz und wird nun materiell
Quatsch, das ist ja falschrum
Es fing an im Herz wanderte in den Geist und ist jetzt materiell!

Viva la rEVOLUTION

Evolution. Weiterentwicklung, anpassen an neue, andere Lebensumstände. Hm, so schnell kann man sich garnicht entwickeln, wie die neue Gesetze raushauen, an die man sich dann anpassen soll. Zeitgleich werden wir mit ihren Instrumenten(Glotze) dermaßen mürbe geklopft und ruhig gehalten, das fast niemand auf die Idee kommt sich irgendwie dagegen zu rühren oder gar zu wehren. Wir werden mit Wissen, Nichtwissen, Scheinwissen auch mit richtigen Unsinn so zugemüllt, das wir kaum noch unterscheiden können. Was richtig und was falsch ist.
So soll es sein.
Wir wussten das bevor wir hierher kamen. Auf das lebende Raumschiff Erde. Doch auch ER wusste das, dass wir hierher kommen
und hat sich vorbereitet. Die meisten von uns hat er eingelullt. Mit seinen Waffen wie Heroin, Computerspielen und TV etwa. Last uns versuchen wieder freier zu werden und uns wieder unserem wahrem Ich zuwenden. Das das alles nämlich nicht so ohne weiteres zuläßt, aber nichtdedotrotz auch eingeschläfert wurde.
Nochmal möchte ich an unsere Fähigkeit erinneren. Geist.
Benutzt diesen großen mehrfach potenten Geist den wir besitzen. Beispiel: Vor der von mir so oft gescholtenen Glotze sitzend, verfolge ich was unsere Kanzlerin in Sachen Umwelt so von sich gibt. Obwohl sie das Wissen hat, wie es besser gehen könnte, blubbert sie irgendwas von Atommeilern und anderen überholten Kraftwerkstypen. Der Zorn steigt in mir auf und ich denke "Na warte du #!+*'§$ jetzt schreib ich dir nen Brief der sich gewaschen hat" und stürme ins Arbeitszimmer zum Computer. In dem Moment klingelt es an der Tür.
Cut
Der Brief wurde nie geschrieben.
Der Brief wurde tausendfach geschrieben, nur nicht von mir! Am nächsten Tag stand es in allen Gazetten. Bei dem deutlichen Gegenwind vieler Stimmen des deutschen Volkes, wurden die Ideen erstmal ad acta gelegt. Erstmal jedenfalls. Es ist unser Geist. Unser Geist ist einfach ausgedrückt sehr laut. Lauter als andere Geister und so kann es passieren das sich der unserige über einen anderen stülpt, wenn unsere Gedanken schlüssig sind und von dem anderen als seine eigenen angenommen werden. Dazu kommt noch die Wut. Ein Multiplikator. Das Gefühl. Also Emotion verstärkt den Geist! Schöner wäre es natürlich mit dem Geistvervielfacher Liebe. Oh, ich werde noch viel lernen, wenn nichts dazwischenkommt.

Habe noch nicht fertig
oder man sagt auch=
Fortsetzung folgt
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Über die

Reinkarnation/Wiedergeburt

.
Irgendwann als junger Mensch las ich im Zusammenhang über Nahtoterlebnisse und Hypnose über die Theorie der Wiedergeburt , die ja in unserer heutigen christlichen Lehre nix zu suchen hat . Die Berichte deckten sich mit Erlebnissen , die mir selbst schon passiert waren . Mit fünf Jahren bekam ich zum Geburtstag mein erstes Rad . Kaum waren die Stützräder ab , bin ich eine Hochgarage runter und hinten in einen LKW geknallt . Den konnte ich nicht rechtzeitig sehen weil die Brüstung so hoch und ich zu klein war . Jedenfalls ist dabei das erste Mal das Leben rückwärts abgelaufen . Ein paar Jahre später bin ich dann mal aus einem Baum gefallen . Das heftigste Erlebniss dieser Art hatte ich aber mit 11 Jahren . Meine Mutter schickte mich einkaufen . Der Bus an der Haltestelle fuhr gerade los , klasse dachte ich und enterte ihn . Könnt Ihr Euch noch erinnern ? Früher hatten die Omnibusse , die Trittbretter(wie beim Käfer) und die Haltestangen außerhalb der geschlossenen Tür . Der Bus fuhr also an und ich sprang auf dieses Trittbrett und hielt mich an dem Haltegriff fest . An sich keine besondere Geschichte , nur , der Bus hielt nicht an der nächsten Haltestelle . Da wollte keiner Aus- und Einsteigen . Upps , der Kaufladen kommt immer näher und die nächste Haltestelle , wo der Bus dann wieder hält , ist meilenweit weg . Also abspringen . Beim Absprung ist der Laden noch ca. 30 meter weit entfernt . Meine Füße berühren den Boden und dann geht es los , ich laufe so schnell wie noch nie in meinem Leben , weder vorher noch danach(immerhin bin ich schon mal einen Berg/Hügel runtergelaufen) . Gegen dieses Rennen kann ich nichts tun . meine Beine bewegen sich einfach rasend schnell , der Kaufladen fliegt regelrecht an mir vorbei . Innerhalb weniger Sekunden ist er schon wieder 30 meter weg , du mußt anhalten denke ich . Normal kann ich gar nicht anhalten meine Beine wollen schwingen , also mache ich es einfach , irgendwie und falle tierrisch aufs Maul . An den ganzen Schürfwunden , kann man später sehen , wie heftig dieser Sturz war , wie hoch die Geschwindigkeit meines Laufes war . Während das alles abläuft , zieht mein Leben an mir vorbei , jede kleine Sünde verweilt kurz bei mir , in einer Deutlichkeit wie ich es nie wieder hatte (klopf,klopf,klopf,klopf) . Das ist das Gericht , wir stehen vor uns selbst gerade und die Peinlichkeit zu was für bösen Taten wir fähig sind , brennt sich in uns rein ! Tja , das waren nur 11 Jahre , kleiner Stefan und noch relativ unversaut das Leben . Nachdem ich nun die Nahtot Erlebnisse anderer mit den meiniegen verglichen hatte , war die Reinkarnation damit für mich noch nicht bewiesen , wurde aber ersteinmal als mögliches Denkmodel für eventuellen späteren Gebrauch mitgenommen .
Später nachdem ich mich mit anderen Religionen wie Hinduismus und Bhuddismus beschäftigt hatte (nur ein bisschen) , fragte ich mich wieso hat Weltlehrer Jesus davon nichts erzählt , der wußte doch echt sonst alles !
Jahre später , Stefan ist Ende Zwanzig , steht in einem spanischen (da hab ich ne Zeit gelebt) Orangenhain und pflückt die Früchte im Akkord . Dazu muß man sagen , das es mehrere Klassen von Orangenbäumen gibt , was die Pflückbarkeit angeht . Es gibt Bäume mit weniger oder mehr Orangen , mit hutzeligen und fetteren Früchten und es gibt Bäume die niedrig und deshalb einfach und gut zu pflücken sind .
Es gibt auch unterschiedliche schnelle Pflücker . Die besten Pflücker bekommen auch die besten Fruchtstände . Die besten Mandarinen und Orangen werden am besten bezahlt . Auch für den Pflücker .
So gibt es also richtige Klassenunterschiede , die auch dementsprechend bezahlt werden .
So schlecht war ich garnicht und hatte mich schon mehrere Ligen nach oben geschuftet . Doch jetzt war ich zu weit vorgedrungen . Diese "Frucht-Campos" liegen oft Meilenweit auseinander , deswegen sind Autos sehr gefragt . Ein Auto hatte ich und also auch schnell eine Gruppe/Junta zusammen . Lauter Junkies die keiner haben wollte , obwohl die Jungs echt gut waren . Wie gesagt schlecht war ich nicht , aber einfach eine Klasse zu hoch . Der Stress war vorprogrammiert , vor allem Mittags und Abends wenn die Brüder einen neuen Schuss brauchten(dann sind die Herren immer sehr unzufrieden) , gabs Krach . Sie hatten ja recht und ich nehm mir sowas zu Herzen und so hatte ich jetzt den Stress .
Jetzt kommts . Eines Tages , wir stehen im Campo und gehen unserer Arbeit nach , Ich hab Stress mit mir weil ich zu langsam bin . Aufeinmal klatscht es durch meinen Schädel und ich seh mich selbst . Sehe mir selber zu wie ich an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit , Mandarinen pflücke . Der andere Stefan kennt jede einzelne Frucht und erklärt : das ist Jose den Pflückt man so , das ist Klaus der wird so genommen und das ist Carmen , zupf immer so . Es sind nur geringfügige Unterschiede aber die muß man genau kennen . Dafür ist es an jedem Baun dasselbe , Jose immer so , Carmen immer so und so weiter .
Die ganze Aktion dauerte nur den Bruchteil einer Sekunde , schade ich mußte mich auf die Erklärung meiner selbst(abgefahren ne) konzentrieren , denn ich hätte gern anhand der Klamotten noch rausgekriegt was das für eine Zeit war . Jedenfalls hatte ich es geschnallt und gehörte von diesem Moment an zu den Besten . Es gibt nicht besonders viele , die in einer Saison gelernt haben wie richtig gepflückt wird . Das war also ein mächtiges Erlebniss .
Seitdem glaub ich nicht mehr , sondern ich weiß von der Wiedergeburt ! Obwohl ich mir mittlerweile auch vorstellen kann das das eine Gedankenreflecktion oder sowas war . Doch das ist nicht so wichtig , was das damals für ein Erlebniss war . Es ging einfach nur darum die Reinkarnation in mir zu vertiefen . Mittlerweile ist durch andere Erlebnisse , dieses Wissen eh manifestiert in mir !

Noch mal zurück zu "Jesus" . Er hat die Reinkarnation/Wiedergeburt gepredigt .
"Denn Ebenso wie ihr getan , wird euch im nächsten Leben getan" .
Im Konzil von Nicäae , 325 n. Chr. , bei Konstantinopel -heute Istanbul- vormals Byzanz und somit Hauptstadt des Oströmischen Reiches , wurde , das aus der Bibel rausgestrichen . So steht es geschrieben .
z.B. Hier : Reinkarnation und Jesus
Zu der damaligen Zeit , konnten abgesehen von den Fürsten und ihren Sprösslingen , nur wenige Lesen und Schreiben . Außer den Mönchen natürlich . Wie viele Fehler sind allein beim Übersetzen der Bibel , von ungenügend Sprachkundigen aus Versehen gemacht worden ? Vom Hebräischen , ins Grichische , in das Lateinische und schlußendlich Deutsche . Die Bibel ist ein hammerdickes Werk und Sprachen zu lernen und auch richtig Umzusetzen , ist auch kein Pappenstiel . Schon garnicht in der Zeit .
Doch davon abgesehen , gehe ich schon davon aus das auch richtig Manipuliert wurde . In den Interessen der Macht . Die , die nach Macht streben , halten sich nicht lange unten an der Basis auf . Da macht Macht nicht so viel aus . Solche die mehr haben wollen als die anderen , streben immer nach oben , an die Spitze der Pyramide ! Bis man in den Blickwinkel der anderen Mächtigen gerät und mit Ihnen gemeinsame Sache macht . Nicht mehr an seine wahrhafte Aufgabe denkt , sondern nur noch an den Erhalt der Macht !
So kommt es dann , das Menschen bezahlen müssen , dafür das sie in den Himmel dürfen . Einfach nur weil die Unersättlichen nicht genug bekommen können . Damals wie auch heute . Die Korruption ist immer und überall und jederzeit . Bis Heute !
Stellen wir uns einmal vor , die Christen hätten gewußt das sie nach ihrem Tod wieder auf die Erde kommem . Die Menschen verhalten sich ganz anders . Sie würden wesentlich rücksichtsvoller mit ihrem und dem Leben anderer umgehen , denn sie wüßten ja das im darauffolgendem Leben die Suppe wieder ausgelöffelt werden muß .
Ausserdem hätte die Kirche viele , viele Münzen weniger , die sie ihren armen Sündern abgenommen haben . In Jahrhunderten und Jahrtausenden . Für den "Ablass" der Sünden . .
Das stell sich mal einer vor , Menschen kassieren Geld von Menschen , für die Vergebung von schlechten Taten !

Alt-Atlantider? Der sanfte Druck der Raumbrueder ist also nicht der einziege Grund für diese Website , nein , da ist auch ein gehöriger Schuss Egoismus bei , abgesehen davon das es richtig Spaß macht( ich wollt schon immer mal ein Bilderbuch für Erwachsene machen :-) .
Da ich also Wiedergeboren werde , muß ich auch damit rechnen das die Müllberge um ein vielfaches zugelegt haben . Das vielleicht noch mal ein Drittel der Pflanzen verschwunden sind und die letzten Tiere im Zoo bestaunt werden können . Schlussendlich das die Luft so verseucht ist , das wir nur noch unter der Erde leben können und aussehen wie die kleinen Grauen oder was weiß ich wer das alles so ist .
Damit das alles nicht passiert oder um es wenigstens abzumildern , bin ich gezwungen selbst Hand anzulegen .

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Das universelle Bewußtsein
ist überall . Es ist das Wissen der Welt . Jedes kleine Teil , jede in sich geschlossene , komplexe Einheit , alles was ein Bewußtsein hat , ist in ihm gespeichert . Heißt , das Wissen von einem Stein genauso wie von meiner Leber oder was Leonardo da Vinci je gedacht , genauso alles was Christus drauf hatte .
Der Zen-Bhuddist sagt alles ist Seele . Ein Lampenschirm kann Wissen , das er ist und seine Aufgabe das verteilen und dämpfen von Licht ist . Lange , viele Jahre habe ich darüber nachgedacht , bis ich es langsam , aber sicher , auf vielen Wegen , verstanden habe . Hätte mein geistiger Führer , mich nicht immer wieder mit den Kopf in die Pfützen der Erkenntniss getunkt , würde ich bis heute nichts wissen darum , eventuell ahnen !
Ja und natürlich , das diese Jungs mit ihren roten Gewändern und ihren Glatzen(Zen-Bhuddisten eben) , keinen Unsinn erzählen sondern sich wirklich Gedanken machen , hielten mich bei der Stange . Es ist für uns Europäer immer ein bischen schwierig , nachzuvollziehen was die fernöstlichen Brüder so alles von sich geben . Schliesslich gehen sie davon aus das alles Körper , Geist und Seele hat . Unser westliches , rein körperliches Ausgerichtet sein , erschwert uns den Zugang zu einem Wissen , das für sie vollkommen normal ist . Die persönlichen Erlebnisse waren es , die mich auf die richtige Spur gebracht haben . Mal wieder , da hat schon jemand Interesse daran , das euer alter schreibender Skeptiker , noch ein paar Sachen lernt !
Hierzu passt auch gut , Die Geschichte vom 100 sten Affen
Die Japaner beobachteten auf der Insel Koshima 30 Jahre lang , eine Horde Affen . Sie fütterten die Tiere mit Süßkartoffeln , die sie in den Sand legten . Die Affen liebten diese Speise , mochten aber nicht den Dreck daran . Im Jahr 1952 fand ein junges weibliches Tier von 18 Monaten , mit den Namen "Imo" heraus , das die Erdfrüchte besser schmeckten , wenn sie vorher in Salzwasser gewaschen wurden . Ihre Mutter sah dies und übernahm es . Deren Spielkameraden schließlich von Ihr und so weiter .
Die jüngeren Affen wuschen nach einer gewissen Zeit , alle Ihre Kartoffeln , viele ältere jedoch nicht ! Nach 6 Jahren , lassen wir es zu diesem Zeitpunkt 99 Affen sein , die Ihre Früchte reinigen , kommt ein bestimmter Affe nämlich der Hundertste dazu . Jetzt beginnt eine neue Ära , auf einmal können sämtliche Tiere der Insel Ihre Süßkartoffeln säubern . Aber nicht nur das , auch auf anderen Inseln und auf dem Festland von Takasahyama fangen ab 1958 , die Affen an , die Knollen zu waschen .
Das heißt also , das wenn eine Idee sich soweit verbreitet hat , das der Äther praktisch von Ihr geschwängert ist , jeder da drauf zugreifen kann !
Das könnte allerdings auch heißen das der 100. Affe so mächtige Gedanken hatte , das er den Äther geschwängert hat , so das alle anderen es einfach schnallen mußten . Anm. des V.

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Das Rad des Schicksals
dreht sich unaufhörlich und präsentiert uns immer wieder ganz bestimmte Ereignisse in einem ganz bestimmten Rhytmus . Diese Ereignisse haben die Aufgabe uns zu prüfen . So erleben denn Typen wie ich -die nicht hören wollen- immer wieder die gleichen Abenteuer bis ich verstanden habe um was es geht . Dann brauch ich die Abenteuer nur noch in der Weise bestehen wie es dem "großen Geist" gefällt . Schon reiht sich eine neue Serie von Ereignissen in unser Leben ein . Denn das Leben ist eine Schule , haben wir ein Fach absolviert , gilt es ein neues zu lernen u.s.w. !
Dem Schicksalsrad ist es im übrigen schnurzegal , ob man stirbt . Im nächsten Leben geht es weiter . Eine Aufgabe wird solange wiederholt bis die Prüfung bestanden wird ! Da spielt der Körper nur eine Nebenrolle . Da geht es mehr um geistige und vor allem spirituelle Entwicklung .
Jeder Mensch hat sein eigenes Rad , das sich einmal im Leben um die eigene Achse dreht . Grobe Verschuldungen der letzten Leben werden hier abgearbeitet .
Doch es gibt auch kleinere Unterteilungen , die vielleicht im Rythmuss von Jahren ablaufen . Die ganz kleinen Taten oder Ereignisse werden uns auch in kleinen Zyklen , wie Wochen oder Tagen präsentiert .
Wenn mir auffält , das mir immer wieder , das gleiche passiert , kann ich eventuell etwas daran ändern . Sagen wir mal es regnet jedesmal wenn ich Feierabend habe . Obwohl die Arbeitszeit unterschiedlich lang ist . Irgendwann fange ich an , das auf mich zu beziehen und zu überlegen . Was man daran ändern könnte , was die Ursache dafür sein kann . Dann kann es sein , das mir auffällt , das bei jedem Regenguss , den ich abbekommen habe , auch jedesmal gen Himmel , zu den Göttern geflucht wurde . Das lassen sich die Engel der Lüfte und der Stürme , nicht so einfach gefallen . Solange eine Regenzeit vorhanden ist , werden sie mich piesaken , wenn ihnen danach ist . Bis ich es kapiert habe und auch mal artig nach Hause fahre .
Auch jede Stadt und seine dazugehörige Bevölkerung , hat sein eigenes Schicksal . Vielleicht ist das der Grund , das wenn wir in einer fremden Stadt jemanden sehen , den wir zu kennen glauben , beim näheren Hinschauen dann aber feststellen , das Sie/Er nur fast so aussehen . Ja und vielleicht durfte in dieser Stadt , ein fast ähnlicher Typ , fast ähnliche Schicksalskerben(deutlich sichtbar als Falten im Gesicht) einstecken , die Ihm dem Original aus unserer Stadt so gleich macht .
Zufall = gibt es nicht . Das was wir Menschen "Zufall" nennen , gehört in den Aufgabenbereich des Schicksals .
Das weist eher auf ein "Aktion- ReaktionPrinzip" hin .
Tu ich irgend jemand etwas schlechtes , sorgt ein kosmisches Gesetz dafür , das ich das heimgezahlt bekomme . So .
Zu einer Zeit , da ich ungefähr Anfang 20 war , erzählte mir jemand das es keine Zufälle gebe . Das passte ganz gut in mein Weltbild , denn bis dato hatte ich schon ziemlich viele sogenannte Zufälle erlebt . Zuviel fand ich und nahm mir vor , einfach mal ab jetzt darauf zu achten . Eine ganze Zeit achtete ich dann auch auf solche Sachen , stellte aber immer fest , das , das was gerade passiert war , auch nur eine Reaktion , auf die von mir vorher getätigte Aktion , gewesen sein könnte .
Einige Jahre später , erzählte mir wieder jemand das es keine Zufäe geben könne . Wieder nahm ich mir vor , darauf doch mal zu achten , denn zwischendurch hatte ich die erste Testreihe vergessen , allerdings ohne das es jemals irgendeinen Beweis pro Zufall gegeben hatte . Diesmal wurde geachtet bis sagen wir mal X-Jahre um waren , danach war mir klar , alles hat einen Sinn !

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Diese seltsame Physik
die hinten und vorne nicht stimmig ist .
Als ich in die Schule kam , dachte ich jetzt wird endlich etwas gelehrt von den Dingen , die niemand erklären kann obwohl sie doch anscheinend da sind . Doch das passierte nicht und langsam wurde ich auch roher , sodas ich langsam aber sicher vergaß , von den feinstofflichen Sachen , die einem als Kind noch Offenbart werden , da man Spirituell noch offen ist . Der Geist noch nicht von vorgefassten Meinungen "Sowas gibt es nicht" , geprägt ist .
Nennen wir es einfach mal Magie . Das Zusammenspiel der Natur und ihrer Kräfte , mit einer eigenen Intelligenz(an der wir aktiv Teilhaben können , wenn wir "Gut" sind und es wollen) ausgetattet .
Diese andere Physik , oder eben Magie , wird mit Worten wie Parapsychologie gewertet und in eine Nicht-Wissenschaftsecke abgeschoben . Meineserachtens , aus mindestens 2 Gründen . Der eine Grund ist Liebe . Mit der Liebe haben wir Möglichkeiten , etwas anzuziehen , z.B. unseren Partner , unseren Hund . Natürlich auch , uns anziehend zu machen , für unsere Liebe , für unser Haustier .
Nachdem im Mathematik-Unterricht die Gravitation , uns Kindern beigebracht wurde , dachte ich das gibts nicht . Da erklärt einer "Isaak Newton" nämlich , die Schwerkraft daran , dass ein Apfel der zu Boden fällt von der Erdanziehungskraft dazu gezwungen wurde . Tausende von Jahren , nach den großartigen Griechen , im anbrechenden Maschinenzeitalter ,, kommt einer der bis heute unsere Physik nachhaltig beeinflusst hat , zu so einem banalen Schluß ! Toll , dachte ich , da wäre ich auch draufgekommen .
Das ist der andere Grund , für das vorenthalten , dieser anderen Physik , Technik ! Beziehungsweise Geld ! Sie würden kein Geld mehr verdienen , verraten sie uns die ganzen und wahren Kräfte des Magnetismus . Denn der gesamte Raum , ist voll von elektromechanischer Energie und muß garnicht in enge Kabel gepresst werden . Die Gravitation ist im übrigen bis heute nicht bewiesen . Die Wissenschaftler , können wohl nachvollziehen das , aber nicht wie sie funktioniert . Es gibt im übrigen Theorien , das Massen sich nicht anziehen , sondern von dem Luftlehren Raum(der nach dieser Theorie garnich luftlehr ist) zusammengedrückt werden .
Wie dem auch sei , auch das Grundgesetz der Materie heißt Liebe . Gleiches zieht Gleiches an . Das ist eine Art Magnetismus . Aura Aura Ein Fräulein das mir besonders gut gefällt , hat einen ähnlichen Elektromagnetismus und untersteht einer ähnlichen Anziehungskraft , wie ich . Somit haben gleichartige Wesen es einfacher , zusammenzukommen . Dieser Elektromagnetismus der durch jedes lebende Wesen fließt ist im übrigen seit mehr als 50 Jahren bewiesen ! Kirlian-Fotografie .
Diese elektromagnetische Schutzhülle wird in großen Firmen wie IBM und Frauenhofer Institut schon näher untersucht . Diese Hülle ist bei jedem Lebewesen leicht anders , wie ein Fingerabdruck . So entwickeln die Technologie Konzerne aber auch kleinere innovative Betriebe , gerade Erkennungssysteme für Haustüren und ähnliche Schlösser. Das System fragt einfach unsere Aura ab und schon geht das Schloss auf .

Eine kleine selbsterlebte Geschichte : Wir sitzen in meiner Stammkneipe , zwei Mann bei mir , ne Lücke dann wieder zwei Leute , dann noch mal ein paar und am anderen Ende des Tresens wieder eine kleine Gruppe . Meine Gesprächspartner hören mir zu , da ich gerade einen Witz erzähle . Der Joke ist wohl nicht astrein , darum spreche ich leise . Die Pointe kommt , wir gröhlen los , aber nicht nur meine Gruppierung , sondern der gesamte Laden bricht in schallendes Gelächter aus . Nanu , denke ich , das können die doch garnicht alle gehört haben , die Geschichte wurde zu leise erzählt . Haben sie auch nicht , alle haben ihren eigenen Spaß gehabt . Diese seltsame Physik hat einfach nur für eine eigene Schwingung gesorgt so , das sich alle zum gleichen Zeitpunkt bei einer Pointe getroffen haben .
Das war der Witz !

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DieSonne
, ist schon immer mein Freund . Als alter Frostköttel , fand ich es schon immer schön , wenn Sie durch die Wolken brach und meinen Körper manchmal bis auf die durchgefrorenen Knochen erwärmte .
Es ist einfach schön für mich wenn sie auf mich scheint . Selten ist sie mir zu heiß , es ist eher so das sie es mir noch schöner und wärmer macht . Selbst im heißen Sommer Spaniens konnte ich locker unter ihr arbeiten . Lediglich die empfindliche Haut des Blonden , bedarf einer gewissen , vorsichtigen Annäherung . Doch ich mochte noch nicht mal einen Hut tragen , ich will sie spüren . Wir kommen gern miteinander aus , schon immer .
Zu der Zeit da ich ein reifer 20er war , lebte und arbeitete ich 2 Jahre bei den Schwaben . Beim Trämpen , nahm mich eine Tierpflegerin mit , die von einem Schimpansen gebissen wurde und mich auch nur deswegen mitnehmen konnte , da Sie auf den Rückweg vom Arzt war .
Damals entdeckte ich gerade die Hexe in mir und darüber unterhielten wir uns auch schon nach kurzer Zeit . Sie empfahl mir die Bücher "Carlos Castanedas" , im besonderen das Erste "Die Lehren des Don Juan" . Meine Mitnahme wies mich auch darauf hin , das nichts Zufällig passiert und das unser Treffen einen Sinn hat . Den Sinn in diesem Fall das ich eben "Carlos Castaneda" lesen sollte . Schon am gleichen Tag ging ich dann in einen Buchladen , bestellte und erhielt zwei Tage später das gewünschte Werk . Mehrere Bücher über Zauberer habe ich seitdem gelesen oder angelesen , doch dieser ist und war der beste für mich . Einer seiner Tricks ist die Freude fangen , das geht so : In die Sonne gucken , jedoch nicht direkt , das verbrennt die Netzhaut . Die Sonne darf nur in das Auge fallen . Das habe ich probiert und sofort durchströmte mich ein Glücksgefühl .
Magnet Prinzipiell ist das so , bewege ich mich in der Sonne fühle ich mich wohl . Das ist dieser Magnetismus , in allen Wesen schwingt eine Art von elektromagnetischer Kraft . Den Blumenstrauss auf meinem Tisch kann ich liebhaben , er mich auch . Einen Teddy , er auch mich . Ein grober Mensch - wie ich vor wenigen Jahren noch war - kann diese Liebesrückkopplung noch nicht einmal wahrnehmen , es ist eben eine große physikalische Kraft , die sich nur von der Liebe beherrschen lassen möchte ! Wenn zwei welcher Art auch immer , sich mögen , richtet sich in ihnen etwas aufeinander aus .Wie die Eisenspäne an einem Magneten .

kirchliche Hierachie der Engel Vor wenigen Abenden , nach unserer bewußten Stunde , denke ich über Liebe , Aura , Magnetismus und die Sonne nach . Vor meinem inneren Auge baut sich aufeinmal ein Bild . Von oben kann ich mich und meinen Magnetkreis (nenn ich jetzt einfach mal so) sehen . Der Kreis ist aber nicht rund , sondern elliptisch und dehnt sich nach Osten aus ,eher sogar Südosten . Eine Stimme ertönt in mir , du hast was begriffen von dem Wesen der Dinge , ich liebe dich wie ich alle liebe die leben und das Leben lieben . Einige Aufträge , der wichtigste hier :
"Wenn alle Menschen mich , die Sonne , am frühen Morgen begrüßen , ist Frieden auf Erden " .
Es war eine Liebevolle Ansprache , so wie ich es gewohnt bin wenn ich mit dem Geist der Wesen kommuniziere . Doch etwas war diesmal anders , es war dominant . Aufgrund dieser dominanz habe ich erst gezögert , das Erlebniß aufzuschreiben und einer uns Menschen schlechtgesonnenen Gruppe , Vorschub zu leisten . Doch der Grund-Ton war doch Liebe , nur , in einer neuen Hierarchie . Abgesehen davon , das die Sonne für alles Leben verantwortlich ist , ist sie sogar nach kirchlichen Angaben ein Engel der 2. von 3 möglichen Ordnungen . siehe auch :
Engel
Sie ist der ranghöchste ständige Vertreter Gottes in unserem Sonnensystem .
Es ist machbar und keiner bricht sich dabei einen ab .
Laßt uns Ihren Wunsch erfüllen und die Nachricht in die Welt tragen .
Die anderen Aufgaben sind , dann wenn "Sie" wieder anfängt höher am Himmel zu stehen , nach Südosten(die Ausrichtung meines Magnetkreises) Zufuß aufzubrechen und zu dem Bestimmungsort gelangen , den ich nur ungefähr ahnen kann . Es ist ziemlich weit weg , schliesslich geht es auch darum zu büßen . Das wandern des Menschen hat den Göttern meistens gefallen . Mir allerdings auch .
Es scheint also als seien wir erhört worden .
An unseren abendlichen Treffen habe ich immer wieder darum gebeten wenigstens die hilflosen Bewohner dieses Planeten zu schützen . Die Kinder , Tiere , Pflanzen und anderen Geschöpfe , die sich nicht selber wehren können . Eigentlich ist es unsere Aufgabe , auf Lebewesen achtzugeben die keine oder wenig Kraft besitzen um Ihr Leben zu beschützen . Doch das tut keiner und die es machen sind schwach und ohne Feuer . Alles unterwirft sich dem Geld und seinem König "Mammon"(Satans Sohn) .
Perdona , nicht alle , aber doch viel zu viele .
Will sagen , den ehrenamtlichen Mitarbeiter der mit ner Menge Enthusiasmus versucht Gutes zu tun , achte ich hoch ! Der Pastor der ,in einer Organisation arbeitend die meiner Ansicht nach nicht unbedingt hehre Ziele verfolgt, seine Schäfchen behütet und führt , verdient meinen Respekt .
Vor mehr als einem Jahr , nahm ich mir vor , etwas an diesen Verhältnissen zu ändern . Was zu tun für diesen gebeutelten Planeten . Denn wie gesagt , die die Tun im Namen der Erde sind schwach .
Deshalb nahm ich mir vor einen Kämpfer für die Erde , mehr auf den Markt zu werfen . Wir sind nicht allein das ist mir schon lange klar und also bat ich um gutartige ausserirrdische Unterstützung . Schliesslich haben wir es einer bösartigen Ausserirrdischen Einmischung zu verdanken , das es dem wahren Leben immer schwerer gemacht wird ! Ja , natürlich auch und im besonderen unserer Gier !
So nahm ich mir vor mich in wenigen Jahren bekannt zu machen und mir zu nehmen , was mir gehört und das was Euch gehört gleich mit denn alles ist Eigentum von allem , aber Ihr scheint das nicht zu wissen !
Meine Pläne bestehen schon , denn ich weiß wie es geht . Friedlich !
Das Problem ist eher die Zeit , die gebraucht wird um die Menschen dieses Staates aus Ihrer Lethargie zu holen . Auch ich bin von dieser Trägheit immer wieder ganz benommen und muß mit Gewalt an mir arbeiten , um mich aus Ihrer Umarmung zu befreien . Noch heftiger scheint das bei meinen direkten Mitmenschen zu sein , die überhaupt kein Interresse haben(wenn auch klagend) das wir uns befreien . Die sich und mich alten Krakeler viel lieber in der Gefangenschaft lassen und bloß nichts tun . Was geht es mir auf den Sack dieses "Aber"-Gelaber .
Wie sagte das der eine Kollege doch so schön : Mag dir garnicht mehr zuhören , denn ich befürchte du hast recht !
Diese Teilnahmelosigkeit ist von den Mächtigen dieses Landes und der finanziellen Weltspitze lange gefördert worden . Denn Sie wissen was sie tun , Sie haben ein Ziel , die Erde .
Sie machen aber nicht gut , eher so schlecht sind Sie , das mein Leben erheblich gestört wird . Darum ist Ihr Ziel , jetzt mein Ziel .
Auch darum , dieser Marsch zur Sonne . Beim Wandern(egal ob per Pedes oder mit dem Rad) an der frischen Luft wird der Kopf mal so richtig gut durchlüftet . Je länger man geht , desso besser die Gedanken . Wirklich , bei mir ist das so , nach 20km werden die Muskeln erst richtig warm , nach 30km fangen die Gedanken an klarer zu werden . Natürlich vorrausgesetzt das ich überhaupt zwanzig kilometer gehen kann , sonst ist es besser vorher zu üben .
Jedes Frühjahr das gleiche , wenn das Fahrrad aus dem Keller geholt wird . Beim ausgedehnten Spazierenfahren , muß mein armer Hintern ausbaden , was meine Augen unbedingt noch fressen wollten . Weil ich wieder zu viel auf einmal haben will , nach der langen Pause( Gier ) .

Die Sonne und die mit Ihr zusammenarbeitenden Raumbrueder , haben mir gezeigt das ich nur ein Teil von Ihres Plan bin . Das meine Gedanken nur der Teil eines Gesamtgedankens sind . Das ich nicht der König sondern , ein Diener Gottes bin . Sie waren es die nur einen Menschen brauchten , der Ihre Ideen interpretieren kann . Sie wollten auch , das ich diese Impulse nicht allein sende , das es mehr als einen Menschen gibt , der das was Wir wollen auch will . Dank Euch !
Die Sonne hat mir mitgeteilt , das sie heute Morgen , von einigen Menschen mehr begrüßt wurde . Auch dafür danke ich !

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Bevor ich es wieder vergesse , am Sonntagvormittag , den 13.8.06 um 11 Uhr , habe gute Laune(komm grad von ner Liebsten) und schaue zu dem Düsenflieger hoch , ob der auch ja keine Chemtrails macht . Ne , macht er nicht er macht überhaupt keine Streifen und jetzt sehe ich auch , das das gar kein Flieger im herkömmlichen Sinn ist sondern eher so was wie auf meiner Chemtrail-Seite . Soll heißen , zwei Zylinder mit runden Enden die sich wie ein Teil bewegen . Flog ziemlich schnell aber nicht unbedingt schneller als Jets , in 5-7 km Höhe von West nach Ost , bis ich es aus den Augen verlor . Es zog dermaßen Unspektakulär und wie Selbstverständlich über den Himmel das man meinen konnte , das ist gar kein "Unbekanntes fliegendes Objekt" . Es hatte eben keine Kondensstreifen und natürlich war mal wieder keiner da , den man darauf Aufmerksam hätte machen können .


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An die Ungläubigen
Die , die sich hier rumtreiben weil Märchen und Fiction schon immer ihre Passion war, Herzlich willkommen !
Weiter oben rufe ich zum abendlichen Treffen und Bitten auf . Das wird auch genutzt . Tatsächlich gibt es in dieser Zeit kaum Downloads , obwohl einige Dutzend sich um diese Zeit hier aufhalten .
Manchmal fröne ich eine alte Untugend und gehe in die Pinte runter einen zechen . Das hatte zur Folge , das und zwar schon mindestens 7 , 8 mal , absolut kein Mensch zu diesem Zeitpunkt auf dieser Seite war . ????Woher wissen die das????
Hi , Hi . Ehrlich , habe ich selber gestaunt , ich alter Skeptiker und das obwohl ich mitten drin sitze .
Probiert es einfach mal aus . Um diese Zeit kommen mir die besten Ideen , grammatische Fehler fallen mir viel besser auf, als in den anderen Zeiten . Bei technischen Fehlern werde ich mitunter auf eine Webseite geführt , wo das ganze besser beschrieben ist !
Für einen befangenen Geist , echt Erstaunlich .
Seid eingeladen , fühlt Euch wohl . Fühlt .

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Mein Volk
ist grundsätzlich , erstmal jedes Lebewesen auf dieser Welt . Pflanzen , Tiere , Menschen , vor allem kleine Menschen , Kinder . Speziell , Wesen die sich scheinbar nicht selber helfen könen und eigentlich auf den Schutz anderer angewiesen sind .
Da fallen mir auch gleich wieder die alten Menschen ein . Die , die diese Republik stark gemacht haben . Die dafür gesorgt haben das die meisten von uns in Saus und Braus leben konnten . Viele von Ihnen fristen heute ein ungerechtes und Menschenunwürdiges Dasein in Altersheimen . Auch hier rede ich von selbsterlebten , ich habe da gearbeitet , im Rahmen eines Ein-Euro-Jobs . Die einen werden künstlich am Leben gehalten(den armen wird mit Gewalt -nur damit sie am Leben bleiben , weil weiterhin Geld mit ihnen verdient werden soll , fuck- das Essen reingenudelt) , andererseits sind fü ca. 40 alte(teilweise Bettlägrig ; Pflegestufe II , III) Menschen gerade mal 5 Pfleger zuständig , es sei denn , da ist jemand krank , dann sind es noch weniger . Unglaublich , keiner tut was ! Meine kleinen revolutionären Gedanken , wurden mit "kein Geld" und "das hätten wir früher machen müssen" weggewischt . Lüge , pro älteren Mensch gibt es mehrere tausend Euro , je nach Pflegestufe .
Es gibt bessere Möglichkeiten , z.B. Alt/Jund-WGs , doch dann können sie , kein geld mehr verdienen !
Mein Volk sind selbstverständlich wir Deutschen , hier bin ich geboren , diese deutsche Luft habe ich zuerst geatmet , hier habe ich die erste Milch getrunken und das Brot gegessen .
Spätestens nachdem ich das erste Mal im Ausland war , fing ich an mein Volk nicht mehr zu mögen . Wegen unserer Oberflächlichkeit unserer Nichtkreativität unserem Kartondenken . Doch als ich dann nach längeren Auslandsaufenthalt zurückkam , wurde mir klar das wir kaum etwas dafür können , wir werden so erzogen . Im Kindergarten geht das oft schon los , spätestens aber in der Schule werden oder wurden wir auf deutsche Tugenden getrimmt , wie z.B. Obrigkeitshörigkeit . Das alles nicht erst seit dem kleinen Österreicher , sondern das geht mindestens schon bei Friedrich II. los . Wer weiß , vielleicht hat der das ja noch aus hehren Gründen getan . Weil er ein gebildetes Volk haben wollte . Doch ich trau den Großkopferten nicht . Sie denken immer nur an sich ! Sie lassen es dem Volk nur gutgehen wenn auf jedem Fall erstmal ihre Pfründe fett sind .
Uns(das Westdeutsche Volk) haben sie fett werden lassen weil wir gebraucht wurden . Man wußte nicht ob Stalin oder seine Nachfolger , sich an die Geheimverträge nach dem Krieg , die in Malta geschlossen wurden , auch halten würde . Da brauchten sie uns als Puffer zwischen Ost und West .
Nun ist ihre Macht gefestigt . Ihnen gehört fast die ganze Welt . Sie sitzen fester denn je in ihrem Sattel . Ihr System aus Geld , Schulden , Korruption und Krieg(so gut wie jeder derzeit laufende Krieg ist von ihnen angezettelt) ist etabliert . Alle machen mit , in ihrer Geilheit nach Knete , auch unsere Leute . Gerade unsere Leute . Der einstige USA-Wachhund Deutschland , beißt nun seine eigenen Menschen . Auf Geheiß seines gierigen Herrchens in New York .
Erst in anderen Ländern konnte ich durch vergleichen feststellen was wir für Kracher sind , auch im positiven Sinn . Was für komplette Allround-Handwerker wir darstellen , konnte ich am eigenen Leben feststellen . Einfach weil wir eine fundierte Schulausbildung und ein klasse Ausbildungssystem genossen haben . Sachen die heute immer mehr an Wert verlieren(Pisa) .
Wenn spanische Intellektuelle mir meinen riesigen Haufen großer Dichter und Denker aufzeigten .
Wenn mich die nachdenklichen anderer Nationen , von unserem Potential aufklärten .
Na ja , überlegt doch selber mal , wir können garnicht richtig Fußball spielen und sind schon dreimal Weltmeister geworden . Mit sogenannten deutschen Tugenden , wie Wille , Kampf und Intelligenz .
Zu meiem Erstaunen mußte ich feststellen , das wir nicht unbeliebt sind außerhalb unserer Grenzen . Das man uns nicht als Hitler-Deutsche sieht , wie uns hierzulande gerne erzählt wurde .
Man bewundert uns sogar eher . Das alles habe ich nicht am -du hast deutsches Geld- Mittelmeer kennengelernt , sondern im Inland .
Wer erzählt uns also so einen Unsinn ?
Ja und vor allem , warum ?

Wir Deutschen haben negative und positive Eigenschaften und zwar ganz bestimmte . So wie das Land von dem wir leben , bestimmte Eigenschaften hat , ist die Luft im Norden salziger und der Boden im Gebirge härter und alles hat seine Auswirkungen , auf die Wesen die hier leben . Wir haben hier nicht soviel Sonne , das geht aufs Gemüt(Melantonin) . Doch die Wolken die dafür verantwortlich sind , bringen uns auch Regen und somit fette Früchte .
Eines unserer wertvollsten geistigen Güter , die Kreativität , ist praktisch nicht mehr vorhanden . Wir denken nämlich in Schubladen . Ein Hippi ist ein Hippi , ein Punker ist ein Punker und ein Bürgerlicher eben ein Bürgerlicher . Kaum Vermischung , sowas wie Heavy-Punks oder Glatzen-Hippis , selten gesehen hierzulande . Wir sind so fest , was ist das ist eben so wie es ist . Da wird nicht oder jedenfalls nur ungern dran gerüttelt .
Wissen , damit lassen wir uns vollballern , das wir es garnicht mehr verarbeiten können . Beispiel : Im Elektronik-Unterricht nahmen wir das Thema Elektro-Magnetismus durch . Wahnsinn dachte ich , was man damit alles machen kann(hab sofort an Perpetuum-Mobile gedacht) . Doch , keine Zeit um anzuhalten und mal darüber nachzudenken , der Untericht geht weiter . Neuer Stoff muss erarbeitet , Zensuren bestanden werden . Jetzt 20 Jahre später , im Zeichen erneuerbarer Energien , erinnere ich mich wieder .
Frage an einen Physiker , der frisch mit der Uni fertig ist , was er von "Nicola Tesla" halten würde . Tesla , Tesla kramte er in seinem Gedächniss . Tesla- Induktionsströme , kommt unterstützend von mir . Ah ja , Magnetismuss , dämmert es .
Zeit sie zurück zu erobern , die Kreativität . Unsere Positiva zu erkennen und zu fördern . Es ist auch nicht zuspät , wie mir viele sagen . Auch so eine Mär , die uns da gern erzählt wird , damit wir so weitermachen . Aber es wird immer schwerer . Also anfangen . Jetzt ! Wir sind nicht allein , wir bekommen Hilfe , wenn wir zeigen das wir wirklich wollen . Stinknormale kosmische Gesetze , wie "Hilf dir selbst dann hilft dir Gott" werden dann wirksam . Dieses Deutsch spreche ich noch immer am besten und in diesem Land ist noch immer viel gutes Potential . Tut mir ja leid , für die , die mich nicht wollen , hier fange ich an ! Mein Volk .

Mein Volk sind selbstverständlich die Spanier . Sie haben mich vom ersten Moment an gemocht oder sogar geliebt . Sofort haben sie mir Arbeit gegeben , wenn ich irgendwo in diesem Land aufschlug . Hier habe ich das erste mal gelernt , das Arbeit Freude und Spass machen kann und nicht nur ein notwendiges Übel zur eigenen Lebenserhaltung ist . Hm , noch eines . Meine ersten Reisen führten mich nach Portugal . Schon immer bin ich lieber etwas langsamer gereist , also mit dem Auto oder der Bahn , denn mit einem Flieger . Man tastet sich dann nämlich langsam näher an ein Ziel heran und kann sich dadurch auch langsam auf das Kommende , vorbereiten . Soll heißen , es ist ein Unterschied , ob ich in Deutschland von einer grünen Wiese starte und am Zielort 2 Std. später in einer Wüste ankomme . Oder ob ich langsam in mehreren Tagen zum gleichen Ziel fahre und die Übergänge zwischen Wiese und Wüste , sprich niederes Buschwerk .Steppe u.s.w. langsam in mir aufnehme und verstehe . Denn ein Land formt seine Menschen . Bei uns ist es kälter als im Süden , darum essen wir z.B. vermehrt dunkles Brot , das wir auch brauchen denn es spendet mehr Kraft denn Weißbrot . In Deutschland gehe ich kaum an Salat , in Spanien habe ich ihn geschlungen . Hier brauche ich seine Nährstoffe kaum , also ist auch kein Appetit vorhanden . So wird der Deutsche in vielen Jahrhunderten ein großer Kerl , während der Südländer es sich leisten kann klein zu bleiben , denn er braucht nicht soviel Energie . In jedem Land wachsen im übrigen die Früchte , die seine Bewohner brauchen um gut ernährt zu sein .
Jedenfalls(was ich immer den Faden verlier .) , wenn ich dann also durch Spanien reiste , meinem eigentlichen Reiseziel Portugal entgegen , dachte ich immer , hier mußt du auch mal Urlaub machen .
Später , nachdem ich "Espana" kennengelernt hatte , fühlte ich mich sofort wohl . Einfach alles mag ich hier , das Land , die Leute , die Fauna und Flora , wie gelebt wird . Immer hatte ich das Gefühl schon einmal hier gewesen zu sein .
Ihr Spanier ich mag Euch sehr , Ihr ward sehr freundlich zu mir und habt mir etwas von einer Menschlichkeit gezeigt , die ich in meiner Heimat wahrscheinlich so nicht kennengelernt hätte .
In Freundschaft , mein Dank !

Das Ziel heißt ein Volk im Volk , eine Nation in dieser Republik . Keine finanzielle Macht , sondern die Hochfinanz machtlos machen ! Niemanden gehört das Wasser , die Luft(es gibt Großstädte da wurde schon versucht , auf hochgelegenen Balkonen Steuer zu erheben(München) ) , die elektrische Energie allein . Das gehört uns allen .
Keine hochbezahlten Manager die Millionen im Jahr verdienen . Die Leitenden unserer Nation verdienen weniger als gut schaffende Arbeiter und sind keine Ahnungslosen von irgendeiner Uni , sondern haben sich diese Position im eigenen Betrieb erarbeitet und durch Um- und Weitsicht erobert .
Diese (noch kleine) Nation besteht schon und wer aufmerksam ist merkt die Reaktionen die wir erwirken , wenn bestimmte Petitionen in bestimmten Ryhtmen abgeschickt werden . .

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Geschichten


Das kaninchen


Vor einer gewissen Zeit, ich bin ungefähr 35 Jahre alt und sitze am "Woldsee". Es ist Spätsommer oder Herbst, das Gras steht fast einen Meter hoch. Kein wirklicher Badetag, etwas zu frisch doch ich bin mehr zur Entspannung hier. In dem hohen Gestrüp kann man gut sehen wo am Vortag -der einiges wämer gewesen war- die Leute gelagert hatten. Alles plattgelegen. Kleine runde, ovale und rechteckige Flächen, mit einem schmalen niedergetretenem Zugangspfad. In so einer Insel hatte ich es mir bequem gemacht. Damals malte ich noch und so versuchte ich den See zu malen. Das gelang mir nicht, ich kann kein Wasser zeichnen, warum weiss ich auch nicht. "Na ja" denke ich so für mich "dann mal ich eben etwas anderes, ne Pflanze oder ein Tier vielleicht". Kaum zu Ende überlegt, kommt eine Kröte angehüpft. Setzt sich ungefähr einen Meter vor mich und schaut mich an. Also gut, das Angebot wird angenommen und der Froschlurch findet sich in meinem Malbuch wieder. Ist ganz gut gelungen, in dieser Kunst gibt es wahrlich bessere, doch es ist zufriedenstellend.
Die Amphibie zieht wieder ab, nachdem ich mich bedankt habe. Hm denke ich, dass war ja ganz schön, aber eigentlich dachte ich bei Tier an etwas mit Fell, vielleicht ein ....
Kaum zu Ende gedacht kommt ein Kaninchen um die Ecke und hoppelt den schmalen Pfad zu mir, bleibt einen Meter vor mir hocken, schaut mich an. WOw, doch gerade habe ich meinen Buntstiftkasten wieder zugeklappt und das scheue Tier wird bestimmt abhauen wenn ich ihn öffne, denn der Kasten ist aus Blech und wird beim aufmachen ein metallisches Geräusch erzeugen. Tiere mögen kein Metall. Pflanzen übrigens auch nicht. Jedenfalls kein bearbeitetes. Warum? Es ist nicht natürlich. Ausserdem kennen diese Wesen Metall nur als ungemach, als Waffen, Fallen, Pflugscharen die Sie oder ihre Behausungen zerstören.
Jedenfalls haut der Hase auch wirklich ab, nachdem ich den Malkasten aufgemacht hatte. Witternd beobachtet er mich aus guter Entfernung, mehrere meter. Dann ist also noch nicht alles verloren. Ha, da ist ja noch die Banane die ich als Wegzehrung dabei habe. Tatsächlich kommt das kleine Langohr wieder näher, mümmelt das Obst und kuckt mich an. Frontal ist ja schon was, doch noch lieber wäre es mir von der Seite, denke und bitte ich das Häschen an. Wird promt erledigt, der Nager dreht sich und ich zeichne. Wie ich fertig bin, teile ich mir mit dem Wesen noch die restliche Banane, dann zockelt es ab und ward nie wieder gesehen.
Für diese Story hab ich sogar eine Zeugin, sie saß eine Insel weiter und konnte zumindest einen Teil der Geschichte gut sehen. "Ganz erstaunlich" sagte sie dann auch. Wir wechselten noch ein paar Worte, aber ich hab sie nie mehr gesehen, genau wie das Kaninchen.
Die kosmische Sprache sprechen wohl alle Wesen, nur wir Menschen tun uns etwas schwer. Doch nur weil wir nicht verstehen können, heißt das noch lange nicht, das man uns nicht versteht. Kleiner Hinweis: Geist hilft weiter, denn die Magie(die geistige Physik) nimmt den an der versteht, noch viel mehr hilft allerdings Liebe! Die Liebe zu allen Wesen.
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Vögel

Einmal waren wir richtig am feiern. Wir waren zu dritt und es gab Alkohol und Kiff und noch ein paar andere sogenannte Bewustseins erweiternde Drogen. Wir machten mächtig Rabatz, die Musik war sehr laut und es war hellichter Tag. In einer der musikalischen Pausen, das Band war alle oder die Platte zu Ende, hörten wir das draußen auch ganz schön Krach gemacht wurde.
Vögel die laut zwitschernd, piepend und tschirrpend sich wohl über irgendwas aufregten. Das Fenster war offen und wir waren im ersten Stock. Aus dem Fenster schauend konnte ich links von mir einen Baum sehen, auf dem die anderen Krachmacher saßen. Finken, Meisen, Drosseln, Sperlinge schienen über irgend etwas zu schimpfen was vor mir war, aber ich konnte es nicht sehen, es schien in einem toten Winkel zu liegen.
Wir rätselten worüber die Piepmätze sich so ereiferten und "Lana" sagte: "vielleicht eine Katze". Ja, das war tatsächlich gut möglich und ich ging wieder zum Fenster, beugte mich raus und machte laut: "Ksch, Ksch, Kisch". Sehr laut. Die Gefiederten wurden leiser, sonst passierte nichts. Nochmal kischte ich in den Garten raus und nochmal. Ungefähr einen meter unter unserem Fenster war das Dach von dem Fahrradschuppen, reichte ein paar meter in den Garten rein, dann kam eine Lücke und dann das Dach eines anderen Schuppens. Irgendetwas musste die Vögel beunruhigen, irgendetwas was eine Gefahr für sie oder -es war früher Sommer- ihre Brut! Wenn es eine Katze war, die unsere gefiederten Freunde bedrohte, dann könnte sie es nur von einem der beiden Schuppen unter mir tun, denn der Baum wuchs auf einem Nachbargrundstück und ein hoher, gerader Zaun war dazwischen. Aber auf den beiden Dächern vor mir war nichts. Außer?! Zwischen den Beiden war doch diese Lücke, wenns hoch kommt ungefähr einen Meter breit. War dort vielleicht nochmal ein Dach? Von so einem Plumsklo oder etwas ähnlichen. Wieder kischte ich laut in den Garten. Dann sprang tatsächlich von einem für mich unsichtbaren hohen Vorsprung, aus der Lücke heraus eine Katze und verschwand dann.
Zufrieden ging ich zu meinem Platz und setzte mich wieder hin.
Auf einmal fangen die da draußen wieder mit dem Gezwitscher an. Hat sich der Vierbeiner doch noch mal angeschlichen? Wieder an das Fenster. Eine Drossel sitzt oben auf dem Fahrradschuppen und schaut mich an. Dann fängt sie an zu zwitschern und guckt mich dabei an. Ganz so als wolle sie sich bedanken!
Dann flog sie zurück zum Baum
und ich ging zurück in den Raum
und setzte mich wieder hin. Kaum gesessen piept es wieder da draußen. Diesmal ist es eine Meise. Das gleiche Spiel, ich nehme den Dank an und setze mich hin.
Vorm Fenster piept es. Also wieder aufgestanden und ....
Jetzt ist es einer der Spatzen. Aber irgendwann sind wohl alle durch und ich sitze ruhig da, da zwitschert was. Sag mal wolln die mich zum Schluss auch noch verkackeiern?
Eine Meise schaut mich an, wie ich doch noch mal aus dem Fenster gucke,
hüpft dann vom Dach
und macht unten Krach. Besorgt das die Katze doch noch zugeschlagen hat, flitze ich nach unten und .... Nichts. Der Vogel tschirppt nochmal, guckt und grinst mich an? Dann fliegt er zum Baum.
Jo, die habn mich verkackeiert!
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Ende mit Ente

Normalerweise esse ich mein Brot auf, denn ich mag es gern, doch manchmal bleiben doch Reste. Für einen der nicht gern wegschmeist bleiben dennoch ökonomische Möglichkeiten.
Richtig, Enten füttern. Also auf zum nahesten Teich dem "Bürgerfelder". Mit Brotbeuteln bewaffnet treffe ich da auch bald auf eine Gruppe der Tiere. So zwanzig etwa und noch ne Handvoll Möwen und eine Mutti mit Küken die meine besondere Aufmerksamkeit bekamen. Diese Kleinen sollten bevorzugt von allen anderen die Brotkrümel bekommen, doch die Rüpel unter den männlichen Enten und vor allen die räuberischen Möwen schnappten ihnen das Futter immer wieder vor dem Schnabel weg.
Besonders die Möwen fingen mit der Zeit sogar an darauf zu achten, wohin ich besonders gern die Speisen warf und positionirten sich absichtlich in der Nähe des Kindergartens.
Was tun? Erstmal die Gruppen trennen. Das ganze spielte sich an einem Teil des See`s ab, wo er praktisch endet und in einem kleinen Bachlauf führt. Während ich mich Brotkrumen streuend von dieser Bäke immer mehr entfernte, beobachtete ich genau die Entenmutter, die mit ihren Kleinen in dem Kanal blieb, wohl des besseren Schutzes wegen.
Nach einer Zeit war ich mehrere dutzend Meter von meinem Ausgangspunkt entfernt. Gut wissend wie gut Möwen einen beobachten lehrte ich langsam den Beutel. In einer anderen Tasche war aber noch eine Tüte mit Brot, die ich aber nicht zeigte. Die erste Tasche war mittlerweile entlehrt und wie so viele Fütterer schüttelte ich den Behälter noch richtig am Ufer aus, mehr um zu demonstrieren, das alle war.
Haben sie auch so geschluckt. Unbehindert trat ich meinen (vermeintlichen) Heimweg an. Langsam schlenderte ich unauffällig wieder zurück zu dem Bachlauf, wo die Mutterente schwamm. Mich vergewissernd das mir keines der anderen Tiere gefolgt war packte ich den anderen Beutel mit dem Brot aus und verteilte.
Nachdem alles vergeben war und Mutti nebst Kindern satt aussahen, kam die Ente aus dem Wasser die Uferböschung hoch und sah mich an. Das erste mal in meinem Leben nahm ich bewusst wahr, das Enten so Augen wie wir Menschen haben mit richtigen Wimpern. Sogar sehr schönen Wimpern hübsch geschwungen und auf einmal war ich ein bischen verliebt in das Tier.
Wir kommunizierten noch ein bischen dann ging ich wieder.
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Eine Weihnachtsgeschichte


Es begab sich im Jahre 60 des letzten Jahrhunderts .
Der kleine Stefan ist zweieinhalb und noch in der Krabbelgruppe im Kindergarten .
Gespannt gucken die Kleinen zur Tür , durch die jeden Moment der Nicolaus kommen soll .
Man sollte dazu wissen , das für die Kinder meiner Zeit , der Nicolaus ein Wahnsinns-Typ war . Dieser Freak lief schneller als Autos , konnte über Hochhäuser springen und eine Lokomotive mit der bloßen Hand aufhalten . Überhaupt , der ritt mit Hirschen im Himmel rum und konnte auf jede mögliche und unmögliche Weise , z.B. durch Schornsteine im Haus auftauchen ohne sich schmutzig zu machen .
Der Nicolaus so weiß Stefan , bringt den lieben Kindern Geschenke und Süßigkeiten , die Bösen bekommen die Rute .
Die meisten Kleinen warten mit freudiger Erwartung , nicht aber Stefan . Alle hatten ihm im laufe der letzten Zeit gesagt , das er ein böses Kind sei , er kannte die Konsequenzen . Die Rute . Wahrscheinlich war , das es erst für ihn die Dresche gibt und dann für die Lieben die Geschenke . Nach dem Motto : das schönste kommt zuletzt .
Kein Ausweg ? Doch , außer der Tür auf die wir alle gebannt starren , das er denn Eintrete , gibt es links auch noch eine . Da verstecke ich mich und schwupps , in einem unbeobachteten Augenblick , rein in den Nebenraum . Da steht auch noch ein Schrank , hm , rein da und verstecken , sicher ist sicher . Die Schranktür auf , ein Wahnsinnschreck fährt mir durch die Glieder , "Nicolaus" und dann "er ist überall" . Der Nicolaus steht mir gegenüber . Natürlich war das die verkleidete Kindergartentante Helga(oder so) , die uns Kinder überraschen wollte . Während wir Zwerge nämlich alle auf die Haupttür achteten , käme sie/er wirklich überraschend aus einer anderen Richtung .
Abgesehen davon das ich wieder die ganze Show geschmissen hatte , sie/er war natürlich genauso erschrocken . Bestimmt hat sie das gleiche im gleichen Moment gedacht wie ich , "Stefan" und dann "er ist überall" .

Damals war ich wohl zweieinhalb Jahre unterwegs , aber an sowas kann ich mich gut erinnern . Schon früh habe ich angefangen mir Meßlatten zu legen , für bestimmte Ereignisse . In diesem Fall war die Meßlatte das Erschrecken . Als ich mich sagen wir mal ein Jahr später wieder heftig erschrocken habe , erinnerte ich mich an die Nicolaus-Story und konnte vergleichen . So auch mit 5 oder im Alter von 7 Jahren und so weiter , immer wenn ein dolles Ereignis passierte , erinnerte ich mich daran . So ab meinem 9ten, 10ten Lebensjahr brauchte ich mich nicht mehr verjagen , ich hatte mich genug erinnert und konnte diese Geschichte immer aufrufen .

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Mein Verhältniss zu Gott


Vorweg , ich bin katholisch und auch auf einer katholischen Schule unterrichtet worden . Trotzdem hatte ich immer mein eigenes Weltbild und laße und ließ mich nicht gern prägen . Eines ist allerdings hängen geblieben "Lieber Gott" so haben sie uns erzählt und so ist es auch , mein Gott heißt : Lieber Gott .
Es steht schon an anderer Stelle . Niemals hat mein Gott oder einer seiner Engel "Jericho" oder Sodom und so zerstört . Mein Gott oder Unser Gott (auch wenn Du das nicht willst , ist er/es das trotzdem) , bestraft nicht und übt auch keine Dominanz aus , sondern möchte , das wir von selber verstehen und lernen .
Im Alter von 9/10 Jahren lag ich nächtelang wach und grübelte über Gott und die Welt . Wer , wo , wie seit wann ist Gott ? Wie groß ist das Universum ? Wann fing das an ? Wo hört das auf ? Was kommt danach ? Raum , Zeit , Gott wie verhält sich das alles zueinander ?
Beinahe wurde ich wahnsinnig , da ich keine Lösung finden konnte . Zeit oder Gott , irgend etwas musste ich aus meinem Denkmodell entfernen und entschied mich für Gott .
Im nachhinein gesehen war die Entfernung von Gott , schon fast folgerichtig , denn jetzt verrohte der kleine Stefan zusehends und wurde immer brutaler und Gottloser . Es wurde ein Schläger und Dieb aus mir , bis ich viele Jahre später , nach Knast und Bundeswehr und normaler Arbeit wieder zurück kam in den Schoß der Gesellschaft . Bis zu Gott war es noch weit , doch seine Engel mochten mich wieder sehn.

Es war wohl kurz vor meinem Aufbruch nach Spanien , ich stehe auf irgend einen Hügel in der Schwäbischen Alb und sinniere über das Leben . Viele Jahre hatte ich jetzt keine Straftaten begangen und überlegte mir das ich das auch nicht brauchte , um sagen wir mal Überleben zu können . Schliesslich war ich groß und stark und konnte meinen Kopf gebrauchen , also ich brauchte es nicht . Mit 188 Körpergröße und ein bischen was im Kopf und ein bischen Beherrschung , kann man sogar Prügelleien aus dem Weg gehen .
Das war der Anfang .
Jetzt kam die Zeit der Prüfungen und eine Reise , die ja von mir geplant war , ist ofrmals gut geeignet um geprüft zu werden . Wenn wir nicht zu Haus in unserer gesicherten und vertrauten Umgebung sind , ist es meistens viel schwerer die selbe Aufgabe durchzuführen . Wir kennen uns nicht so gut aus und wenn wir beispielsweise etwas suchen , brauchen wir im allgemeinen länger dafür , als in einer uns bekannten Umgebung , in der vollkommen klar ist , wo etwas liegt oder steht .
Die ersten Aufgaben die es zu bestehen galt , wurden auch gleich erst mal vernagelt .
Da war erst mal eine Massenschlägerei in einer Disco im Süden Spaniens . mit einem Haufen Einheimischer .
Dann , wenige Wochen später , mein Geld war aufgebraucht und ich hatte vor -alle guten Vorsätze vergessend- , mich nach einer bestimmten Ortschaft umzuschauen . Es gibt oder gab in den südwestlichen Gefilden Europas , meist kleine Orte , in denen Leute wohnen und zwar aus ganz Europa , die mit dem Gesetz im Konflikt sind . Es sind Menschen deren Straftaten ausreichen , um im Heimatland für ne Zeit hinter Gitter zu kommen . Jedoch nicht ausreichend genug , um von Interpol oder wie in diesem Fall , der spanischen Polizei , gesucht zu werden . Sie werden von Polizisten wohl im Auge behalten , aber ansonsten in Ruhe gelassen , solange sie nicht ihre Umgebung terrorisieren . In diesen Dörfern haben viele einen nicht ganz legitimen Lebensstiel . Der Unterhalt des Einzelnen wird oft durch Gesetzesbruch bestritten .
Zu so einem Ort war ich unterwegs .
Rund zwei Monate reiste ich nun schon durch Spanien hatte aber immer noch keinen Platz gefunden an dem ich mich nieder lassen konnte oder wenigstens verweilen , um etwa durch Arbeit eine gewisse Perspektive zu bekommen oder vielleicht einfach mal die Reisekasse aufzufüllen . Zumeist am Mittelmeer bei Deutschen , Campingplatzbesitzern und so . Die wollten mich alle nicht und so langsam war das Bare alle . Der Tank meines Käfers stand auf Reserve , da erinnerte ich mich an diesen Ort der mir aus anderen Reisen bekannt war . Vorher hatte ich mich dort nie aufgehalten , wußte aber wo er sich ungefähr befand und wie man dahin kommt . Er war ziemlich genau eine Reservetankfüllung eines Käfers entfernt , also machte ich mich , alte Untugenden erinnernd , auf den Weg .
Irgendwann , die Abzweigung der Straße hätte schon lange gewesen sein müssen und auch die Nadel meines Tachos , bestätigte mir das wir schon über das Ziel hinaus geschossen waren . Wirklich , genau hatte ich darauf geachtet , aber nichts gesehen . Es wurde immer Unheimlicher , der Käfer fuhr und fuhr und hatte schon mehr als die doppelte Distanz zurück gelegt , als überhaupt möglich war . Das wurde mir langsam zu komisch , das Gefährt an dem Straßenrand geparkt , Benzinkanister in die Hand und an die Nationalstraße zum Trämpen .
Da hatte ich also keine Knete , kein Benzin und stehe fern der Heimat an einer gottverlassenen Straße . Gottverlassen ? Wenig später hält ein spanischer Lastkraftwagen und sein Fahrer nimmt mich mit in die nächste Ortschaft . Mein spanisch ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht besonders , also radebreche ich meinem Fahrer irgend eine Räuberpistole , was ich denn in seinem Land mit nem Benzinkanister in der Hand in der Gegend rumstehe .
Glaube nicht das der mir das alles geglaubt hat , nichtdesdotrotz fährt er mit mir an die nächste Tanke , macht meinen Kanister voll , gibt einen 1.000 Peseteas-Schein und noch all sein Kleingeld und Hält auch noch ein Auto an , indem zwei Typen sitzen die mich nie und nimmer mitgenommen hätten . Möchte dazu erwähnen , das in der ganzen Zeit in der diese Geschichte spielt , überhaupt nur drei Wagen auf der Straße waren . Der LKW , mein Gefährt und das Auto das mein Engel(kann man ruhig so sehen) für mich angehalten hatte . Wie er das machte . Er stellte sich einfach dem ankommenden Benziner in den Weg(wohl wissend das in dieser verlassenen Gegend , kaum Verkehr herscht) und überredet die Insaßen , garnicht erst Gegenwehr zulassend , mich zu meinem Wagen mitzunehmen .
Das hört sich vielleicht gar nicht so prall an und man könnte ja auch sagen Zufall(Zufälle gibt es nicht das wußte ich damals allerdings schon) , aber die Anhäufung der sogenannten Zufälle allein war schon beeindruckend .
Von diesem Moment an wußte ich das Gott existent ist , mehr noch , sich für mich interessiert und kein Gefallen daran findet , das ich zu einem Knacki zurückmutiere .
-Heute seh ich das so das , das nicht Der liebe Gott war , sondern seine Engel , die Gott verstehen und ihn , uns lehren und interpretieren . Unser aller Schöpfer , sitzt meiner Ansicht nach nicht auf einem Thron im Himmel und wacht über das Universum , sondern er ist das Universum und fließt als Liebe durch jeden Partikel der Galaxien und den Dimensionen und alles was dazu gehört !-
Also beschloss ich , den gesuchten Ort (den ich auf der Rückfahrt ganz locker fand und auch genau an der Stelle wo ich ihn vermutet hatte) zu meiden . Lieber nahm ich mir vor , das Kapital das mir nun wieder zur Verfügung stand , dazu zu nutzen um zurück nach Deutschland zu fahren , als meinen Lebensunterhalt auf unrechte Art und Weise zu verdienen .
Doch das brauchte ich garnicht , während ich mich jetzt in Richtung Heimat auf den Weg machte , ergaben sich andere Möglichkeiten und mein wahres spanisches Leben begann !

Die Geschichte vom verlieren und wieder zurückfinden des spirituellen Glaubens , ist an diesem Punkt irgendwie beendet . Doch der Schöpfer ist immer und überall und da warten ja auch noch Prüfungen und außerdem .... .

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Inhaltsverzeichnis

Fraga

Die Orangen

Portollano

2te Orangen

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Der Käfer

Endspurt

2te Prüfung

Die Mispero

Bei den Basken

Familienvater

Fraga

Eine der großen Nationalstraßen führt parallel zum Mittelmeer von Süden nach Norden(oder umgekehrt wie man will) . Auf dieser bewegte ich mich , schon bald merkend das die Moneten , nur für einen geringen Teil der Reise reichen würden . So entschloss ich mich , bei jeder Tankstelle ein paar Kröten zu erbetteln . Zuerst achtete ich noch auf die Nummernschilder , um meine Landsleute , deren Sprache ich nun mal am besten beherschte , zu fragen . Schnell stellte sich aber raus , das die Einheimischen wesentlich generöser waren .
An einer dieser Raststätten stand dann ein junger spanischer Mann , mit langen schwarzen Haaren . Ein "Heavy-Metall-Fan" sei er und heiße Bassilio , erklärte er mir nachdem er eingestiegen war . Während ich fuhr unterhielt er sich angeregt mit mir , nur mein Verständnis für seine Erläuterungen pendelte gegen Null . Wenige Tage zuvor hatte ich ein Wörterbuch erworben und das lag nun bei Bassi auf dem Schoß . Er fragte mich und redete auf mich ein , doch ich konnte ihn nicht verstehen . Er bekam allerdings schon etwas mit , denn er brauchte erstens nicht auf den Verkehr zu achten und zweitens hatte der Typ ja meine Übersetzungshilfe bei sich und konnte jedes von mir gesprochene Wort nachschauen . Die ganze Fahrt dauerte hunderte Kilometer und in dieser Zeit bekam ich immer wieder die Begriffe "Manzana" und"Trabacho" zu hören .
Irgendwann , wir waren ungefähr auf der Höhe von Barcelona , mußte Bassi nach links in das Landesinnere , während meine Fahrt geradeaus weiter nach Deutschland ging . Mein Mittfahrer hatte aber gut in den Tank gesponsert und so hielt ich es nur für recht , ihn in den Ort direkt zu bringen , in den er auch wollte . Das waren noch mal über hundert Kilometer und kurz bevor wir ankamen , war der Tank platt .Mit gemeinsamen Kräften schoben wir das Auto so ca. 30 meter den steilen Hügel hinauf , bis die Straße wieder abfiel und wir die letzten 2-3 kilometer in den Ort rollen konnten .
Der Ort heißt "Fraga" und Bassi war hier gut bekannt . Wir gingen in eine Punkkneipe , in der sich alle Anwesenden über Bassi und sein Mitbringsel(mich) freuten .
Wir hatten beide kein Geld mehr aber das Bier floß in Strömen , denn mein neuer Kollege hatte Kredit . Er war ein Fruchtpflücker , hierher gekommen da die Apfelsaison so langsam losging und schon das 5. oder 6te mal hier .
Die Ereignisse überschlugen sich jetzt . Unter meinen Habseligkeiten schlummerte noch ein fettes "Ei besten Ketama"(Haschisch) . Dieses Ei wollte ich eigentlich mit nach Hause nehmen , um meinen Kollegen in Deutschland mal zu zeigen was wirklicher "Shit" ist . Aber alle meine neuen Kumpel , schmissen mich gerade mit Bier zu und da wollte ich mich revanchieren . Schon lange hatte ich gesehen das man hier rauchen darf , so baute ich erst mal eine Rolle , die sofort nach fertigstellung ihre Runde machte . Die Leute waren hochbegeistert , denn ein gutes Ketama ist auch in Nordspanien wieder eine richtige Rarität . Das Krams war so gut das alle , die davon geraucht hatten , mir gleich wieder Bier sponserten . So langsam bekam ich jetzt auch mein Wörterbuch zurück und konnte erst mal nachgucken was das für Wörter waren , die mir Bassi versucht hatte nahe zu bringen .
Aha , Manzana = Apfel und trabacho = arbeit , sollte etwa ? Nachdem ich nachgefragt hatte , ob mein Verdacht denn richtig sei , lernte ich gleich noch ein paar Worte dazu . Jefe = Chef und Lunes = Montag , nach dem Wochenende hatte ich also Maloche , als Apfelpflücker .
War das eine Freude , wieder kein Geld und kein Sprit für das Auto und doch fühlte ich mich wie ein König .

Montag , meine erste spanisch Arbeit . Es ist herrlich , in den Bäumen rumklettern und Äpfel pflücken , wie in der Kindheit und auch noch Geld damit verdienen . Mein wahres Arbeitspotential stellen allerdings meine langen , sehr , sehr geherprobten Beine da . So wurde ich schon nach wenigen Tagen "Kubu-Men" . Kubu , so heißen die Eimer in denen die Früchte gesammelt werden , bevor sie in einer der großen Kisten auf dem Traktoranhänger , geschüttet werden . Als Kubumen war es nun meine Arbeit , den Pflückern die vollen Kubus abzunehmen und lehre zu reichen . Es machte Spaß . Zum ersten Mal in meinem Leben machte Arbeit , Spaß . Nicht das die Arbeit unanstrengend war , das war ein ganz schönes gekeule . Doch ich merkte das erste Mal , das eine Aufgabe , auch eine Einfache , erfüllend sein kann , selbst dann wenn sie anstrengend ist . Das ja keiner denkt , bis dato hätte ich nie richtig gearbeitet , ich hatte schon einiges Malocht , jahrelang Schichtarbeit und so . Aber ich habe meine Jobs einfach nur gemacht , notwendiges Übel um den Lebensunterhalt zu gewährleisten . Hier waren die Menschen freundlich zu mir und lachten untereinander . Niemand erzählte mir was ich besser machen könne oder gar wie ich meinen Kubu zu händeln habe . Zum ersten Mal in meinem Leben stand ich morgens auf und freute mich darauf , zur Arbeit zu können .
Zu verdienen gab es pro Tag so 3.000-4.000 Pesetas , das waren damals runde 50-70 DM , wovon ich mir 1.000 am Tag auszahlen ließ und den Rest zum Wochenende .
Vorerst schlief ich draußen , das mache ich gerne und das waschen konnte man an einen der zahlreichen Brunnen erledigen die überall in Spanien zur Erfrischung rumstehen . Außerdem gibt es in jeder spanischen Ansiedlung , Kneipen die morgens um 6 Uhr öffnen und wo man fürn paar Groschen , einen Kaffee ziehen kann . Die meisten bringen sich vom Bäcker noch ein Donut mit , das ist ganz normal und nicht mit dem hiesigen Verzehrzwang zu vergleichen .
Bassi lud mich ein zu einem Kumpel , dort zu schlafen , das lehnte ich aber ab , denn ich liebe mein ungezwungenes Leben , das jetzt von mir entdeckt wurde . Also fing Bassi an , mit mir da draußen zu schlafen , denn als mein Entdecker oder so , fühlte er sich für mich verantwortlich . Bald lernte ich allerdings Ulla(Name von der Redaktion geändert) kennen und das Ganze kam in eine neue Richtung .
Ulla war einige Jahre älter denn ich , zechte und kiffte gleich gern und ab und an rüsselte sie auch wenn sie dazu eingeladen wurde . Früher war sie wohl auch mal giftig(Junki) gewesen , nicht desdo trotz hatte sie erfolgreich zwei Bengels groß gezogen . Die waren sechs und der andere 12 jahre alt und hießen Ivo und Pal(Namen v.d.R.g.) . Der ältere , Ivo war blond und Pal dunkel . Eindrucksvoll , das erinnerte mich stark an meinen kürzlich verstorbenen Bruder . Auch er hatte dunkle Haare während ich blond(Straßenköterblond) bin , auch bei uns war der Altersunterschied so groß , auch unsere Mutter zog uns Alleinerziehend hoch . Pal hatte ich schon einige wenige Tage früher kennengelernt , als er an meinem Hemd zupfelte und immer Chuster zu mir sagte . In meinem Wörterbuch konnte ich nichts finden , des Rätsels Lösung : damals trug ich noch einen Schnäuzer und sah mit meiner großen Statur und meinen längeren blonden Haaren aus wie der große Bernd Schuster(Fussballspieler) der sein Geld in dieser Zeit bei Real Madrid verdiente und in Spanien ein absoluter Superstar war . Ziemlich oft passierte mir das jemand mich mit "Don Bernado" verwechselte und es kam auch schon mal vor das ich generös Autogramme verteilte . Die Spanier können kein "Sch" aussprechen(arme Kerle können keine deutschen Fäkalwörter sagen , man gut das sie Spanier sind) und so sagen sie eben Chuster statt Schuster .
Nachdem Ulla und ich uns näher kennengelernt hatten , dauerte es nicht mehr lange und ich gab meine wohlbehütende Freiheit auf und zog in ihr Haus . Sie hatte eine Putzstelle in der Bibliothek und wenn ich vom Apfelpflücken heimkehrte und Ulla hatte noch Arbeit , konnte ich in den Büchern auf ihrem Arbeitsplatz nachlesen(mein spanisch wurde jetzt zusehends besser) , das "Fraga" , der Ort in dem wir lebten von einem deutschen König(Völkerwanderung) gegründet wurde . Überhaupt , spanisch lernen . Das viel mir sehr leicht und mein Hang , Erwachsenen-Comix zu frönen , förderte das ganze noch , denn Spanien ist voll mit solcher Literatur und so manche Geschichte kannte ich schon aus deutschen Heften . Da soll noch einer sagen Comik lesen schadet .
Ulla und ich schmissen das Geld in eine Kasse und wir lebten richtig Familie . Es war das erste mal in meinem Leben das ich so etwas wie einen Familienvater darstellte .

Seit nicht ganz einem Jahr war ich zu diesem Zeitpunkt schon richtiger Vater(Perdona , Erzeuger , Vater sein ist noch was anderes) !
Nehme stark an das , das einer der Hauptgründe für den Aufbruch in ein anderes Land war . Abgesehen von meiner Rastlosigkeit .
Die Geschichte mit der Mutter , war nämlich schon gelaufen(im 7ten Monat der Schwangerschaft habe ich erfahren das da was auf mich zukommt). Ein neuer Typ war auch schon da . Also , Flucht nach vorne .
Mit dem jungen(erstmalig) Führerschein und dem ersten Auto(Käfer 350.- DM) , auf in mein Lieblingsland .

Hm , vielleicht hat mein Schicksal das auch so gesehen . Wenn schon Erzeuger , dann auch den Papa machen . Wenigstens ein bischen ! Es geht um das Lernen glaub ich .
Mit den beiden Jungs kam ich ganz gut klar . Mein Kind , eine kleine süße Tochter , hatte ich aber schon gesehen und diese emotionale Bindung konnte ich nicht zu den Knaben aufbauen .
Trotzdem fand ich die Rolle des Vaters nicht schlecht . Man kann gut vergleichen mit seiner eigenen Kindheit und Sachen die als Junge nicht so klar waren , aus einem anderen Blickwinkel , nämlich dem des Erwachsenen , sehen und verstehen . Interessant fand ich auch das Spielzeug . Ivo(der ältere) hatte , genau wie ich in meiner Kindzeit , aus einem Gewehr ähnlichen Brett , 2 kleinen Nägeln , einer Wäscheklammer und einem Einweck-Gummi , einen Schussapparat zusammengebaut . Diese Parallelen . Aber auch sonst fühlte ich mich in meine Kindheit zurück katapultiert , jedenfalls was die Spielsachen betraf . Spanien war zu jener Zeit noch nicht so technisiert -sagen wir besser amerikanisiert- wie wir Deutschen etwa . Spiele wie z.B. Schnitzeljagd -die ich persönlich für viel kreativer halte- waren hier noch der Alltag und nicht die Ausnahme .

Es wurde Herbst und die Äpfel weniger , glaub Ulla hätte mich gern noch ein bischen behalten , doch es gab nichts mehr zu verdienen . Schlussendlich war ich ganz froh darüber , der Nomade in mir meldete sich nachdrücklich und so wurde Abschied genommen . Chronologisch gesehen war die nächste Frucht die Apfelsine , zu der machte ich mich auf den Weg . Ulla und ich verabredeten noch vage ein Treffen , zu der sie sich mit einer gemeinsamen Freundin auch irgendwann mal aufgerafft hatte , jedoch konnte sie mich nicht finden , wie sie mir später einmal erzählte .

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Die Orangen

Also wieder "On the Road again" . Es ist mit das schönste was ich kenne , im Auto sitzen , die Landschaft fließt vorbei und verändert sich dabei langsam und die Straße wird gefressen . Über allem dieser blaue Himmel und die Sonne scheint und lacht dabei in mein Gemüt .
Die Apfelsinen oder besser erstmal die Mandarinen(sind früher reif) wachsen hauptsächlich im Pais=Land "Valencia" . Die gleichnamige Stadt ist Hauptstadt dieses Bundeslandes . Mit einigen anderen Fruteros , hatte ich mich in einem bestimmten Ort verabredet , doch ich war zu früh da , es waren noch keine Früchte reif und so zog ich weiter . Dahin wo schon geerntet wurde . Der Ort der mir dabei unterkam hieß "Val d UXO" . Diese kleine Stadt hatte eine kommunistische Regierung , was in Spanien nix besonderes ist . Immerhin hatte man hier 40 Jahre Faschismus(Franco) , gerade hinter sich gebracht und so ist "Kommunismus" in Spanien kein übles Wort , sondern eine Möglichkeit , die Politik zu gestalten . Immer wenn ich in Gemeinden dieser Politform aufschlug , stellte ich fest , das der einfache Bürger mehr Knete zur Verfügung hatte , als anderswo . Auch hier wieder , eine gute Wahl getroffen mit dem Dorf , denn die Mandarinen , brachten dem Pflücker hier ein paar Pesetas mehr ein , denn anderswo .
Am nächsten Morgen suchte ich eine Pinte , dort treffen sich die Arbeiter und ich fragte nach trabacho .Die Apfelsine ist eine verrückte Frucht , b.z.w. die Leute die pflücken und erst recht die , die pflücken lassen , sind verrückt . Mit der Apfelsine wird viel mehr Geld verdient als mit anderem Obst und so herrscht in den Zeiten der Reife , etwas das man am besten mit Goldrausch beschreiben kann . Gleich am nächsten Morgen fuhr ich mit raus ins "Campo" und merkte bald , das ich in einem Billigladen gelandet war . Die Arbeiter kamen aus aller Herren Länder und man mußte aufpassen das einem niemand die vollen Kisten klaute Baum für Kletterkünstler . Die Bäume trugen wenig Früchte und waren so hoch das klettern , normal war . Außerdem gab es viel weniger Kohle . In den seriöseren Campos bekam man einiges mehr . Das erfuhr ich nur langsam , nach und nach . Eine Frau erzählte mir das ich gut wäre und mein Geld leichter verdienen könne . Nachdem am Wochenende der Lohn gezahlt war , suchte ich nach einem neuen Job .
Die Frau hatte mir noch erzählt in welchen Gasthäusern man ansprechendere Leute , mit besseren Fincas finden kann . So landete ich in der darauffolgenden Woche in einer Truppe die aus lauter Rentnern bestand . Die Campos waren noch nicht die Creme , aber viel besser denn das vorherige . Auch der Lohn war ein größerer . Die alten Haudegen waren früher wohl mal richtige Cracks gewesen , doch die Orange will präzise und vor allem schnell gepflückt werden und dazu reichte es bei ihnen nicht mehr . Allerdings waren sie immer noch eine Klasse schneller und besser als meine Wenigkeit und ich konnte von ihnen gut lernen . Einige Wochen blieben wir zusammen , meine Geschwindigkeit wurde besser , doch so gut wie meine Rentnerband war ich nicht .
Nun begann die Hochsaison und aus ganz Spanien trafen jetzt die Super-Pflücker ein . Die , die nicht unter 7.000 Pesetes am Tag nach Haus gehen . Auch meine Kolegen , die ich ja teilweise schon kannte , waren unter ihnen . Auch Bassi . Bald schon hatten wir eine Junta gefunden bei der wir mitmischen konnten , nur , wir waren zu langsam . Wir mühten uns redlich , aber das was die anderen vorlegten , konnten wir nicht halten . Um unser Leistungsniveau zu erhöhen haben wir einmal sogar gerüsselt , doch so geht das nicht . Die anderen machten 40 und wir nur 35 Kisten , entnervt gaben wir nach einer Woche auf . Eine Liga nach unten zu gehen , kam für Bassi nicht in Frage , so folgte ich seiner Einladung , mit in seine Heimat , nach Portollano zu kommen .
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Portollano

Diese Stadt liegt in der Extremmadura , einem spanischem Bundesland , an der Grenze zu Portugal(ein Teil der Extremmadura ist portugisisch) und Andalusia . Extrem , das Wort kennen wir alle , und dura(eigtl. duro) steht für trocken . Extremtrocken heißt das Land also und so kommt es auch rüber . Im Sommer hab sogar ich meine Schwierigkeiten in dieser Region , doch jetzt war Winter und es war Kalt und Naß . Kälter als man es in Spanien erwartet , auch zu dieser Jahreszeit und feucht . Ultrafeucht sogar , dabei regnete es nicht , sondern die Luft war geschwängert mit Wasser . Das heißt das da Nebel war und was für einer . So eine Suppe hab ich nie wieder erlebt , es war so nebelig , das wir das Licht -im allerbesten Fall- , keine zwei meter weit sehen konnten . Die Feuchtigkeit legte sich auch auf die Scheiben des Käfers und der Scheibenwischer leistete Schwerstarbeit . Das war einfach unglaublich , bei jeder Runde die die Wischer drehten schmissen sie eine dermaßene Menge Wasser von der Scheibe , wie ich es selbst bei tropischen Gewittern nicht erlebt habe . Wir fuhren genau in der Straßenmitte , wegen der Mittelstreifen und meine Seitenscheibe war runtergedreht , damit ich meinen Kopf raushalten konnte , um wenigstens ein bischen zu sehen . Wenn wir schnell fuhren dann waren das so 30 Sachen und Gottseidank , waren wir die einzigen Verrückten die sich auf der Straße rumtrieben . Viel später kamen wir in Bassis Heimatstadt an und die Suppe hielt sich auch hier . Seitdem war übrigens auch mein Scheibenwischer kaputt , den Motor der Anlage , hatte es bei der Schwerstarbeit einfach zerrissen . Das Auto stellten wir ab , so das es keiner übersehen oder aus Versehen reinfahren konnte . Dann tasteten wir uns weiter , zum Haus von Bassi .
Wir begrüßten die Anwesende , das war Bassis Mutter , dann zeigte er mir ihr Haus und meinen Schlafplatz . Besonders spät war es noch nicht , so zogen wir beide erstmal weiter in Bassis Stammpinte . Das war nicht besonders weit , aber noch immer war es nebelig und das dauerte eine Zeit bis wir ankamen . Wenn ich mutmaßte das wir vielleicht vom Weg abgekommen waren , beruhigte mich mein Kumpel lachend , schliesslich wäre er den Weg schon X-mal und vor allem Hackenbreit gelaufen und richtig , nach einer gewissen Zeit schlugen wir dort auch auf . Es war eine Heavy Metall/Punk-Kneipe wie ich das auch bei Bassi erwartet hatte und ich fühlte mich auch gleich wohl . Ein guter Abend wurde das noch , wir soffen uns mächtig die Kappe ab und ausserdem habe ich keine Ahnung mehr wie wir wieder ins Haus kamen .

Zum schlafen teilte Bassi mir das Zimmer seiner Schwester zu , die ebenfalls Früchte pflückte und derzeit in den Orangen weilte . Das Zimmer ging nach hinten raus in den Hof , indem auch ein Esel sein Dasein fristete . Dieses Huftier hatte eine merkwürdige Eigenschaft ansich . Jede Nacht , recht pünktlich um 12 Uhr , brüllte es herzzerreißend und mich jedesmal wachmachend , sein lautes "I-Ah" in die Nacht heraus . Es war irgendwie Angstmachend , obwohl ich nicht unbedingt ein ängstlicher Typ bin und die Luft war voll mit einer unglaublich starken und bedrückenden Simmung . Wenn ich Bassi darauf ansprach , schüttelte er nur seine Achseln und druckste rum . Nachdem ich einige Zeit später , mit Vicenta , so heißt Bassis Schwester , darüber geredet hatte , klärte sich einiges auf . Sie erzählte mir folgende Geschichte . Vor einigen Jahren war eine Nachbarin , die alleinlebend sehr dem Alkohol zugesprochen hatte , in der angrenzenden Wohnung gestorben . Im Schlaf war sie von einem Wohnungsbrandt überrascht worden . Die Wohnung muß zu dem Zeitpunkt , indem sie Wach wurde wohl schon lichterloh in Flammen gestanden haben , jedenfalls kam sie nicht mehr heraus und verbrannte . Das ganze passierte um Mitternacht und der Esel erlebte dieses Szenario , Nacht für Nacht wieder . In der Zeit in der der Esel schrie , überkam mich nicht nur ein beklemmender Zustand , sondern auch ein seltsames und unschönes Gefühl , nicht allein zu sein . Vicenta bestätigte nicht nur meine Erlebnisse , sondern sie hatte die Nachbarin sogar mehrmals um diese Zeit , als durchsichtiges Wesen gesehen . Das Zimmer grenzte auch genau an das Schlafzimmer in dem die Nachbarin verbrandt war . Bassis Schwester erklärte mir noch , das sie nie wieder in ihrem Zimmer schlafen würde und wunderte sich über mich , das ich es solange darin ausgehalten hätte . Zu Bassis Erklärungsnot , fällt mir nur ein , das er wohl zu den Menschen gehört , die sich vor unerklärlichen Sachen dermaßen fürchten , das sie einfach zumachen , wenn man sich mit ihnen über so etwas unterhalten möchte .
Er hatte im übrigen noch einen Zweitjob , neben seiner Fruchtpflückerei , das war das knüpfen von Freundschaftsbändchen . Diese Bändchen kennen wir alle . Aus farbigen Wollfäden werden schmale Armreifen mit Mustern geknüpft . Diese Bändchen kauft man sich nicht selber , sondern sie werden einem geschenkt . Darum Freundschaftsbänder . In mühseliger Heimarbeit fertigte mein Kumpan , Nacht für Nacht , dutzende von diesen Dingern , während wir um einen großen runden , beheizten Tisch saßen und uns unterhielten . Auch ich probierte mich darin , nur meine groben Finger streben nach anderer Tätigkeit . Die Versuche scheiterten kläglich . Ein Hammer passt einfach besser in meine Hand , denn eine Stopfnadel .
Ein Satz noch zu den beheizten Tischen . In vielen Wohnungen und Häusern in Spanien , gibt es keine Öfen oder Heizungen . Nun gibt es auch in diesem Land kühlere Zeiten und da kommen diese Tische ins Spiel . Sie sind groß(mindestens 6 Personen) und rund . Unten im Tisch zwischen den Beinen , ist ein Gestell eingebaut , indem eine Blechpfanne liegt . In diese Pfanne kommt glühende Holzkohle , noch ein Schutzsieb darüber , damit sich niemand die Füße verbrennt und eine große Decke über den Tisch , die bis zum Boden reicht . Alle stecken ihre Beine unter die Tischdecke und es ist mollig warm , obwohl nur der Unterkörper beheizt wird . Die Holzkohle glimmt stundenlang , ohne das nachgefüllt werden muss und ich fand das ganze sehr Energieschonend . Außerdem sitzen alle um diesen , meißt einzig beheizten Platz im Haus und das ist sehr gesellig und unterhaltsam .
Nun , trotz aller Unterhaltung wurde mir das langsam zu dröge , ich war jetzt schon einige Zeit hier und bekam wieder Hunger auf die Suche nach dem Leben .
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2te Orangen

Es war kurz vor Weihnachten , als ich wieder in Val d Uxo eintraf . Mittlerweile war es richtig kalt geworden , so das an draußen schlafen , nicht mehr zu denken war . Ein Hotel wollte umgerechnet 11.- DM/Nacht von mir , da checkte ich ein . Sogar als zweitklassiger Pflücker , kann man sich das leisten und ab der 2. Woche veringerte der Preis sich noch , so das es nur noch ca. 7.- DM waren . In den Gasthäusern suchte ich wieder nach einem Job , bis mir ein paar alte Bekannte unterkamen . Es waren einheimische Junkis , die es Aufgrund ihres Lasters schwer hatten , in seriösen Campos(und nur da kann man richtig gut verdienen) unterzukommen . Für sie war ich ein Glücksfall , denn ich hatte ein Auto und als Einheimische , hatten sie die Connektion , um uns Orangen zu besorgen . Trotz ihrer Droge gehörten sie zu diesen Superpflückern . Es begann eine heftige Zeit für mich , denn der schlechteste unserer Gruppe war ich . Sowas bin ich nicht gern , aber so sehr ich mich auch mühte , immer wieder hallte der Ruf durch die Fincas "Stefan pflückt 4 zu 5 . So peinlich .
Kleine Erklärung : Zwischen den Beinen des Pflückers steht ein Kübel , der , bevor er nicht voll ist , nur mit den Füßen , bewegt wird . In ihn fallen die gepflückten Mandarinen und erst wenn er voll ist , wird er aufgenommen und zur Waage getragen . Ein Baum wird immer von 2 Fruteros bedient . Sie stehen Schulter an Schulter , einer pflückt linksherum der andere rechts , bis man sich wieder an der anderen Seite trifft . So weiss ein Arbeiter immer was sein Baumkolege am Schaffen ist . So kam es denn zu diesen , nervigen aber gerechtfertigten 4zu5 Rufen .
Gut zu pflückender Baum Jetzt könnte man meinen , ja ist doch egal , bekommt er halt nicht so viel von den Dineros ,wie die anderen . Doch ganz so einfach ist das nun auch nicht . Erstens ist das gegen die Ehre der Junta . Zweitens wird dieses um den Baum pflücken , als Wettstreit angenommen , um das Level des Pflückers hochzuhalten . Ein ewiger Zweikampf mit seinem Baumkumpanen . Darum werden auch immer zwei Gleichstarke , an einen Baum gestellt . Da konnte ich mich anstrengen , wie ich wollte , keiner war Gleichschwach wie ich . Nur Mittags und Abends , wenn den Kerlen das Gift ausging , konnte ich halbwegs mit ihnen mithalten .
Junge , Junge , war das ein Generve , jeden Feierabend , auf der Nachhausefahrt . Die von ihrer Droge , ausgehungerten User , hackten auf mir rum , bis es mir aus beiden Ohren wieder rauslief .
Da könnte man ja meinen , warum tut er sich das denn auch an ? Pflücken kann er doch , warum geht er denn nicht eine Klasse tiefer und verdient halt etwas weniger ? Nun , zu diesem Zeitpunkt , gab es keine Plätze mehr , für Leute mit normalen Frutero-Qualitäten . Ganz Spanien weiß , das in den Orangen , gut Knete verdient wird . So war alles schon belegt . Es wurden nur noch welche gebraucht , die ganz schnell und präzise , eben mal eine Finca lehrpflücken konnten . Ohne Alicates , eine Schneidzange , mit einer Metallfeder , die das Ernten erleichtert . Wir , auch ich , holten das orangene Gold , mit unseren Händen von den Bäumen . Das ist schwieriger , aber auch schneller .
Zum Vergleich : in den Billig-Campos war ich mit über 20 Kisten , am Tag , einer der besten . Kerle , wie etwa meine Rentner , machten so an die 30 . Wir gingen nie unter 40 , in den Feierabend und genau solche , die in wenigen Stunden , mal eben ein Campo "Reinigen" konnten , waren jetzt gefragt . Darum war der Käfer auch so wichtig . Ist eine Frucht fertig , muss man sofort zum nächsten Ort können , um seiner Arbeit weiter nachzugehen .
So quälte ich mich also durch die Tage , lukrativ bezahlt , aber unglücklich . Bis mein Kopf das Gepresse , nicht mehr aushielt und es zu jenem(siehe auch : die Reinkarnation) , denkwürdigen und eindrucksvollsten Deja-Vu , meines Lebens kam .

Von einem Moment auf den anderen , konnte ich jetzt so flink , die Mandarinen von den Bäumen holen , wie der Rest meiner Mitstreiter . Das war echt Irre .
Jetzt kann man nicht einfach nur , dem Gezeiten- und /oder Körper - unabhängigem Gedächnis , die Schuld , für diesen Aufschwung in die Schuhe schieben . Auch Komponenten , wie die kleine Pause , in Portolano(sowas ist oft gut , wenn sich Körper und Geist , mal erholen können) , hatten ihren Anteil . Auch der geistige Druck , der auch von mir selber , auf mich , beziehungsweise meinem Gehirn , ausgeübt wurde , spielten eine Rolle . Um sagen wir mal , eine Lösung für mich zu finden .
Nun kamen noch andere Sachen ins Spiel , die meinen neuen Höhenflug , noch unterstützten . Das eine , waren meine unglaublich gehfreudigen Beine . Jedesmal wenn ein Baum fertig war , mußte man eine Reihe weitergehen . Orangenkisten Eine Reihe weiter weg , von der Waage , die bei der ersten Baumreihe aufgestellt wird und wo alle Apfelsinen , gesammelt werden . Das heißt , jedesmal 5 bis 7 meter , die bis zu der Waage mehr gegangen werden mußten . Das waren dann manchmal , an die hundert Meter und das ist kein Pappenstiel , mit über 20 kilo auf der Schulter . Eine andere , Ursache für meinen neuen Höhenflug , war , das die Mandarinen , mehr oder weniger fertig waren . Jetzt wurde die Orange reif . Diese Frucht wiederum , ist wie wir wohl alle wissen , wesentlich größer und schwerer , als ihre kleinere Verwandte . Mit meinen großen und auch groben Händen , war ich auf einmal im Vorteil . Jetzt wurde ich vom Tollpatsch zum Geschickten , hatte meinen Kübel schneller voll und damit nicht genug , meine Füße , trugen mich auch wesentlich schneller zu der Waage . Bei so großem Obst , wie die Orangen nun mal sind , wurde der Kübel/Kabasso , natürlich auch viel häufiger als wie bisher , 40 mal am Tag , gefüllt .
Jetzt hechelten die Junkis hinter mir her , das Blatt hatte sich gewendet .
Mittlerweile , rückten die Festivitäten , wie Weihnacht=Navidad und Sylvester , näher . Normaler Weise , bin ich kein großer Fan , solcher Partys . Obwohl es für die Kids , klasse ist , wenn sie mit großen Augen , vor dem geschmückten Weihnachtsbaum stehen und auf die seit Wochen besprochenen Geschenke warten .
Doch die Spanier , können Feiern und so war ich gespannt , wie sie dieses Fest interpretieren würden . Nun , die Geschenke für die Kinder , gibt es erst am 6. Januar(heilige drei Könige) und das , finde ich garnicht so schlecht , denn der kleine "Jesus" , hat ja seine Geschenke auch erst , bei der Ankunft von Kaspar , Melchior und Balthasar bekommen . Jedenfalls , wie die Geschichte uns unterbreitet wird .
Es gibt auch keinen rausgeputzten Tannenbaum . Was ich auch nicht schlecht finde , meines erachten nach , sterben schon genug Bäume , wir brauchen nicht jedes Jahr , Millionen von Pflanzen umbringen , nur für ein paar Minuten , Glanz inne Augen ! Wieso der gemeine Spanier , jetzt keine Weihnachtsbäume kennt , weiss ich nicht so genau . Nehme allerdings an , das es einfach daran liegt , das es nicht so viele gibt , denn bei uns im feuchterem Klima , Mitteleuropas . Allerdings , scheint auch das , mal wieder , auf Selbstverschuldung hinauszulaufen . Die Spanier , wollten vor rund 500 Jahren , unbedingt See-Großmacht werden und bauten ihre riesige "Armada" . Dafür holzten sie riesige Mengen , ihres Baumbestandes ab , so nach dem Motto : wächst ja wieder nach . Doch die Natur , ist unglaublich eingespielt und wenn man Ihr , einfach eine Komponente wegnimmt , so hat das seine Auswirkungen . In diesem Fall eben , das Nicht-Nachwachsen , von neuen Bäumen . So hatte der Boden keinen Schutz mehr , vor Winden und Regen und verkarste und trocknete aus . Wahrscheinlich , hätte Spanien , heute ein anderes Klima , nicht ganz so trocken und etwas mehr Regen vielleicht , wenn damals , nicht so unglaubliche Flächen , abgeholzt wären .
Übrigens , kein Grund mit den Fingern , auf Unsere europäischen Kollegen zu zeigen . So rund 1.000 Jahre vor Ihnen , haben wir(damals hießen wir noch Germanen) , die heutige "Lüneburger Heide geschaffen . Unsere Vorfahren , brauchten neues Ackerland , um die anwachsende Bevölkerung ernähren zu können . So starteten sie Aktionen , wie die Erschaffung der Heide . Auch die Völkerwanderung , in der sie oftmals , plündernd und raubend , durch ganz Europa , bis nach Afrika zogen , gehörte zu ihrem Überlebenskampf . Selbstbeherrschung !
Jedenfalls , zelebrieren Spanier , Weihnachten ohne Baum . Auch wird das Fest , nicht im heimischen Wohnzimmer , sondern im allgemeinen draußen , unter den Augen der Öffentlichkeit , gefeiert . Erst geht man was Essen , in einem Restaurant , danach wird gefeiert , heißt : trinken und singen und tanzen . Eigentlich , so wie jedes spanische Fest .
Zum Beispiel , Sylvester . Diese Fiesta , unterscheidet sich insofern von der vorhergegangenen , das sie wesendlich heftiger und hemmungsloser daherkommt . Es wird lange nicht soviel geballert , wie wir das kennen und mehr Wert , auf das leibliche Wohl gelegt . Die Masse , bleibt auch länger auf und morgens um 6 Uhr , gibt es , für die Überlebenden , Spritz-Gebäck , in heiße Schokolade getunkt .
Die Feiertage gingen , die Apfelsinen , holten uns in den Alltag zurück . Unsere Junta wurde größer . Wir hatten uns , trotz unserem giftigen Beigeschmack , den Ruf der Seriosität erobert . Man mochte mit uns zusammenarbeiten . Mehrmals wurde ich noch auf meine frisch erworbenen Qualitäten angesprochen . Jedes mal wies ich auf meine , für spanische Verhältnisse , sehr großen Hände und langen Beine hin und behielt die wahre Ursache für mich . Jose , ein junger Mann , den ich erst jetzt kennenlernte , da er sein Geld , bis jetzt am Mittelmeer , als Camarero=Kellner verdient hatte , erklärte mir , das es eigentlich nur junge Leute , so im Alter von 15/17 Jahren , im ersten Jahr schaffen , ein Ultra Pflücker zu werden . Das alles machte mich ziemlich stolz , hielt mein Erlebniss aber trotzdem für mich . Wer glaubt einem sowas auch ?
Die Knete wurde Freitags , in eine der Kneipen ausgezahlt und bei uns am Tisch , gab es immer die meiste . Für einfache Leute , lebten wir nicht schlecht und die Kneipen , die des Nachts , lange auf hatten , lebten nicht schlecht von uns . Der Januar , der auch in Südwest-Europa , der kälteste Monat ist , ging so langsam und man konnte die Orange wieder anfassen , ohne dabei Krämpfe in die Finger zu bekommen .
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Nachsaison

Mit den Auswärtigen Pflückern , bezog ich eine Wohnung am Strand . Das war eine typische Ferienbehausung , in einem Appartement-Komplex . Im Sommer , zur Touri-Zeit , kostete die Miete sicherlich erheblich mehr aber jetzt im Winter , waren das nur kleine Preise . Unser Block stand in einer Ansiedlung , von lauter anderen Touristentürmen . Es gab nicht mal einen Ortskern , das war eine richtige Geisterstadt . Wenn der Wind , den Mittelmeersand und alte Plastiktüten , durch die lehren Straßen bließ , konnte es einem sogar ein bischen Unheimlich werden . Noch nicht mal einer von diesen Straßenkötern , war zu sehen .
Einmal , beim rumstreunen , durch die Ortschaften , lernte ich einen Typen kennen . Er war Deutscher und sagte er würde , so durch die Gegend ziehen . Obwohl er mir nichts erzählen konnte , suchte er doch irgendwie meine Nähe . Das ist ungewöhnlich , denn wir Streuner , haben uns immer was zu erzählen und suchen die Nähe anderer , weil wir von ihnen , die Geschichten hören können , die wir selber suchen . Jedenfalls suchte der Knabe auffällig meine Umgebung und um sich interresant zumachen , bot er mir eine Begebenheit an . Wenige kilometer weiter , gäbe es ein Dorf , dort würde ein Mensch leben , der hätte das "Gorilla-Syndrom . Ob ich das kennen würde . Nein kannte ich nicht , nie gehört . Bin normal nicht der Zoo-Gänger , aber irgendwie , na ja , gucken wir mal . In dem Ort angekommen ,lugten wir vorsichtig durch die Scheiben des Dorf-Gasthauses . In diesen Gaststätten , trifft sich die gesamte Ortsbevölkerung , spielt Billard oder Karten , guckt Fernsehen und trinkt Cafe oder Bier . Dorfgemeinschaft eben . Der angesprochene war auch da . Regelrecht erschrak ich , sowas hatte ich noch nie gesehen . Dieses menschliche Wesen , konnte man nur schwer als solches erkennen . Nur in seinem Heimatdorf , wo ihn jeder von klein auf kannte , konnte er leben . Woanders wird dieses Wesen nur angestarrt , gehänselt oder gar gejagt . Der Mensch spürte meine Blicke wohl und schaute zu mir . Ertappt wich ich von der Scheibe und ging zurück zum Auto . Das Wort Gorilla war echt treffend . Er hatte einen riesigen Kopf , geformt , wie der dieser Menschenaffen . Dazu eine bläulich , schwarze Haut . Später habe ich mich darüber mal schlau gemacht . Die Krankheit heißt wirklich so , es gibt nur wenige tausend Wesenheiten dieser Art und wieso man sowas auffallendes nicht sieht , beschreibe ich ja gerade . Wir sind die Unmenschen , wenn wir so etwas nicht in unserer Nähe dulden !
Auf der Rückfahrt , laberte der Typ mich die ganze Zeit über Drogen voll und ob ich nicht nen Schlafplatz für ihn wüßte . Auf einmal schnallte ich was der von mir wirklich wollte . Von solchen Leuten hatte ich schon gehört , deutschen Drogenpolizisten die sich am Mittelmeer rumtreiben , um irgendwelche Kuriere und/oder ihre Kanäle aufzudecken . Hatte schon befürchtet , der wollte was von mir . Oh , da hatte ich jetzt aber wirklich was für ihn . Es ist so schön wenn man helfen kann . Unsere Mittelmeer Wohnung , vollgepackt mit meinen Junkis . Da brachte ich ihn hin , stellte noch meine Mitbewohner vor , damit er auch Unterhaltung hat und ging ins Bett . Am nächsten Morgen schmissen wir ihn aus der Bude , bevor wir zur Arbeit aufbrachen , da hat er aber gestaunt , das unsereins arbeitet , denn er dachte das wir ganz andere Freaks wären .

Expressomaschine Es wurde Frühling und ein Typ , bot mir an , in seinem Gartenhäuschen zu schlafen , ich müsste es nur ein bischen in Schuss halten . Gemacht . Kennt Ihr diese südländischen , schraubbaren Expresso-Kannen ? So eine war in meinem Besitz und auch ein kleiner Camping-Gaskocher . Jeden Morgen , schlürfte ich meinen frischgebrühten Kaffee , bevor ich runter in die Kneipen zog , um mich mit meinen Arbeitskollegen zu treffen . Das mit dem Kaffee morgens , ging ganz schnell . Abends wurde das Pulver eingefüllt und morgens nur noch auf den Kocher gestellt . In wenigen Minuten , sprudelte das heiße Gesöff , gerade kurz genug , um noch eben die Zähne zu putzen . Dieses Leben mag ich !

Das Leben in den Orangen , wurde jetzt ruhiger . Die Hochsaison war gelaufen und viele Pflücker verließen die Gegend und fuhren wieder zurück , in ihre Heimatorte . Für die Dagebliebenen , gab es aber noch genug zu tun . Es regnete häufiger , denn es war Frühjahr und wenn es regnet , wird nicht gepflückt . Die Apfelsinen , werden nach dem sie vom Baum geholt werden , sofort in ein Kühlhaus gebracht , damit sie haltbar bleiben . Befindet sich noch Wasser , an der Frucht , platzt die Schale beim gefrieren der Feuchtigkeit . So kam es , das man jetzt immer wieder , freie Zeit hatte , wenn ein Gewitter hereinbrach .
Einmal , es hatte mehrere Tage geregnet , also stand auch kein Job an , stöberte ich in den kleinen Städtchen am Mittelmeer , nach etwas Abwechselung . Einige dieser kleinen Orte , gaben ihr Geisterstadtdasein so langsam auf und füllten sich wieder mit Leben . Das waren noch so gut wie keine Touristen , eher Bauern und Besitzer von Bars , die sich langsam auf das Urlaubgeschäft einließen . Auch viele Marrokaner , deren alljährliche Überschwemmung Spaniens , jetzt anbrach . Mein Bares war aufgebraucht , das Auto hatte kaum noch Sprit , keine Maloche , aufgrund der Feuchtigkeit . Fast kam so etwas wie Verzweifelung auf .
Einer der einarmigen Banditen , die in jeder Pinte dieses Landes rumstehen , starrte mich an . Nun , ich bin kein Spieler , meine Götter , hatten mir schon früh gezeigt , das ich mit dieser Art von Laster , nüscht zu tun haben soll . Im allgemeinen hielt ich mich auch daran und ging dem Glücksspiel , welcher Art auch immer aus dem Weg . Doch dieser Automat , wollte irgendetwas von mir und so bekam er , einige meiner letzten Münzen . Gerade wollte ich mich abwenden , da sagte einer der Nordafrikaner zu mir , "Eyh Alter" , dein Kasten hat geschmissen und "dafür will ich aber was abhaben" . Bekam er . Da hatte mir jemand , echt eine 100ter Serie spendiert . Ernsthaft , beim Spiel um Geld , wollen mich meine intergalaktischen Begleiter , nicht sehen . Das hatte sogar der skeptische Stefan begriffen und nun das . Wer weiss , wie laut ich mein bischen Pein , wieder in das Universum hinausgebrüllt habe . Vielleicht hat mich aber Irgendjemand auch einfach nur lieb .

Nicht nur für Freunde der spanischen Sprache , dieser hübsch gemachte kleine Streifen .
UfO=OVNI

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Der Käfer

Mit 17 war ich schon ein gestandener Trinker . Es war klar , das ich einen Führerschein , schneller wieder lossein würde , als ein gebrauchtes Papiertaschentuch . Mit der Zeit wurde ich etwas ruhiger und als ich dann im ordentlichen Schwabenland lebte , nutzte ich die Gunst der Stunde und machte endlich meinen "Lappen" . Mit 29 , hatte ich das begehrte Papier in den Händen und kaufte auch gleich ein Auto . Im Kleinanzeiger stand Er , unter der Rubrik "bis 500.- DM" und gehörte einem älteren Ehepaar . Er war weiss , 14 Jahre alt , hatte hinten noch die kleinen Lichter und war von seinen Vorbesitzern nur wenige 1.000 km gefahren worden . Der arme kleine Kerl , ein "Garagenauto" , sowas ist kein Wagen gern und ich bin mir sicher , das er wuste , das sich das , von Nun an ändern würde . Wir mochten uns sofort . Die Leute bekamen noch ihre Moneten , dann war "Er" erlöst .
Wir gurkten noch einige wenige Wochen in unserem Heimatland rum , dann brachen wir auf , ins gelobte Land . Er war genau der verlässliche Partner , den man für so ein Unternehmen braucht . Mir kam es immer so vor , als ob er der alte , aber rüstige Großvater ist , der seinen kleinen Enkel(mich) , auf seinen Schultern trägt und ihm dabei die große Welt zeigt . Seine Ex-Besitzer hatte ich noch gefragt , was er denn so schlucken würde und sie sagten , an die 14 Liter . Nun , ein Kumpel hatte mir noch "vorausschauendes Fahren" , beigebogen und noch auf der Hinfahrt(Spanien) hatte ich uns schon auf unter 10 Liter . Ob Ihr mir das glaubt oder nicht , wenn wir beide uns auf den Nationalstraßen bewegten , ohne groß Stadtverkehr und so , hatte ich ihn später auf 5-6l !
Es sind Kleinigkeiten , mit denen man zu solchen Zahlen , kommen kann . Anders gesagt , die Summe der Einzeltaten , wie , das Gaspedal nicht durchtreten . Immer den Verkehr im Auge behalten , damit auf etwas plötzliches reagiert werden kann , ohne eine hektische Aktion . Mit schnell Abbremsen , verschenkt man nur Energie . Wer Heutzutage , bestimmte japanische Autos fährt , kommt in den Genuss , diese Bremsenergie , zurückzubekommen . Da hat die deutsche Oldtimer-Industrie , voll gepennt . Oder sie sind Rockefeller abhängig . Oder einfach nur doof .
Doch zurück zu meinem Erst-Wagen , der solche Hybrid-Technik noch nicht kannte . Weshalb wir beide zu einfacheren Mitteln griffen , wie vorrausschauenden Fahren .
Auch sonst , hat er mir immer voll die Stange gehalten und sein bestes getan , wenn es darum ging , uns weiterzubringen . Obwohl ich ein schlampiger Liebhaber bin . Aber das war es wohl was uns beide verband , Liebe !
Nie ging er kaputt , wenn ich gerade pleite war . Niemals ließ er mich im Stich , bevor wir an einer Tanke ankamen . Wenn Fremde irgendetwas von mir oder ihm wollten , machte er sich bemerkbar . Auf welche Weise auch immer , sich so ein Auto bemerkbar machen kann .
Einmal , der dicke "Ruis" und ich saßen im Fahrzeug , in einem Campo und warteten den Regen ab , das wir denn heute noch , was tun können . Ruis spielte an den Instrumenten , am Armaturenbrett , ich glaub er wollte Musik hören . Irgendetwas funktionierte nicht und mein Kollege fing an , mit einem Schraubenzieher rumzubasteln . Sofort merkte ich , das mein Kleiner , das nicht mochte und sagte das auch . "Eyh Mann , mein Käfer will das nicht , der mag nur von mir so angefasst werden" . Ruis , ein noch sehr junger Mann , antwortete : "laß mal ruhig , Companero , ich bin Elektriker und fummelte weiter . Bei mir steigen oft sofort kleine Zorngefühle auf , wenn meine Gedanken oder gar Worte nicht respektiert werden . Wie , um mich zu bestätigen , fängt die Konsole , an zu knistern und kleine Blitze schießen zu meinem Begleiter , allerdings ohne ihn zu verletzen . Erschrocken schaut der Angeblitzte mich an , tut es aber als Zufall ab und macht schon nach kurzer Zeit , weiter . Wieder knisterts und dann haut es ein paar Funken raus , die sich gewaschen haben . Dieses Mal , läßt er den Schraubenzieher fallen und springt Entsetzt aus dem Wagen . "Läßt du das jetzt" , frage ich grinsend , als er wieder ins Auto klettert ? "Schon klar" kommt die Antwort und "habt ihr beide ne Beziehung" ? "Merkt man das" frage ich zurück .
Kurze Zeit später , jetzt will ich das selber wissen und fummele auch rum . Kein Geräusch , kein Lichtblitz und ausserdem funktioniert alles so , wie es sein soll .
War wohl nur ein Kurzer , ausgelößt durch den Regen .
Mehr als eineinhalb Jahre , waren das Vehikel und ich zusammen und in dieser Zeit , habe ich gelernt , was die Buddhisten damit meinen , wenn sie sagen alles ist belebt . Alles hat eine Seele ! Sisso .

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Endspurt


Die Tage wurden immer länger und wärmer , nur noch wenige auswärtige Fruteros , waren anwesend . Das einzige , was jetzt noch gepflückt wurde , waren 13/14-Monatsfrüchte , sprich Blutorangen . Ja , da spricht Onkel Titmaier , ausnahmsweise mal die Wahrheit . Diese art von Citrus-Früchten , wächst wirklich solange . So wie ich das verstanden habe , gibt es dabei einerseits , ausgewiesene Blutorangen , also welche von denen man , von vornherein wußte , das sie mal welche werden . Manche von ihnen sind aber auch einfach nur so alt geworden . Nach 13 oder 14 Monaten Reife , werden Orangen , nun mal zuckersüß und orangerot .
Die verbliebenen Arbeiter , holten die letzten Apfelsinen von den Bäumen , reinigten die "Campos" gewissermaßen . Nicht nur die Bäume , bekamen ihre "Reinigung" , auch der Boden wurde gesäubert .
Das ging so ab . Eine "Junta" , stellte sich in einer Reihe auf , jeder einen Sack in der Hand . Dann ging es in gebückter Haltung los , immer das Obst vom Boden aufklaubend und in den mitgeschleppten Sack steckend . Ziemlich Anstrengend .
Einmal , wir waren an die 30 oder 40 Mann , aus den unterschiedlichsten Ortschaften , lernte ich einen Marokkaner kennen . Wir hatten alle schlechte Laune , da der Campobesitzer , schlecht zahlte . Wären wir von einer Gruppe gewesen , hätten es wahrscheinlich , einen Streik gegeben . Jedoch kannten wir uns nicht und so gab es keine Einigkeit . Probates Mittel der Bosse , unter den Lohnempfängern , Uneinigkeit zu streuen . Jedenfalls , die Leute hatten alle , einen mächtigen Hals und ein Gedanke hing schwer über dem Gelände . Rache .
Die 5 Mann meiner Gruppe gingen nebeneinander , der Rechtsaußen war ich , dann kam der nächste Trupp , es waren Nordafrikaner . Ihr Linksaußen , war jener den ich schon erwähnt hatte . Wir kamen ins Gespräch und ich sah , das er das gleiche machte wie ich . In den Sack kam alles rein , was rund war und Gewicht hatte . Faule Orangen , Steine und sogar richtige Orangen . Alle machten das . Wir hatten wegen des geringen Lohns , eben alle eine Stinkwut . Dabei wurde uns vorher extra gesagt , das wir nur ausgesuchte und gute Früchte , nehmen sollen , da diese später in eine Saftfabrik kämen .
Ein , zwei Wochen später , eine kleine Bar , in einem kleinen Ort am Mittelmeer . Mir die Zeit vertreibend , pendele ich zwischen Tresen und Flipper . Die Tür geht auf , hereinspaziert kommt da mein marokkanischer Arbeitskumpel . Wir erkennen und begrüßen uns , beschließen dann , einen gemeinsamen Tisch zu suchen . Die Unterhaltung konzentriert sich , auf Gott , die Welt und natürlich Orangen . Es ist noch zu früh , Alkohol zu trinken , also bestellen wir O-Saft . Der Kollege , erzählt mir gerade , das er schon mal ein Jahr in Holland gelebt hat(Aha , deshalb wirkte er so wesentlich europäischer , als seine Landsleute) , da spüre ich einen Geschmack von Fäulniss und Sauer in meinem Mund . Mein Kumpel verzieht Zeitgleich ebenfalls sein Gesicht . Der Saft schmeckt sowas von Sch.... . Wir gucken uns entsetzt an , dann fangen wir an zu lachen . Der Saft schmeckt exakt so , wie das Zeug , das wir einige Tage vorher , in die Säcke gestopft hatten . Es gibt also eine Gerechtigkeit , das es aber immer uns trifft , grinsen wir ! Keiner von uns beiden hat es gewagt , den herrlichen Nektar zu reklamieren . Zu groß war die Gerechtigkeit . Zu groß auch die Gefahr , das der Wirt irgendwie mit dem Saftfabrikanten , dem Campobesitzer oder Sonstwem , bekannt oder verwandt ist und uns das Kram mit Absicht gegeben hat . Nach dem Motto , "Rache ist süß" .
Wahrscheinlich ist aber , das war einfach ne angegammelte Orangensaft-Tüte .
Und die Moral von der Geschicht ?
Schlechte Arbeit lohnt sich nicht !
Schmunzelnd gingen wir beide auseinander , wissend , das die Götter , auch gerne lachen und Typen wie uns , immer ein bischen im Auge behalten , weil wir ihnen die Chance geben , Witze mit uns zu machen .

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2te Prüfung

Nun wurde die Arbeit weniger , so das ich zusah , meinen Tank vollzubekommen , und mich nach einer anderen Frucht umzusehen . Die "Mispero" , war die nächste , bei der wir Pflücker uns treffen wollten , doch Ihre Zeit war noch nicht gekommen . Doch im tiefen Süden Spaniens , in Andalusia , war jetzt Erdbeer-Zeit . Eine weite Reise , das freute meinen kleinen Käfer und mich und los ging es .
Viele Stunden später , ein Mann , groß , mitteleuropäisch , langer schwarzer Mantel , steht am Straßenrand und hält den Daumen raus . Der Kleine und ich fuhren am liebsten allein , hatten wir jetzt eine ganze Zeit gefrönt und so hielten wir an . Es war auch ein bischen das Wissen , das Figuren wie Diese , lange stehen . Denn wahre Lust , jemanden mitzunehmen hatten wir nicht . Eher ein schlechtes Gewissen . Irgendetwas warnte mich noch , dann stieg er ein . Meine nächste Prüfung und ich sags jetzt schon , voll vermasselt .

Sein Name war Theo(N.v.d.R.g.) und er käme aus Wien . Er wollte nach Süden und nur mal so gucken und was ich denn so machen würde . Meine Erzählungen , über eine Maloche , bei der man sich tief bücken muß , beeindruckte ihn nicht sonderlich . Nichtdesdotrotz fuhr er weiter mit .
Wir kamen in "Huelva" an , eine Stadt in der Nähe der portugiesischen Grenze und großes Zentrum , spanischer Erdbeeraktivitäten . Die Zeit war schlecht , es gab wenig Beeren , dafür um so mehr Pflücker , die das gleich wollten wie ich .
In der Zwischenzeit , hatte Theo mir erzählt , das er frisch ausm Knast kam und eigentlich nicht vorhatte , zu buckeln . Man könne an das Geld auch leichter herankommen . Betteln , stehlen und Einbrüche machen . So am zweiten Tag , unseres Beisammenseins , ging ich so langsam , auf seine Vorschläge ein . Es ist wirklich schwer , im armen Andalusien , einen Job aufzutun , das soll aber keine Ausrede sein . Es war eher , die Lust auf meine Vergangenheit . Es juckte in den Knochen , ob ich die alten Fertigkeiten noch behersche und natürlich , Bock auf Abenteuer . Die Führung überlies ich erstmal Theo . Nun , wir lungerten rum , auf der Suche nach Beute und Theo zeigte mir , wie man in christlichen Institutionen , Kirchen und so , was zu essen oder manchmal sogar ein bischen Geld bekommen kann . Einmal , es war früher Abend und wir mal wieder Pleite , da bekam ich Lust , auf einen Wein . Die ganzen Tage hatte ich mich sehr schwer getan , mit der Art zu betteln , wie wir das taten . Irgendwelche Caritativen Einrichtungen , um das Kram anzuhauen , welches für wirklich Bedürftige gedacht ist . Wir saßen also in einer Innenstadt , um uns pulsierte das Leben , da kam mir eine Idee . Jeder von uns beiden , nimmt eine Staßenseite und haut die Leute so lange um Geld an , bis genug für ne Tüte Wein zusammen gekommen ist . Gesagt , getan . Es war der Wettkampf , der mich reizte , denn das betteln ansich mochte ich nicht . Doch so , konnte ich meinen Kolegen , immer auf der anderen Straßenseite beobachten , mit meinen ersten Erfolgen wachsen und mit den Seinen hochrechnen . Nachdem ich so , meine 2 Flaschen zusammen hatte , hörten wir wieder auf , machten Kassensturz und lösten die Moneten gegen Wein ein . Alles nicht so rentabel , so schlug ich am nächsten Tag vor , doch ein paar Einbrüche zu machen . "Endlich wirst du vernünftig" , sagte Theo daraufhin . Wir einigten uns darauf , die Beute in den Vorstädten , der Touristencentren am Meer , zu suchen . Hier hatten viele Ausländer , sprich Engländer , Deutsche , andere Europäer , ihre festen Sommerresidenzen . Hier war die Gefahr , durch Eigentümer überrascht zu werden geringer , denn es war noch keine Saison . Hier versprachen wir uns einfach mehr , schließlich waren die Besitzer dieser Bungalow , keine Ärmlinge .
Gesagt , getan , noch in der gleichen Nacht , machten wir uns mit Werkzeug aus dem Wagen , auf den Weg .
So gut kam Theo nicht klar , mit der ersten Tür , die es zu öffnen galt . Schon bald übernahm ich das Ruder . Junge , Junge war das herrlich . Eine alte vertraute Arbeit . Es pulsierte in meinen Adern , während meine Gedanken sich überschlugen , wie dieses Hinderniss zu beseitigen , dieses Schloss zu knacken und dieser Rigel zu brechen sei .
Es gehört wohl zu meinen Lebensaufgaben , wenn ich ein Ziel erreichen will , muß ich auch etwas dafür tun . Im gutem , wie im schlechten ! Auch früher , in meiner Jugend , war ich ein schlechter Dieb , aber ein guter(guter?) Einbrecher gewesen .
Jedenfalls es machte mir Spaß . Die Vorfreude , auf die zu erwartenden Kleinode , das basteln und brechen an Fenstern und Türen , das durchforsten der Klamotten anderer Leute . Wie leben die ? Irgendwo im Hinterkopf , auch immer die finanzielle Seite , aber eher Sekundär . Wir stopften uns die Taschen voll und nahmen alles mögliche Krams mit , was wir irgendwie versilbern konnten . Fernseher , Stereoapparate , Kameras , Schmuck und versuchten es anschließend in irgendwelchen geneigten Bars , wieder loszuwerden . Bald waren die Pinten um unser Revier gesättigt mit unserem Zeugs und wir mußten nach anderen Umschlagplätzen Ausschau halten .
Einen Junky , den ich kennengelernt hatte , erzählte mir , das man in "Algeciras" , ne Menge loswerden könne . Natürlich wolle er etwas abhaben . Schon klar und so gurkten wir nach Algeciras . Theo hielt sich mal wieder vornehm zurück . Später begriff ich , das der Typ einfach nur Schiss hatte und das Risiko scheute . Zurecht , denn Algeciras ist ein heißes Pflaster . Die Stadt wird bewohnt von international gesuchten Kriminellen , von Afrikanern , Gitanos und sogar richtigen Spaniern . Die Währungen in dieser Stadt sind genauso vielfältig und wenn man sich auskennt , dann kommen noch Autoradios und Haschischplatten dazu .
Einmal , wir waren verabredet , mit einer Bande , die elektrische Geräte gegen Shit eintauschen wollten , passierte etwas seltsames . Wir verabredeten uns in einer illegalen Pinte , in einer der Vororte(Barrios) von Algeciras . Diese behördlich nicht registrierten Kneipen , gibt es häufiger in Spanien , vor allem in Gebieten , die vom Kapitalismus , noch nicht so geküsst sind . Diese Trinktreffs haben natürlich , draußen keine Reklame hängen . Die Leute wissen , wo diese Einrichtungen zu finden sind .
In so einem Laden , der wohl auch der Gruppe gehörte , mit der wir uns verabredet hatten , kamen wir also zusammen . Sie waren 5 Mann und hatten hunderte von Mark , in spanischen Münzen . Was weiß ich aus welchem Automaten , glaub jedenfalls nicht das sie das Gespart hatten . Zusammen mit den von uns mitgebrachten Geräten , war das wohl soviel , das wir das gegen ein Kilo besten Ketama eintauschen konnten und so sollte es auch funktionieren . Von den ganzen Geschäften erfuhr ich erst vor Ort , war aber einverstanden , denn erstens mag ich Shit , zweitens läß es sich wesentlich besser händeln , wie so ein haufen Elektogeräte . Der Haken an der Sache . Die , mit denen wir den Tausch , aushändeln wollten , waren alte Bekannte , meiner neuen Companeros . Das aber nicht im besten Sinne . Es hatte wohl immer wieder Streit gegeben und die "Anderen" , hatten den Ruf , ihre Interessen auch mit Hieb- oder Stichwaffen durchzusetzen .
Wir hatten also folgende seltsame Position zueinander . Keiner traute Keinem . Die "5" waren eine Bande , das war klar . Mein Junki-Companero , war das überhaupt mein Companero ? Oder macht er mit den "5" gemeinsame Sache ? Oder mit Theo , der nicht anwesend war ? Die "5" , hatten dafür den Verdacht , das Wirbeide oder nur der Companero oder nur ich , ein Under-Cover Agent der "Anderen" sind . In hitzigen Orten , wie Algeciras nun mal ist , ganz normaler Alltag .
Die Stimmung , in dem Laden , wurde immer elektrischer . Da tauchte ein Vertreter der "Anderen" auf . Er stand oben vor der Kneipentür und wartete dort auf einen von uns . Jetzt mußten sich die Verhältnisse klären . Unsere irritierten und verunnsicherten Augen , trafen sich alle in der Mitte . Mit einem Mal , wurde uns klar das wir Freunde sind , für diesen Moment , für diese Sache . Ohne ein Wort zu wechseln , trafen sich alle unsere Hände , in der Mitte über unseren Köpfen . "Wir" waren geboren . Wir lachten uns an . Sollten die anderen doch kommen .
Nun , sie bzw. er war schon da . Wir verabredeten noch ein paar Kleingkeiten , dann stieg ich , die Treppen aus der Kellerkneipe , hoch an das Tageslicht , wo der Vertreter der "Anderen" schon wartete .
Er war ein kräftiger Kerl , mit V-förmigen Kreuz und hatte eine wilde Mähne . Sein Gesicht sah aus , wie aus einem "Sergio Leone"-Film . Wirklich sehr beeindruckend .
Wir begutachteten den Bestand des Beuteguts , das sich in dem Käfer stapelte . Dann zog er weiter , zu seinen Kumpanen , Bericht erstatten . Während wir auf ihn warteten , wurde schon mal Überprüft , ob denn all die Getränke der Pinte , noch frisch waren . Irgendwann kam die "Mähne" wieder , um uns zu erzählen , das aus dem Deal nichts würde . Unsere Vermutung war , das die andere Gruppe , von vornherein garnicht Handeln , sondern nur "Abziehen" wollten . Waren dann aber doch von der Schlagkraft , ihrer Opfer überrascht gewesen und wollten kein Risiko gehen .
Nun denn , es galt ja noch ein paar Getränke zu prüfen und dabei unsere neue Kumpanei zu festigen .
Aber irgendwie mußte ich auch noch meine Geräte loswerden .

Am nächsten Tag , machten der Junky und ich , uns auf den Weg . Wieder nach Algeciras . In ein Barrio . Es war ein Trabanten-Vorstädtchen und nur über einen Schnellstraßen-Zubringer , zu erreichen . Wer sich in Spanien auskennt , kann sich jetzt vielleicht schon vorstellen , was das für eine Siedlung war . Dermaßen abgeschottet . Plattenbau pur . Hier wohnten die ärmsten der Armen , dieses armen Bundeslandes Andalusia .
Wir fuhren in diese Ansiedlung , bis mir der Kolege , vor einem Block bedeutete anzuhalten und auf ihn zu warten . Gut also warten . Eine viertel Stunde . Noch eine . Nach der nächsten , kommt der Typ endlich runter und erzählt , das alles klar geht und wir nur noch ein bischen warten müssen . Bis die richtigen , finanzkräftigen Leute , vorbeischauen , die sich für unser Kram interessieren . Dann geht er wieder hoch .
Mittlerweile hatten sich einige Menschen , in der Nähe versammelt und bestaunten meinen Käfer . Is in Spanien schon was besonderes , son Volkswagen . Nachdem der Junky , schon wieder eine ganze Zeit , verschwunden war , kamen auf einmal andere Typen , zu den schon Anwesenden . Junge Männer und Jugendliche . Einige fuhren auf Mopeds und Mofas . Dann klingelte es in meinem Köpfchen und die Erleuchtung fiel , wie die Schuppen , aus den Haaren . Der Junky , hatte mich verkauft . Darum musste ich so lange warten . Bis meine Henker eben da waren . Die wollten den schönen Käfer , nicht nur angucken , sondern auch gleich besitzen . Die Scenerie um mich genauer betrachtend , viel mir auf , das die einzige Straße , hinter mir , von den Mofas verrammelt war . Vor mir , kam sie , nach ein paar hundert Metern , an einem , zu dem Zeitpunkt , ausgetrockneten Fluß an . Wo sie auch endete .
Um mich herum wurde es mir langsam zu mulmig . Das wurden immer mehr . Kurzentschlossen drehte ich den Schlüssel und startete und wirklich , die ganze Bande hinter mir her . Grinsend hängte ich sie ab , doch sie grinsten auch . Dachten sie doch , sie könnten mich unten am Flußbett , wieder stellen . Diese ausgetrockneten Becken , kann man öfters in Spanien sehen . Oftmals sind sie so eben , das darin Fußball gespielt wird . Da ich von der Robustheit meines Käfers wußte , ließ ich mich auf das Wagniss ein und steuerte das Auto vorsichtig in das Bett . Ein spanisches Gefährt , hätte das wohl auch nicht überstanden , aber es war "Er" . Wieder mal war ich stolz auf ihn . Während wir durch das Flußbett gurkten(in der Mitte fuhr es sich ganz leicht) , versammelte sich die Bande , hinter uns an der Böschung . Sie staunten und schimpften hinter uns her . Irgendwann tauchte oberhalb des Flußes wieder eine Straße auf . An einer günstigen Stelle , fuhren wir das Ufer hoch , dann hatten wir wieder befestigten Boden unter den Reifen . Es war der selbe Zubringer , der mich rechts zur Schnellstraße und links , zurück in die Siedlung , bringen würde . Genau das machte ich auch . Jetzt wurde ich feist und fuhr zum Block , in dem der Junky war und wo die ganze Story angefangen hatte . Wie vermutet , war niemand mehr auf der Straße . Alle hatten sich verzogen . Kurz gehupt und da mußte ich auch nicht mehr lang warten , wenig später war der Typ da . Normalerweise lügen Junkys einem erste mal die Tasche voll , wenn irgendetwas schräg gelaufen ist . Machte er nicht und brauchte er auch nicht . Es war eh alles klar . Man konnte ihm noch nicht mal wirklich böse sein . Es war eben ein Junky und die ziehen einen eben ab . Wenn sich ihnen eine Chance bietet . Sie sind immer auf der Suche nach dem nächsten "Fuffi"(Fünfzigmarkschein) , der ihre Schmerzen und ihre Gier lindern soll . Selber Schuld hatte ich , wenn ich mich auf solche Leute einließ . Wir wechselten kein Wort miteinander und am nächsten Tag , ging ich mit den Klamotten allein auf Tour .
Irgendjemand hatte ich noch gefragt und der beschrieb mir den Weg , zu einer Ortschaft in der fahrendes Volk lebt . Da würde ich unser Zeugs schon loswerden . Dort angekommen , zeigte ich dem nächst besten , der mir dafür geeignet schien , die Geräte und dann passierte mal wieder etwas erstaunliches . Erstaunlich jedenfalls für so einen , sogenannten zivilisierten Mitteleuropäer . Der Mann konnte zwar nichts von meinen Sachen gebrauchen , verwies mich aber dennoch , zu jemanden , der wohl wollte und auch konnte . So sollte es auch sein . Nachdem ich an der Haustür geklopft hatte , öffnete sich diese und ein zu mir sehr freundlicher Mann , nahm einen guten Teil und bezahlte ordentlich . Nicht nur das . Außerdem musterte er den Rest , nur um mir eine Adresse sagen zu können , wo man das andere Krams noch unterbringen kann . Wieder klappte es . Wieder wurde ich weitergeleitet . In weniger als einer Stunde , war ich auf einmal , alles los . Abgefahren . Anstatt ausgeraubt zu werden , wurde ich mit freundlicher Achtung behandelt . Darüber habe ich lange Nachgedacht . Meine Erklärung : Trotz meines anderen Aussehens(groß,blond) , hielten sie mich für jemanden ihrer Rasse , der in finanzielle Not gekommen ist und dem deshalb , unbedingt geholfen werden muß . Oder es war Räuberehre . Oder ich weiß auch nicht .

Theo outete sich als immer schräger . Während wir auf unseren Erkundungstouren, durch die Orte stromerten , forderte er mich mehrmals auf , doch einfach welche der wenigen Urlaubsgäste , was auf die Glocke zu hauen. Sprich Straßenraub zu begehen . Nicht mit mir . Abgesehen davon , das Raub von den Ermittlern ganz anders angegangen wird , denn so ein Bruch , nur um mich persönlich zu bereichern , brauche ich auf keinem Fall , anderen Menschen wehtun . So weit war ich wohl doch schon entwickelt .
Aber nicht nur das . Manchmal schliefen wir im Wagen und eines Nachts wurde ich wach und wußte keinen Grund . Man weiß normal immer , warum man wach wird . Die Spuren eines Alb verflüchtigen sich gerade , die Blase drückt , der Wecker klingelt oder wir werden einfach gerade Wach , weil unsere innere Uhr signalisiert , das Zeit zum aufstehen ist . Hatte Theo irgendwas gedreht ? Seinen Atem überprüfend , wurde mir klar , das das kaum Sinn macht . Er war ein erfahrener Knacki und wenn man jahrelang mit anderen Kerlen , eine Zelle teilt , dann lernt man selber bestens , seinen eigenen Atem zu kontrolieren und fremde zu analysieren . Vielleicht hatte ich mich getäuscht , aber ich kenne auch meinen Instinkt . Beunruhigt schlief ich wieder ein . Am nächsten Morgen , wurde mir klar , das es an der Zeit war , sich von Theo zu trennen .
Ein paar Tage später . Wir beide hatten die Nächte , in einem Armenhaus quartier gemacht . In diesen Einrichtungen schlafen Mittellose , aller Coleur , Säufer , Penner , rausgeflogene Ehemänner . In solchen Häusern , kann man umsonst schlafen , allerdings nur 4 Tage . Es sind immer Mehr- bis Vielbettzimmer . Es war unsere letzte Nacht und wir mußten packen. Da sagte Theo zu mir : "Die Sch... Marokkaner" , seine Bettnachbarn , "haben mir meine Knete geklaut" . Hatten sie nicht . Theo war ein viel zu erfahrener Knacki , der läßt sich nicht so einfach was stehlen . Ausserdem war mir schon die ganze Zeit aufgefallen das Theo bunkerte . Wir teilten den Erlöß unserer Beute , immer durch drei . Einen Teil bekamen jeweils wir beide , einen Teil bekam das Auto . Obwohl dieser Typ weder mehr aß , noch länger saufen konnte , denn meine Wenigkeit , hatte er ständig , kein Geld . Dafür lag er dann der Reisekasse , auf der Tasche oder auf meiner .
In diesem Moment wußte ich das ich mich , von ihm trennen würde , noch heute . Von den verbliebenen Beutestücken , waren noch genau vier , in meinem Besitz . Während wir unsere Sachen packten , stopfte ich ihm alle 4 Stück , heimlich in seine Tasche . An die anderen kann ich mich nicht mehr erinnern , aber ein Teil , machte es mir richtig schwer . Von ihm zu lassen . Es war ein Fernrohr 8x50 , ziemlich alt , so mehrere Jahrzehnte . Sein Glas war immer noch klar und supergut geschliffen . Bei klarem Wetter , konnte ich damit , die Minarette , der Städte , des nur wenige kilometer entfernten Afrikas sehen , phantastisch . Aber ich wollte nichts mehr von den Sachen haben und so trennte ich mich schweren Herzens von ihm .
Nachdem wir aus dem Armenhaus ausgescheckt hatten , suchten wir nach einer Kleinigkeit zum beissen . Nach einiger Zeit , fanden wir , was wir suchten , ein kleines Frühstückslokal , mit angenehmen Preisen . Zu Theo sagte ich "Geh schon mal rein und bestell zwei Gedecke , ich lade dich ein und will nur eben den Wagen wenden" . Zufrieden das er mit seinen Tricks wieder durchkommt , stieg Theo aus dem Auto und ging in das Lokal. In der Zwischenzeit wendete ich den Käfer . Dann griff ich mir die Tasche von dem Österreicher und überlegte , ob ich das geliebte Fernrohr nicht vielleicht doch an mich nehme . Bei mir würde es seinen Zweck erfüllen , bei ihm wäre es nur Wertgegenstand . Aber nein , Stefan sagte ich zu mir selber , du willst doch einen Abschluss schaffen , auch Beherrschung gehört dazu . Also wurde die Tür meines Vehikels geöffnet , dann stellte ich das Gepäckstück auf die Strasse , hupte kurz , winkte Theo noch einmal zu und fuhr los . Eine riesen Last fiel von meinen Schultern . Zum Schluss hatten mir selbst die angenehmen Sachen des Knackidaseins keinen Spass mehr gemacht . Dieser Typ konnte einen echt alles verderben . Nie wieder wollte ich meinen Lebensunterhalt , auf diese Art und Weise verdienen . Sogar betteln war mir lieber .
Damals schnallte ich noch nicht so durchdringend , das die Götter mir diesen Mistheini , wohl mit Absicht untergejubelt hatten , damit ich genau zu dem Schluss komme . Denn ich hätte ja auch einen coolen Jungen zum Partner bekommen können . Einen mit dem ich es Jahrelang ausgehalten hätte .
Aber darum ging es nicht , es sollte und soll so sein , das euer Erzähler lernt . Das Gute ! Denn es geht .
Um Theo machte ich mir keine Sorgen . Er war abgeklärt genug und kam alleine klar . Auch wenn er lieber andere für sich arbeiten ließ . Wahrscheinlich hatte er wesentlich mehr Knete als ich und böse Kerle , solche mit denen er sich verstand , gibt es an jeder Kiez-Strassenecke , Theos Lieblingsrevieren .
Frohen Mutes machte ich mich auf den Weg , der Mispero entgegen .

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Die Mispero

Die Mispero ist eine Steinfrucht , die ich nur in Spanien gesehen habe . Ihre Farbe kann man ruhig mit "Gelb" beschreiben . Dabei hat sie ungefähr die Größe einer Mirabelle und grob beschrieben sieht sie auch so aus . Es ist eine Frucht , die selten und daher teuer ist . Sie schmeckt leicht säuerlich , ungefähr wie eine Stachelbeere . Sie hat keinen Stiel , wie etwa herkömmliche Steinfrüchte , sondern sitzt direkt an einem kleinen Ästchen . Da dieses Obst sehr empfindlich ist , darf es beim Ernten nicht direkt angefasst werden , sondern nur an dem kleinen Ast an dem sie sitzt . Ein kleines mit Tuch ausgeschlagenes Körbchen , hilft sie auch weiterhin unverletzt zu lassen . Würde man die Frucht direkt greifen gibt es sofort , braune Stellen die , das Obst in Kürze faulen lassen würde .
Man erkannte in mir wohl den mittlerweile schon erfahrenen Pflücker . So war es ziemlich leicht , in einem der Orte , Arbeit zu finden . Natürlich morgens und in einer Gaststätte . Ein Etui , in dem eine zusammensteckbare Zahnbürste und andere Mini-Toiletten-Assecoures , Platz fanden und das unauffällig in eine Hosentasche passte , nahm ich dann immer mit . In diesen Kneipen , in denen ich mich um Jobs bewarb , reinigte und rasierte ich mich nämlich auch oft . Wenn ich mal wieder draußen geschlafen hatte und machte mich so "Chef ansehbar" .
Mein neuer Patron besaß auch Duschen und Schlafplätze für seine Angestellten . Das Wasser nahm ich dankend an , aber nachdem ich ihm erzählt hatte , das ich keine Lust auf den vollen Schlafsaal hätte und lieber draußen schlafe , bot er mir lachend , einen fahruntüchtigen Bulli , der in seinem Garten stand , als Unterschlupf an . Gemacht .
Es war eine richtig schöne Zeit . Die Frauen reinigten , sortierten und verpackten die Früchte . Wir Kerle kletterten mit unseren Körbchen , in den Bäumen rum . Das alles vollkommen stressfrei und vorsichtig , denn wir erinnern uns , die Mispero ist sehr empfindlich . Meine Arbeitskollegen kamen allesamt aus Andalusia . So saßen wir oben in den Bäumen und sangen südspanische Lieder . Zuguterletzt gab es auch noch richtig gut Knete für diese angenehme Arbeit . Fast soviel wie als Superpflücker in den Apfelsinen , nur ohne Akkord . Da war selbstverständlich High-Live in allen Gassen und Pinten , wenn wir Feierabend hatten .
Irgendwann trudelte auch Bassi ein . Ende April , an einem der Wochenenden , hatte ich Geburtstag . Wir fuhren mit einigen Leuten runter ans Meer nach Benidorm und feierten in einer Disco . Noch war keine Saison , in dem Tanzschuppen hielten sich nur noch wenige Urlauber und ein paar Einheimische auf . So kann man gut Party machen . in dieser Stadt die im Sommer wohl über eine Million Einwohner verfügt , lebten jetzt vielleicht gerade mal wenige Zehntausend . Es war mein 30ster Geburstag und ich erinnerte mich das in Oldenburg , der männliche Part , Sägespäne fegen muss . Jedenfalls die Junggesellen . Diesen Brauch mochte ich nicht besonders und war daher froh in Spanien zu sein . Na ja , die Feier dauerte jedenfalls bis in den frühen Morgen .
Die Saison der hiesigen Frucht , dauert nicht lange , so 5-6 Wochen und so brauchte es nicht mehr viel Zeit . Dann hieß es Abschied nehmen . Bei Saragossa könne man jetzt Kirschen ernten , hörte ich und machte mich auf den Weg . Vorher wollte ich allerdings in Fraga vorbeischauen , nach Ulla und den Kumpels sehn , denn dieser Ort lag mehr oder weniger auf dem Weg .

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Der letzte Halt

Ungefähr eine halbe Tagesreise dauerte die Fahrt , dann war ich wieder da und es kam mir sogar alles ein bischen Heimisch vor . So als wäre ich nach Haus gekommen . Die Leute , nicht nur meine Kumpels , sondern die meisten , waren recht freundlich , wenn nicht sogar herzlich zu mir . Auch Ulla war von meiner neuerlichen Ankunft sehr angetan und so war schon in der ersten Nacht klar , wo mein Bett stand .
Von meinem Vorhaben , hier nur einen Besuch abzustatten und dann nach Zaragossa weiter zu fahren , hielt man hier nicht allzuviel . "Warum in die Ferne schweifen , wenn das Gute doch so nah" . Solche und ähnliche Sprüche , waren die Antwort .
Die Apfelsaison beginne zwar erst in zwei Monaten , aber gute Früchte wollen gepflegt werden . Es besteht genug Handlungsbedarf , zwar nicht für Horden von auswärtigen Erntehelfern , aber mehr als genug für die Einheimischen . Ein guter Kollege , fragte seinen Chef und wenige Tage nach meiner Ankunft , stand ich wieder in Schweiß und Brot . Mehr als die hälfte der Familie , kannte ich eh schon , wusste nur nicht , das sie Fruchtbauern waren , sondern war davon ausgegangen das es reine Erntehelfer , sowie ich seien .
Sie hatten mehrere große Campos , mit allen möglichen Bäumen . Manchmal mussten wir mehrere kilometer fahren , um an die Arbeit zu kommen . Im Zentrum ihrer Felder hatten sie eine zweistöckige Finca , mit fließend Wasser , Küche , Duschen und Schlafplätzen . Mittags wenn wir Siesta(spanische Mittagspause die sich je nach Jahreszeit , um mehrere Stunden ausdehnt . Generell gilt , je heißer , desdo Pause .) hatten , kochten die Frauen , die dann eine halbe Stunde eher ins Haus gingen , uns allen etwas zum Essen . Danach legten wir uns alle für zwei Stunden aufs Ohr . Immer hatte ich einen Horror davor . Wenn ich nämlich wach wurde , war ich dermaßen verschwitzt , das ich mich kaum bewegen mochte . Andererseits waren wir so kaputt von dem Job in der heißen Sonne , das einem garnichts anderes übrigblieb als zu schlafen .
Anfangs pflückten wir nicht , sondern holten aus den noch jungen Fruchtständen , die überzähligen heraus . Stell Dir vor da sitzen 5 junge Pfirsiche auf einem Haufen . Dann müssen ein oder auch zwei von ihnen weichen , damit die übriggebliebenen genug Platz vorfinden , um auch richtig groß zu werden . Eine andere Arbeit , war das Abbrechen der Chuppone(Sauger,Lutscher) . Das sind Äste , die lang und dünn , keine Aufgaben für den Baum erledigen , wie etwa das transportieren von Wasser und Mineralien , sondern einfach nur saugen . Parasieten eben . Diese Sauger brachen wir ab .

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Die Schlange

Das Gras steht in Spanien , schon im Mai mehr als Kniehoch und einmal sagte Ricco ."Wir müssen aufpassen , es kommt vor , das Schlangen hier rumkriechen und wir können sie nicht sehen , da sie im hohen Gras für uns nicht sichtbar sind . Laßt uns achtgeben , das sie von uns nicht getreten werden ." Auch ich hatte ein leichtes Huschen am Boden bemerkt und fragte
"Hast du eine gesehen?" Er zuckte mit den Achseln ."Kann sein". Es wurde Feierabend und wir stiegen alle in den Jeep . Da sich durch das ganze Gelände , Bewässerungsgräben zogen , mussten wir ein großes Quader abfahren , um an dem Punkt zu gelangen an dem wir Morgens angefangen hatten . Es war fast die gleiche Stelle , nur der Bewässerungsgraben , stand zwischen der Ackerstraße auf der wir langsam fuhren und dem Fruchtfeld .
Eine Schlange ragte über das Gras hinaus und zischte uns an . Sie hatte eine graublaue Farbe, war ungefähr armdick und bestimmt 2 meter lang .
Wir hielten an und betrachteten sie, voller Ehrfurcht . Alle mutmaßten wir, das jemand von uns wohl auf die Schlange getreten war oder zumindest fast. Alle nahmen wir uns vor, den nächsten Tag festes Schuhwerk anzuziehen und besser aufzupassen wo wir hintreten . Die ganze Heimfahrt, redeten wir von nichts anderem.
Zuhaus angekommen, erzählte ich Ulla aufgeregt sofort die Story, um dann etwas beruhigter Duschen zu gehen. Beim Waschen bemerkte ich zwei kleine Punkte, nebeneinander stehend, unten an meinem Fuß. Sie waren leicht unter die Haut gedrungen, bluteten aber nicht. Sie waren überhaupt nicht spürbar , auch konnte ich mich an keinen Biß oder Schmerz erinnern . Doch sie waren da, wie eine kleine Warnung. Noch sicherer war ich mir jetzt, das am nächsten Tag richtige Schuhe herhalten mußten. Nach der Reinigung wollte ich Ulla den Schlangenbiß zeigen, doch an meinen Füßen war nichts mehr zu sehen ?? Nichts , absolut gar nichts?? Hm, diese Wunde war dagewesen, aber jetzt nicht mehr. Nehme an das, das Tier mir dieses Mal, nur visuell angetan hatte. Auch Ulla glaubte mir wohl die Story und erzählte mir was, von der imaginären Kraft dieser Reptilien. Immerhin kennen sogar wir in unseren Schlangenarmen Regionen, die Geschichte von dem Kaninchen, das vor dem Blick der Schlange erstarrt und nicht wegläuft, wie hypnotisiert eben . Wird wohl was dran sein, denke ich seitdem, wenn ich über so etwas nachdenke.

Wir pflegten mittlerweile die Früchte nicht nur, sondern pflückten auch schon wieder. In Spanien wird das Obst, im Schnitt ein bis zwei Monate früher reif. In diesem von der Sonne verwöhntem Land, gibt es auch eine viel größere Auswahl, wird die Erde nur ausreichend bewässert. Das erste mal in meinem Leben, kam ich in den Genuss, eines Granatapfels. Pflaumen in allen Farben und Formen. Hast Du schon mal weiße Pflaumen gesehen? So groß wie Eier. Überhaupt, das gesamte Steinobst gab es in vielfältiger Auswahl. Pfirsich und Pflaume z.B. ergibt eine Aprikose. Doch die Mischungen hierzulande sind noch wilder, Aprikose plus Nektarine u.s.w..
Die Tage gingen ins Land, es wurde Ende Juni, da fragte mich Ulla, ob ich denn Lust hätte, mit ihr nach Pamplona zu fahren. Zur Fiesta.

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Bei den Basken

Jede Stadt in Spanien hat seine eigene Fiesta, die national auch mehr oder weniger bekannt ist. Bekannt sind die Feiern der Städte Sevilla und Valencia, mit ihren Umzügen und den riesigen Figuren aus Pappe, vergleichbar mit unserem Karneval.
Die bekannteste spanische Feier und zwar innerhalb sowie auch außerhalb, der Grenzen dieses Landes, ist die von Pamplona . Die internationale Bekanntheit, ist dem amerikanischen Schriftsteller "Ernest Hemingway" zu verdanken, der lange Zeit in diesem Land gelebt hat und in seinem Buch "Fiesta", über diese Festivität berichtet.
Auch ich hatte viele Jahre vorher dieses Buch gelesen und mir damals vorgenommen, diese Fiesta unbedingt einmal mitzumachen. Nun war es soweit. Jedenfalls hat das zur Folge, das die Stadt Pamplona, zu dem Zeitpunkt der Fete, überfüllt ist mit ausserspanischen Gästen und zwar überwiegend aus dem englischsprachigen Raum. Hauptsächlich aber aus Amerika.
Natürlich sind die meisten Gäste doch Spanier, jedoch es ist schon erstaunlich, wie viel Werbung so ein Buch machen kann.
Immerhin ist diese Fete so bekannt, das es sogar Kinderlieder davon gibt :
Primero Enero, (erster Januar,
segundo Febrero, zweiter Februar,
terzero de Mars, dritter im März,
quatro April, vierter April,

sinco de Mayo, fünfter im Mai,
seis de Junio, sechster im Juni,
siete de Julio, siebter im Juli,

San Fermin, San Fermin,(das ist der Name, des Festes))
San Fermin, San Fermin

Aufgrund der ungeheuren Angesagtheit dieses Ereignisses, fragte Ulla ob wir nicht schon ein paar Tage vor Beginn dasein wollten, um uns ein bischen einzurichten und um die Stadt Pamplona, Land und Leute in ihrem Originalzustand kennenzulernen. Das war eine gute Idee, wie wir noch feststellen sollten und so schlugen wir schon am 5ten auf.
Die Stadt war schon gefüllt, aber noch nicht voll. Überall wurde an Ständen gebastelt, Restaurante herausgeputzt und an Attraktionen gebaut.
Einmal, ich ging gerade eine Straße herunter, da spürte ich ein rythmisches Beben hinter mir. Nachdem ich mich umgedreht hatte, sah ich das es ein großer, weißer und vor allem dicker Mann war. Ein Ami und ich hatte schon gedacht, ein Elefant. Dieses Erlebniss hatte ich noch ein paarmal, wenn Vertreter dieses Volkes, hinter mir gingen. Sie sind so groß und fett, so viele von ihnen. Fleisch und Zucker, überlegte ich und das erste mal, während meiner spanischen Zeit, wurde mir bewußt, das auch ich, wesentlich größer als der Durchschnitt dieses Landes, ganz schön auffallend sein mußte.
Ein anderes mal, noch immer war das Gros der Besucher(weil vorm 7.7.) nicht anwesend, spielten zwei junge Basken Pelota. Das ist ein Spiel, bei dem ein Ball mit einem Schläger, der aussieht wie eine stark gekrümmte Suppenkelle, gegen eine Wand gedroschen wird. Ähnlich wie Squash. Es gibt auch eine Art, bei der nur mit der Hand gespielt wird, also die Hände als Schläger benutzt werden. Das hat schon manch blutige Greifwerkzeuge ergeben. Diese beiden spielten aber nicht wirklich, sondern sie taten nur so. Sie spielten also praktisch "Luft-Pelota". Nichtdesdotrotz versammelten sich viele Zuschauer und jubelten den Protagonisten zu. Auch Ulla und ich. Die beiden jungen Kerle, schnaubten und schnalzten mit der Zunge, um das aufklatschen des Balles an die Wand oder auf den Boden, zu imitieren. Der Sieger dieses "Nicht-Spiels", lies sich dann auch gebührend feiern und alle waren der Meinung, das er ein hervorragendes Timing hätte.
Die wahre Attraktion, dieses Stadtfestes sind die Stiere, die morgens um 7 Uhr, ab dem 7.7., jeweils eine Stunde, durch die Straßen getrieben werden. Vor ihnen her laufen Menschen, meist junge Männer, manche Hackenbreit und wer zu langsam läuft oder von seinen Vordermännern aufgehalten wird, kann leicht unter die Hufe geraten.
Regelmäßig gibt es dabei auch Tote, immer Verletzte und hierzulande hätte man dieses Spektakel schon lange verboten.
Bei dem ganzen Run, sind die Gassen die von den Straßen abgehen, abgesperrt. So das die Tiere und die vor ihnen weglaufenden Menschen, schlussendlich alle in der Arena landen, in der die Stiere, abends noch kämpfen müssen. Es sind immer 5-6 Kampfstiere, die extra dafür gezüchtet wurden und dann noch mal an die 30 große Ochsen um das Gesamtbild etwas aufzufüllen.
Stierkämpfe,für uns Mitteleuropäer verpönt, bei Spaniern und vielen Lateinamerikanern äußerst beliebt. Zur Saison, kann man in jedem Fernseher, der irgendwo glimmert, Stiere hinter Toreros herjagen sehen. In Südspanien, habe ich Städte gesehen, die kein Fußballstadion aber immer eine Stierkampfarena aufzuweisen hatten. Über dieses Thema, braucht man mit dem gemeinen Spanier, auch garnicht erst ein Gespräch, in bezug zur Tierquälerei anfangen. Selbst Hippys reagieren empört und erzählen einem etwas von der Ehre des Stieres, die nur in einem Kampf, richtig gewürdigt werden kann.
Nun , ich sehe das so. Ein Volk das seine Tiere und zwar millionenfach, schon bei der Aufzucht quält, indem es die Tiere in viel zu engen Boxen mästet und sie danach als gerade mal Pubertierende, zur Schlachtung bringt(glaubt mir sie wissen das sie in dem Schlachthof sterben werden, denn sie hören die Schreie ihrer Artgenossen und sie riechen den Tot), kann sich nicht über andere beschweren.
Der spanische Kampfstier rennt über riesige Weiden, kann mit seinen Kumpels richtig rumtoben und wenn er ein gewisses Alter erreicht hat(da wo unser heimischer Ochse schon lange im Kochtopf gelandet ist), wird er noch eine ganze Zeit trainiert, damit er schnell und wendig wird.
Bevor sich also jemand beschwert, ist vielleicht ersteinmal die eigene Position, als fleischessender Endverbraucher zu überprüfen. Das für mich wahre Gesetz heißt "Du sollst nicht töten", damit sind auch die Tiere gemeint und als Superfleischproduzenten und millionenfache Mörder halbwüchsiger Lebewesen(die wie gesagt schon in ihrer kurzen Lebensphase gequält werden),
gehören wir zu den letzten, die andere mit Worten wie Tierquälerei gängeln dürfen!

Im übrigen gibt es auch eine Gegenveranstaltung, die wenige Tage vorher stattfindet. Mehrere hundert Aktivisten, rennen, meist nur mit Hörnern und roten Schärpen bekleidet, ebenfalls durch die Stadt.
Photosdavon

Zurück zur PartyEine spanische Fiesta ist hemmungsloser denn ein deutsches Stadtfest. Oben in den Bildern, kann man sehen das die jungen Männer, weiße Anzüge mit einer roten Schärpe tragen. Die Farbe des Gürtels, erklärt dem Kundigen, welcher Junta(Gruppe) der Träger angehört. Die weiße Kleidung, soll hingegen dem Besitzer zeigen und erinnern, wie sehr und wo er letzte Nacht wieder rumgesaut hat. Augenzwinkernd erklärte es Ulla mir so. Ist aber auch nachvollziehbar. Oder? Die roten Farben, die die Menschen überwiegend in den obigen Bildern tragen, weisen wohl darauf hin, das es organisierte Läufer sind. So können sich die Stierläufer, auch ausserhalb der Laufstrecke, etwa auf der eigentlichen Fiesta, erkennen.
Die Fete beginnt also am 7.7., morgens um sieben Uhr, mit dem ersten Lauf. Das ganze Spektakel endet ungefähr nach einer Stunde. Nun konzentriert sich alles aufs Feiern, das heißt saufen bis zum Umfallen. Die ganze Stadt, jede Bar, alles, überall ist es Pickepackevoll. Die Leute auch. Viele tragen Lederbeutel, gefüllt mit Wein, bei sich. Auch ich. Diese Beutel sind Cool. Man kann sie an einem Lederband, das durch Schlaufen läuft, die mittig um den Beutelkörper befestigt sind, locker über die Schulter tragen. Wenn am Tresen, dann die Wartezeiten zu lang werden, kann man sich schon mal ein Tröpfchen genehmigen. Am oberen Ende dieses Ledersackes, ist eine zuschraubbare Trinktülle aus Hartplastik angebracht. Wenn man trinken möchte, hält man den Sack, am ausgestreckten Arm nach oben, die Trinktülle nach unten zeigend. Mit einem langen Strahl, schießt man sich das Gesöff, in den Mund. Je stärker man dabei den Sack drückt, desdo kräftiger ist auch der Strahl. Braucht ein bischen Übung, macht dann aber auch Spass. Ziemlich praktisch, diese Beutel, auch im Alltagsgebrauch.
Mit den Basken selbst, kam ich ziemlich gut klar. Vielleicht lag es ja an meinem Ledersack, gefüllt mit Wein, das ich so leicht Bekanntschaften mit ihnen schloss, die mir mal wieder unglaubliche Erlebnisse brachte.
Mal wieder hatte ich keine müde Pesetea auf Tasche und Ulla, mit unserer Knete bestückt, war sonstwo unterwegs. Wir hatten zwar für den Fall das wir uns verlieren sollten(was natürlich andauernd geschah), Treffpunkte- und Zeiten abgemacht, aber so ein Zeitpunkt war noch nicht.
Während ich durch die Altstadt schlendere, sehe ich eine Pinte, die mir gut gefallen könnte, aber, ich bin ja mal wieder Platt.
Vor der Tür, auf einem Geländer, lümmelt ein anarcho-schwarz gekleiderter Baske, ungefähr mein alter. Mir kam es immer so vor, als ob nicht ein paar Prozent der Basken Terroristen wären, sondern alle. Hab mich bei ihnen immer sehr wohl gefühlt. Der Typ grinst mich jedenfalls an und sagt:"Na Alter, wieder mal Pleite? Komm ich lad dich zu nen Bier ein." Sag mal hab ich n Schild an der Stirn, wo immer alle Informationen, über mich draufstehen? Den Kerl kenn ich nicht. Woher weiss der das?
Die Einladung nehme ich dankend an und wir beide pflanzen uns an den Tresen. Wir sind ein bischen vom Zentrum der Stadt und damit auch von der Party weg und so ist auch mal ein bischen Platz. Zum hinsetzen und Ellenbogen ausfahren. Auch mal ganz entspannend, nach dem Gedränge. Wir unterhalten uns und er nennt mich "Wikingo". Komisch, die Spanier nennen mich immer "Aleman"(Deutscher), wärend die Basken mich alle wikinger rufen.
Nachdem mein Saufkumpan erfahren hat, wo ich herkomme, sagt er "Ah Hamburgos" und dann "Haffenstrassse"(Die Spanier können bestimmte Buchstaben nicht so gut aussprechen). Hafenstraße soll das heißen und es ist typisch, das einem Basken, zuerst ein Ort unzähliger Schlachten um besetzte Häuser einfällt, wenn er Deutschland hört. Sag ich doch, das ganze Land ist eine einzige Terrorzelle, grinse ich in mich rein.

Ulla stieß zu uns. Keine Ahnung, wie die mich unter 180.000 Einwohnern plus hunterdtausenden Besuchern, wieder gefunden hat. Sie sagt, das sie einfach mal in eine ruhigere Gegend wollte und dann diese Pinte gesehen hat. Nun gut, mit mir könnt ihr es ja machen. Jedenfalls hab ich jetzt wieder Pesetas und kann mich aktiv daran beteiligen, den Tresen mit Gläsern vollzustellen.
Irgendwann kommt die Saxophonistin rein. Die hatte ich ein paar Stunden vorher kennengelernt. Ein paar Stücke von ihr, hatte ich mir angehört(sie war wirklich gut), bevor ich meiner Wege zog. Sie war richtig hübsch, groß für eine Spanierin und besaß lange Straßenköterblonde Haare. Wir hatten zwischen zwei Auftritten, heftig miteinander geflirtet. Nun kommt sie auch noch herein. Langsam wird es komisch. Bin ich ein Magnet? Niemanden habe ich gesagt, wo ich hingehe.
Sie erkennt mich und stürzt freudig auf mich zu. Auch ich freue mich, wir umarmen uns, wobei ich merke, das sie mittlerweile nicht mehr allein ist. Heißt, sie hat nen Trip(haluzinogene Droge) geklinkt. Nichts besonderes, auf ner spanischen Fiesta. Außer Alkohol und Kif, tun sie sich alles mögliche in den Kopf, um high, breit oder sonstwas zu sein. Auf jedem zweiten Klo, kann man zu einer Nase eingeladen werden.
So ein Trip, ist eine seltsame Sache. Er geht direkt in den Schädel und öffnet Welten, von denen wir sonst nur selten etwas mitbekommen. Man kann Sachen sehen, riechen, hören, schmecken und vor allem fühlen, von denen wir keine oder nur wenig Ahnung haben. Diese Welt ist real, nur, den meißten von uns, wegen Beschränktheit, verschlossen. In diesem Zustand, schwingen wir anders. Es gibt übrigens ne menge Leute, die auf einem Trip, ein UfO gesehen haben. Hm, könnte man sagen, ja, ja, diese durchgeknallten, dann sehn se was. Es ist eher so, das man nun in der Lage ist sowas zu sehen. Die Augen haben die Möglichkeit, anders, schneller vielleicht, zu schauen.
Am meisten aber(jedenfalls bei mir) ist das Gefühl betroffen. Von dieser "anderen Wirklichkeit". Beispielsweise schmeiße ich jemanden ein böses Wort hinterher, mag es mich im "normalen?" Zustand erfreuen, das ich getroffen habe. Unter der Wirkung eines Trips, kann es sein, das ich mich stundenlang gräme, ob meiner schlechten Tat. Die Welt ist wesentlich gefühlvoller, als uns von Tier- und Naturmord verrohten Wesen, bewusst ist.
Jedenfalls kommt dieses, vom Kosmos geküsste Wesen auf mich zu und schmust heftig mit mir. Auf einmal bemerkt sie das Ulla wohl zu mir gehört. Ihr Gesicht fällt ein und sie fängt an zu weinen, darüber das sie sich so rücksichtslos zwischen zwei Menschen stellt. Ulla und ich versuchen sie zu beruhigen, so nach dem Motto, ist doch Party und wir wollen uns doch alle nur amüsieren. Keine Chance, wenn jemand auf so ner "Reise" ist, dann lebt er aufgrund seines erhöhten Bewußtseins, die Welt mit mehr Konsequenz. Man weiss mehr, also kann auch das Bedürfniss, mehr zu tun oder hehrer zu handeln, geweckt werden. Es ist eben nun mal so, das man den Partner eines anderen nicht angräbt. In unserer maßlosen und von lockerer Freizeitgestaltung, geprägten Welt, kann ein offenes(?) Sexualverhalten als normal gelten. In Wirklichkeit ist das anders. Einer wahreren und gefühlvolleren Welt anhaftend, hat die Saxophonistin gesehen, das sie die Bindung zwischen Ulla und mir stört und sich die Schuld gegeben. Obwohl ich wohl der wahre Schuldige war. Aber das kann son Tripper eben oft nur schwer auseinanderhalten. Es ist nicht einfach, mit einem beschränkten Gehirn, aus einer beschränkten Welt, in ein Universum einzutauchen, das eine größere Wahrheit und mehr Konsequenzen zu bieten hat.
Irgendwann verschwand die Braut in den Tiefen der Kneipe und noch was später gingen Ulla und meine Wenigkeit schlafen.
Die ganzen letzten Tage hatten wir bei Verwandten von Ulla genächtigt. Jetzt aber hatten sich andere Bekannte angemeldet und wir mußten weichen. Klar, alle Zimmer dieser Stadt waren vergeben, also gingen wir zu einer großen Wiese, auf der tausende von Menschen lagerten.
Wir suchten uns ein freies Plätzchen und legten uns ab. Natürlich forderte Ulla meine partnerschaftlichen Pflichten ein. So kam es, das jemand sich aus meiner runtergelassenen(und dadurch sich leichter zu bedienenden) Gesäßtasche, meine Brieftasche klaute. Muß man sich mal vorstellen. Aber war nicht ganz so wild, kaum noch Knete in der Börse.
Durch die ganze Aufregung kam ich endlich mal dazu früh aufzustehen und wir erinnern uns, endlich mal das Stiertreiben anzuschauen, das ja nur morgens um 7 in der Früh stattfindet.
Man kann sich das kaum vorstellen, 10-tausende von Besoffenen, schaffen es tatsächlich, sich morgens an die abgesperrten Straßen zu stellen. Es ist richtig was los und schwer sich ein geeignetes Plätzchen zu erobern, von wo aus man auch vernünftig gucken kann. Mit einem anderen Boratschero(besoffenen) teilte ich mir einen, ca. 3 meter hohen Pfostenkopf. Jedem von uns stand nur eine halbe Hinterbacke zur Verfügung. Mein Companero konnte sich aber wenigstens an einer Hauswand festhalten. Wir teilten unsere Getränke(Wein und Whisky) redlich und waren trotz schmerzenden Allerwertesten, guter Dinge. Dann kamen sie. Zuerst die schnellsten Läufer. Danach die nicht so schnellen, gemischt mit den ersten schwarzen Kampfstieren. Wahnsinn, es gilt als mutig, eine Zeit neben so einem Stier herzulaufen. Diese aber finden das nicht so gut, da kann es einem schon passieren, das man ein paar meter durch die Luft fliegt. Liegen die Protagonisten dann auf der Erde, bleiben sie flach liegen und halten nur schützend die Hände über den Kopf. Die Rinder springen über die Liegenden und treten sie nicht. Erstaunlich oder? Noch später kommen die langsameren der Läufer und normale Ochsen und Jungstiere. Das ganze dauert gerade mal ein paar Minuten, dann ist der Spuk vorbei. Viele der Touristen gehen in die Arena, wo alles endet und abends die Kämpfe sind. Mich aber zog es in die Stadt. Wir wollten am nächsten Tag gen Heimat fahren, also noch mal ordentlich abpumpen.
Einer meiner liebsten Aufenthaltsorte dieser Tage war einer der großen Plätze. Umsäumt von Gaststätten, steht hier in der Mitte ein großer Pfeiler(Pilar), rund zehn meter hoch. Unten ist es noch ein Brunnen, dann verjüngt er sich nach oben immer mehr. Man kann gut an ihm hochklettern und das tun dann auch viele. Ist man oben angekommen, springt man wieder runter!?!
Kein Witz, das machen die wirklich. Sie breiten ihre Arme und Beine aus und springen dann in das Volk. Ungefähr wie ein Bauchklatscher im Freibad. Nur eben nicht ins Wasser, sondern in die Leute. Die stehen bereit, in zwei Reihen gegenüber, bilden also ein Spalier. Wobei sie sich die Hände halten. So das zwischen den beiden Menschenreihen eine Matte aus Armen und Händen entsteht. Genau da hüpfen die Springer rein. Die untenstehenden sind meist Kumpels und Verwandte des Mutigen. Es bilden sich aber auch freiwillige Reihen.
Gibt natürlich welche, die klettern hoch und trauen sich dann nicht mehr zu springen. Das muss man mal gesehen haben. Diese Typen werden gnadenlos mit Coladosen runtergeholt. Ehrlich, das erzürnte Volk, wirft solange mit Gegenständen, bis der beworfene doch springt oder fällt. Runterklettern schafft kaum jemand, ist man erstmal oben, kann sich der Springer fast nirgendwo mehr richtig festhalten und stürzt. Harte Sitten, hatte ich schon erwähnt das ich die Basken liebe? Brauch keiner ne große Klappe zu haben, wenn er das nicht halten kann was er verspricht.

Zur Polizei musste ich noch. Nächtens vorher, als mir beim guten alten "Rein- und Rausspiel" das Portmonaie geklaut wurde, verschwand unter anderen auch mein Führerschein. Es galt also Ersatz zu beschaffen. Selbstverständlich hatten die Ordnungshüter, Stellen für solche Eventuallitäten eingerichtet. Dort bekam ich ein Ersatzpapier, in welchem stand, das ich obwohl ich keinen Führerschein habe, doch Auto fahren darf. Diese "Ersatzpappe" hat mir später noch viel geholfen.
Nachdem ich mich wieder mit Ulla getroffen hatte, beschlossen wir uns noch einmal zu reinigen. Die offiziellen Badehäuser waren sämtlich überfüllt. Warteschlangen bis Ultimo. Wir hatten aber von Duschen gehört, extra für Touristen eingerichtet. Also hin da.
Es waren Massenduschen, gespeist mit dem kalten Felswasser der Berge. 8 Grad sagte man uns. Sie hatten einfach Rohre mit Duschköpfen verlegt und an Quellwasser angeschlossen. Um das ganze, hohe Aufstellgitter mit Plastikplanen(Schamwände) gestellt. Wir wurden immer zu ca. 30 Mann reingelassen. Nach Geschlechtern getrennt. Beim warten konnte man gut die Kälte hören. Am gestotter der vor uns duschenden. T t the wa wa wa te ter i i is fu fu fucking co co cold. Die anderen Wartenden, allesamt Amis und ich schauten uns an. So jämmerlich wollten wir uns nicht präsentieren. Wir beschlossen wenigstens ein Liedchen zu trällern. Dann wurden wir eingelassen.
Das Wasser war wirklich fu fu fucking co cold. Höchstens 6 Grad. Mehr noch vermuteten wir aber, das die Basken eine Erfindung gemacht hatten, die es ermöglicht das Eis flüssig zu halten. Mein Englisch ist nicht so besonders, aber ein Lied kannte ich doch "When Jonny comes marching home again". Es war herrlich. Wir standen mit 30 Mann und sangen stotternd und vor Kälte bibbernd:"Wh wh when Jo Jo Jo Jonny ....". Kerle können ne menge Spass haben wenn sie son Unsinn machen und dabei noch widrigen Umständen trotzen. Auch witzig, unsere Nachfolger die uns zwar hören doch nicht sehen konnten, waren voller Unverständniss. Als sie eingelassen wurden und wir uns abtrockneten, schauten sie uns nur fragend an. Sie konnten sich einfach keinen Reim darauf machen was wir da wohl veranstaltet hatten.

Ulla und ich packten unsere Sachen und machten uns auf den Weg. Unterwegs machten wir Rast, bei einem Teil ihrer Familie, irgendwo in Aragon. Eine Verwandte hatte Geburtstag und so trafen sich die Teile der Sippe, die in der Nähe wohnten oder gerade in der Nähe waren(so wie wir), zu einem kleinen Umtrunk.
Die meisten von Ullas Verwandten waren Aragones und kamen hier aus der Gegend. Wie viele der nördlichen Spanier, behaupteten sie eigentlich Basken zu sein, die hier große Sympathien genossen.
Die Häuser haben hier einen anderen Baustiel, als im restlichen Espana. Nicht so viel Lehm, mehr Stein. Ist ja auch ein anderes Klima, oben in den Bergen. Sieht ein bischen Alpenländisch aus, aber nicht bayrisch, eher so Richtung Frankreich.
Nachdem wir so an die eineinhalb Tage Geburtstag gefeiert hatten, fuhren wir beide endgültig in die Heimat, nach Fraga.
Abends kamen wir an und der gemeine Spanier, schmeißt schnell seine Sachen in die Ecke und dann ab in die Gesellschaft. So auch wir und trafen mit anderen Pamplona-Reisenden, in unseren Stammkneipen aufeinander, wo wir uns dann unter großem Hallo die erlebten Abenteuer auftischten.
Dann begann wieder der Enst des Alltags. Es war Mitte Juni, das heißt hierzulande schon Erntezeit. Es gab viel zu tun und das war auch gut so, wir musten unsere leergezechten Kassen wieder auffüllen.
Auch der Apfel hatte jetzt Saison und so trudelten langsam aber mit jedem Tag sicherer, die alten Kollegen ein. Unter Ihnen auch Bassi. Das war schon seltsam, er der mich vor rund einem Jahr eingeführt hatte, kam nun zu mir. Hm, jetzt war ich der Förderer.
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Familienvater

Allerdings suchte er sich einen Job, bei einem Apfelbauer ausserhalb. Wir sahen uns also nur noch sporadisch oder an den Wochenenden.
Ulla und ich gingen unserer Arbeit nach und Pal kam in die Schule. Mein spanisch war mittlerweise ziemlich gediegen und so gehörte es zu meinen Aufgaben, dem Kleinen bei den Schulaufgaben zu helfen, da ich auch früher von der Arbeit zu Haus war als Ulla. Ist das nicht klasse, ein Ausländer bringt einem Einheimischen seine Sprache nahe? Abgesehen von den Schulzeiten, -spanische Kinder gehen von 9-13 Uhr und nach einer längeren Siesta, nochmal nachmittags zur Schule-, war das System praktisch das gleiche wie bei uns.
Wenn Pal also aus der Schule kam, setzten wir uns mit der Fibel hin und übten Sätze wie "Ala malt einen Ball". Er schrieb und ich passte auf das das alles richtig war. Auch ne gute Übung für mich. Waren wir fertig, durfte er raus zum spielen und ich ging Aufgaben wie einkaufen oder ähnlichem nach. Manchmal kochte ich oder bereitete für Ulla vor, doch im allgemeinen war das ihr Job.
Abends nach dem Essen(in Spanien wird die warme Hauptmahlzeit aufgrund der Hitze zwischen 22.00 und 24.00 Uhr zu sich genommen), gingen Ulla und ich noch ein paar Bierchen trinken. In dieser Zeit schlief ich monatelang jeden Tag nur zwei höchstens drei Stunden, denn nach dem Bier wird man immer noch so anhänglich. Ma sehn wie lange ich das durchhalte, dachte ich fügsam. Und nachdem das alles monatespäter vorbei war, na siehste geht doch. Der Mensch ist also fähig, eine gewisse Zeit mit Schlafmangel auszukommen. Jedenfalls wenn es Spass macht. Wissenschaftlich gesehen.
Der Spanier an sich ist sehr Kurzreisetüchtig. Das heißt, wenn irgendwo eine Familienfeier, ein Stadtfest oder ähnliches stattfindet, fährt er kurz mal hin. In Huesca(ca. 60 km entfernt) war Stadtfest, besser gesagt Erntedankfest, denn der Pfirsich war eingeholt und geerntet. Also alle Mann hin. Mit mehreren Autos. Nachdem wir angekommen waren, pressten Ulla und ich uns durch die gröhlende und jubelnde Menge, bis wir ein halbwegs beruhigtes Plätzchen in einer Gaststätte fanden. Im Fernseher über der Tür(da steht er oft), lief "la familia Drombusch", genau diese Drombuschs. Wohin muss man sich eigentlich verpieseln um der deutschen Kultur zu entkommen? Ulla beruhigte mich mit Sätzen wie: "Der Spanier findet Drombusch viel besser als "Dallas". Na denn. Interessanter fand ich da schon die Bande der ungefähr 30 Punks, die durch das Etablisment tobten. Sie spielten Massenschlägerei. Das heißt, sie gaben sich Luftfaustschläge und ebensolche Tritte, die der geschlagene mit herrlichen rückwärts Saltos oder ähnlichen Kapriolen quittierte. In die ganze Angelegenheit nicht wirklich involviert, sondern nur saufender Zuschauer, genoss ich die Vorstellung.
Später, wir zogen gerade durch die Stadt, flog Rico mit einigen Kolegen ein. Sie hatten Kisten mit angefaulten und angedetschten Pfirsichen dabei und fingen sofort an, die faulen Früchte in die Menge zu feuern. Halli, hallo. Im nu holten auch andere Bewohner und Sautouristen, ihre Kisten aus Wohnungen, Garagen und Autos. Sofort war eine wilde Schlacht im Gange, die bald die ganze Stadt erfasste. Einiges später, die Ortschaft ist von oben bis unten mit faulen Pfirsichfleisch und Saft besudelt, geht das Gezeche weiter als ob nie irgendetwas gewesen wär.
Viele Stunden danach, es ist nachts 2 oder 3 Uhr etwa. Ulla und ich sitzen in einem Hauseingang und rauchen einen Joint. Ein Typ gesellt sich zu uns, er und Ulla unterhalten sich. Aufeinmal gröhlt Ulla los:"Mucha policia, poca diversion, un error, un error"(viel Polizei, keine Freude, ein Fehler, ein Fehler). Ein Zivilpolizist hatte versucht sich an uns ranzumachen und war von meiner Begleiterin geoutet worden. Ha, das hatte er sich so gedacht, doch Ulla hatte früher gegen "Franco" gekämpft und konnte solche Typen locker erkennen. Nachdem sie dann den Text gesungen(gegröhlt) hatte, kamen aus allen Ecken und Winkeln betrunkene Revoluzzer gekrochen und gelaufen, denn das kleine Liedchen war sehr bekannt. Der Bulle musste ganz schnell Reisaus nehmen, sonst hätte er mächtig auf die Mütze bekommen. Ja das war Ulla. Wir gingen in das Auto und rauchten, diesmal in Ruhe gelassen von übereifrigen Staatsdienern, eine Rolle, bevor wir uns in die unbequemen Sitze drückten, um ne Rutsche Schlaf abzubekommen.

So langsam wurden auch bei uns in Fraga die Früchte fertig. Heißt: das heimische Erntedankfest, gleichbedeutend das Stadtfest rückte näher.
Die Ortschaft rüstete auf. Sich zu messen mit der Pracht der Feiern der umliegenden Ortschaften. Man will schliesslich nicht nur sich selbst gefallen, sondern auch den Gästen.
Überall wurden Straßen geputzt, Häuser geschmückt und kleine Garagen verwandelten sich in Festsäle. Na ja, es wurden nur einfache Tische und Bänke hineingestellt und noch ein bischen bunt gemacht. Noch ne Zapfanlage aufgebaut, schon kann man sich zu den Mitveranstaltern der Fiesta zählen.
Ulla und ich hatten mit solchen Tätigkeiten nichts zu tun, doch ihr Sohn Ivo, der ältere kam so langsam in die Pubertät. Diese jungen Menschen sind eigentlich alle in einer Junta. Diese Gruppierungen sind ein bis mehrere dutzend Mitglieder stark. Sie finden sich zusammen z.B. nach dem Ortsteil in dem sie leben, oder der Straße in der sie wohnen oder manchmal auch nach einem Hobby was sie zusammen bringt. Bei diesen Juntas, in denen die jungen Leute rein unter sich sind, bringen die älteren, sagen wir mal die 15 jährigen, denen die erst 12 oder 13 Jahre alt sind bestimmte Gepflogenheiten näher. Da staunte ich aber, das also bspw. Ivo, von seinen erfahreneren Kumpels das Zechen beigebogen wird. Ulla lachte über mein Gesicht, als sie mir dieses erklärte. Meine, im Prinzip ist das wohl auf der ganzen Welt so, nur die Spanier machen das offiziell. Seit Generationen fangen Mitteleuropäische Jugendliche, das Saufen heimlich an, weil ihre Eltern was dagegen haben. Sollte wieder alles falsch sein, was wir so machen? Scherzhafte Überlegungen das der arme Junge vielleicht Schaden nehmen könne, wenn er nicht an den Heimlichkeiten der restlichen europäischen pubertierenden Zecher teilhaben kann, wies Ulla lachend von sich. Wenn ich einen Schnitt ziehe, durch die feiernde spanische Gesellschaft, hat Ulla auch gut lachen. Obwohl dieses Volk eine Party nach der anderen macht, obwohl auf jedem spanischen Tisch mittags und abends immer Wein steht, gibt es in diesem Land weniger Alkoholiker. Man feiert gerne und ausgiebig aber dann ist wieder schluss. In Spanien habe ich selten Gruppierungen getroffen, die sich den ganzen Tag damit beschäftigen, Sprit zu trinken und Geld für Alkohol aufzureißen. Nicht das es sowas da nicht gibt, aber nicht soviel, nicht so in das Auge fallend. Persönlich kenne ich nicht einen Spanier der nach Haus kommt, als erstes mal ein Bier aufmacht und sich dann mindestens ein Sixpäck bis zum schlafen reinpfeift.
Dann war das Wochenende der Fiesta da."Fiesta de Pilar(Pfeiler)", heißt das in Fraga. Mehr als die Hälfte der Bewohner war in den Feiertypischen weißen Klamotten anzutreffen. Mit ihren grünen und roten Schärpen, mit denen sie ihre Junta-Zugehörigkeit demonstrierten. Auf der Suche nach Ivo, denn ich wollte so gern seinen ersten Rausch sehen, stromerte ich durch das Städtchen. Jede Junta hat auch irgendwo einen Stammsitz und ich suchte nach dem von Ivos Gruppe. Die Eltern wissen nicht wo das ist, aber irgendwann traf ich jemanden von seinen Kumpels. Sie schleppten mich durch ein Gewirr von Gassen und Hinterhöfen, bis wir in ihrer Zentrale landeten.
Immer wieder vergaß ich, dass ich anders bin, nämlich groß und blond und vor allem deutsch. Die Leute schlossen gern Bekanntschaft mit mir. Bis heute weiss ich nicht, ob das überhaupt die Gruppierung von Ullas Ältesten war, jedenfalls saß ich auf einmal zwischen rund 30 Jugendlichen, die allesamt Hackenbreit waren und die mich jetzt als ihren Gefangenen betrachteten. Sie hätten mich wohl dazu gezwungen einen Trip einzuklinken, auf dem sie allesamt schon waren, doch das braucht man bei mir nicht, denn ich gehe gern auf Reise, auch in meinen eigenen Schädel. Es war eine geile Festsetzung, ich bekam zu trinken und zu rauchen und was ich wollte. Wahrscheinlich hätte ich mir auch eine von den jungen Damen die um mich rumschwärmten abgreifen dürfen, doch ich bin mehr für Handfeste Sachen. Irgendwann, als das Acid bzw. der dazugenossene Alk und Kiff sie alle lahmgelegt hatte, trollte ich mich.

Die kleine Stadt war mittlerweile auf dem Höhepunkt ihrer Feierlaune angelangt und es machte mal wieder Spass, sich durch die fetende Menge zu drücken und hier ein Gläschen zu trinken und dort am Tresen anhalten und mit ein paar Kollegen quatschen. Die holde Weiblichkeit hatte es mir wieder einmal sehr angetan in dieser Nacht, allein, jede hier wußte das Ulla an meiner Seite schlief.
Das wurmte mich schon etwas. So begann ich nachzudenken. Es ist eine meiner Künste, sich in einer wabernden, feiernden Menge ganz ruhig hinzusetzen, um in Ruhe einen Joint zu rauchen und dabei zu überlegen.
Ulla und ich waren ein prima Team. Wir konnten das Leben gemeinsam gut angehen, wir verstanden uns, wir vernachläsigten die Kinder nicht, wir hatten vernünftigen "Sex" miteinander, doch es erfüllte mich nicht vollends. Noch immer hielt ich Ausschau nach anderen Bräuten. Will es mal so ausdrücken, ich mochte ihren Hintern nicht küssen. Tut mir leid, aber es war so und es ist auch heute noch so.
Bin mir sicher das jede Menge Beziehungen und Ehen, noch nicht mal über die Basis verfügen, wie ich das eben angesprochen habe. Doch mir ist das zu wenig. Habe die Liebe schon gesehen und sie ist das einzig wahre. Sie ist das einzig erstrebenswerte.
Also würde ich Ulla und auch Fraga verlassen müssen.
Langsam von einem Bierstand zum nächsten Tresen, von einem Gespräch zu einem anderen Bekannten, aber immer sicherer Richtung Heimat treibend, was soviel heißt wie unsere Wohnung oder eine Pinte knapp in der Nähe, wo ich Ulla treffen konnte. Mit Zwiespalt, denn meine frische Erkenntniss das ich sie "nur" mochte und nicht liebte, weckte jetzt andauernd Konflikte in mir. Immer bis an dem Tag der Trennung würde ich jetzt die Lüge in mir spüren, wennich sie aufsuchte. Irgendwann war auch diese Nacht zu ende, doch mein Entschluss blieb.

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Aufbruch

Die Saison war jetzt also mehr oder weniger auch hier in Fraga beendet, doch viele der Fruchtpflücker blieben noch hier und verschönten sich ihre Zeit damit, ihre frisch verdienten Pesetas, in den örtlichen Bars wieder abzuliefern, bevor man aufbrach in den Orangen zu arbeiten. Diesmal hielt ich mich vornehm zurück damit, sie darin zu unterstützen, sich einen neuen Bauch anzulegen(ja liebe Mädels, Kerle pumpen sich nicht mit Silikon sondern mit Bier voll, möchten sie ihren Körper schönen), schließlich galt es zu sparen, für die Reise.
Immer mehr drängte sich mir der Gedanke auf, nicht nur Fraga zu verlassen, sondern auch Spanien. Wenn auch nur kurz. Nur eben ein neues Auto in Alemania zu besorgen, um dann zurück zu kommen. Diese Idee mag ja etwas abwegig klingen, doch Ende der 80er konnte man in jeden deutschen Anzeigenblättchen, Autos unter 500.- DM erwerben und zwar sehr fahrtüchtige im europäischem Vergleich. Außerdem wollte ich meine Tochter sehn und dann passierte damals gerade die Sache mit dem Osten. Sogar in Spanien konnte ich spüren, dass die Mauer bald fallen würde.
Also, Knete zusammenhalten und vorbereiten.
Da war z,B. der Käfer. Seit einem Unfall, hatte er nur noch ein Auge. Ein Auge hieß im Falle meines Käfers, er hatte vorne nur einen Scheinwerfer.
Den anderen hatte ich verloren nachdem ich in eine Felswand gekracht war. Das kam so: Es war Feierabend und ich fuhr mit einem Arbeitskollegen, gen Fraga. Also über ein Jahr her, damals konnte ich noch kaum spanisch. Damit meine ich nicht nur das Sprechen, sondern Spanien verstehen. Denn Spanien hat nicht nur eine andere Sprache, Luft, Essen als wir hier in unseren mitteleuropäischen Gefilden, dieses Land besitzt auch andere Straßen. Wer hier in Deutschland schon mal einen superheißen Sommer erlebt hat, konnte vielleicht auch schon mal sehen, wie der Asphalt vor lauter Hitze geschmolzen ist. Das habe ich mal in der Kindheit mitbekommen, als der Belag unseres Schulhofes wegschmolz bzw. ganz weich wurde.
Unsere Straßenbeläge sind eben auf nass und feucht geeicht.
In Spanien wo andauernd solche Temperaturen herrschen, ist es also notwendig das Straßen und Plätze eine andere Konsistenz besitzen, eben eine die hart bleibt auch bei großer Hitze. Das ist auch so. Der Asphalt scheint nicht so grobkörnig wie in Deutschland, er ist eher glatt. Die Decke ist geschlossener.
An jenem Tag nun, vor über einem Jahr, komme ich mit meinem Kumpel Jose von der Arbeit und es regnet. Die kleineren Nationalstraßen dieses Landes besitzen lauter Kurven und Senken und sind auch sonst recht anspruchslos. Spanien ist mehr oder weniger ein Bergland.
Wer schon mal Käfer gefahren ist, weiß vielleicht auch, das dieses Auto beim Bremsen und gleichzeitigem Lenken dazu neigt vorne auszubrechen.
Wir fahren also unserem Feierabend auf gewundenen und nassen Straßen entgegen. Gar nicht mal schnell, denn ich trau mich auch nicht so recht auf diesen kurvigen Strecken, vielleicht 40 Sachen mehr nicht. In irgend einer dieser Kurven, es geht gerade Bergab, will das Auto nicht mehr steuern auf dieser nassen glatten Straße und fährt einfach gerade aus. Direkt in den Felsen der die Sraße auf der linken Seite begrenzt. Na ja immer noch besser als den Abhang runter auf der rechten Straßenseite. Das ganze war gar nicht so schlimm, wie gesagt ich fuhr höchstens 40 km/h, reichte eben um die linke Schnauze einzudrücken und einen Scheinwerfer zu verlieren(den ich im übrigen nie wiederbekam, versuch mal in Spanien einen Schrottkäfer aufzureißen). In Deutschland wäre mir das so nicht passiert, die Straßenbeläge sind nicht so glatt.
Der ganze Unfall war nicht besonders schlimm, es krachte eben mal. Mein Kumpel hat die ganze Sache aber doch ganz schön mitgenommen und erzählte mir das er Todesangst gehabt habe. Ein paar Wochen später als mein spanisch besser wurde, sprach ich ihn noch mal auf das Thema an und da berichtete er mir, das er Vollwaise wäre, er hatte damals bei einen Autounfall seine beiden Eltern verloren!

Mehr als ein Jahr später besaß er diese eingedrückte Schnauze immer noch, nur halbwegs repariert und nur mit einem Licht fahrend. Schon mehrmals hatte ich versucht ihm neues Licht zu geben, indem ich Scheinwerferglas und Lämpchen anderer Fabrikate nahm. Doch die Glasscheiben fielen auf den holperigen Regionalstraßen regelmäßig aus dem Rahmen und die Lampen hielten dann auch nicht mehr lange, ohne schützendes Glas.
Hier in Südland war das mehr oder weniger egal wie das Auto aussah, doch im mittleren Europa werden die selben Richtlinien strenger aufgefasst.
Es ist nicht so das in Spanien verkehrsuntüchtige Fahrzeuge die Bahnen beherrschen. Doch es wird nicht so streng gemessen. Tagsüber brauchte ich kein Licht und Nachts fuhr ich kaum.
Geschichte:
Weiter südlich zu Zeiten der Orangen, wohnte ich eine Zeit etwas außerhalb der Ortschaft, wo wir uns allmorgendlich zur Arbeit trafen. Nach Feierabend blieb ich oft noch in Val d Uxo, so hieß der Ort und kaufte was ein oder trank ein bischen.
Es war schon Herbst und wurde früh dunkel. Gerade fuhr ich in die kleine Stadt, da kommt mir auf der anderen Seite ein Polizeiauto entgegen. Sieht mich oder besser den nur einen Scheinwerfer, hält an, wendet und macht hinter mir her. Ein R4. Hm, ist das nicht das alte Duell? Käfer versus R4? Denke ich und geb Gas, immer auf die Höchstgeschwindigkeit achtend. Was kann mir schon passieren? Genau, sie legen das Auto für heute Abend still, denn mit nur einem Licht, fährt man Nachts hier nicht! Also Gas, was sie mir nicht sagen können, brauch ich auch nicht zu halten. Hab keine Lust nachher 5 km zum Schlafplatz zu laufen.
Es wird jetzt mehr Stadt, die Ampeln nehmen zu. Zwischen Polizei und mir ist nur noch wenig Abstand, doch beide halten wir uns nach wie vor an die Verkehrsregeln und Höchstgeschwindigkeit. Die Ampel vor mir wird gleich rot werden. Langsam aber schnell genug um doch noch gerade bei orange durchzuschlüpfen, trickse ich über die Ampel. Die Polizei bei rot hinter mir her. Ha, sie halten sich nicht mehr an die Regeln, registriere ich und seh den gleichen Moment indem ich in die Kreuzung fahre, das links die Straße runter ein Unfall ist. Ein Fall für unsere Ordnungshüter, Blinker gesetzt und linksrum und richtig, die Polizei hinter mir her. Am Unfallort müssen sie dann aber doch endlich anhalten und Protololl aufnehmen oder so was. Nochmal Schwein gehabt.
Klar das dass ein Nachspiel hatte. Ein paar Tage später, sturzbetrunken komme ich mit einer genauso betrunkenen Braut aus einer meiner Stammkneipen und gehe zu dem Auto. Es ist nachts und zu allem Übel halte ich in der einen Hand auch noch nen fetten brennenden Joint. Indem ich den Käfer aufschließe tritt ein Mann aus dem Dunkel auf uns zu und sagt: "mit diesem Wagen fährst du jetzt nicht". Ein Polizist und jetzt seh ich auch ihr parkendes Fahrzeug auf der anderen Straßenseite. "Dann schlaf ich eben im Auto", sage ich trotzig, mich daran erinnernd das dass in Deutschland nicht erlaubt ist. "mach was du willst" spricht die Polizei "aber mit dem Auto fährst du nicht, jedenfalls nicht nachts". Kein Wort zum Joint oder meinen Zustand.
Es Espana. Na ja, mein Schlafsack ist eh auf der Rückbank, ab ins Auto. Die Braut ist natürlich weg. Die Polizisten passen noch eine geraume Zeit auf, das ich wirklich nicht fahre. Während ich mich bewachen lasse, rauche ich die gute alte Rolle und überlege was mir wohl in Deutschland alles unter diesen Umständen wiederfahren wäre. Alles halb so schlimm, morgen früh muss ich eh in diese Bar, meine Kollegen treffen und nach Feierabend besorg ich nen neuen Scheinwerfer.
Hab ich dann auch gemacht, aber wie gesagt das hielt nie lange.

Also, dachte ich, mich an die eben erzählte Geschichte erinnernd, diesmal muss ich das besser machen. Sein Auge besser reparieren. Wenigstens bis an die deutsche Grenze sollte das Teil halten. Davon ausgehend das die Ordnungshüter meines Geburtslandes mich eh nicht weiter fahren lassen würden.
Jeden der meinen Bemühungen zusah, erzählte ich das auch so, das Auto muss mich nur bis an die heimische Grenze bringen oder jedenfalls bis in die Nähe, so 30 km vielleicht, dann schaff ich das schon selber. Es war schon Magie wie ich darüber sprach, doch das sollte ich schon noch lernen.
Dieses mal gab ich mir richtig Mühe. Nachdem ich die richtigen Glühbirnen gefunden und eingebaut hatte, ging es an die Scheinwerferscheibe. Sie musste wenigstens halbwegs rund und ähnlich groß sein, wusste ich aus den Erfahrungswerten der vergangenen Reperaturen. Mit viel Klebeband und einigen anderen Tricks gelang es mir diesmal ein stabileres Gebilde zusammenzubauen. Das ganze wurde noch mit viel weißer Farbe abgerundet. Da der Käfer seine Farbe mittlerweile von weiß auf beige gewechselt hatte, musste ich die ganze Front streichen, sonst wäre die Reperatur zu augenscheinlich geworden und hätte somanchen Ordnungshüter erst auf den Gedanken gebracht, das da was faul war im Staate Dänemark.
Das war schon was, wie ich von zahlreichen Zuschauern, meist Kinder, umzingelt war, während ich mein Fahrzeug strich und reparierte.

Irgendwann war es dann so weit. Alle Vorbereitungen für meine Fahrt waren getroffen. Es galt Abschied zu nehmen. Abschied nehmen fällt mir nicht schwer. Dazu freue ich mich im Allgemeinen zu sehr auf die bevorstehende Reise. Mir fällt schwer, das andere sich nicht von mir trennen mögen. Doch bald war auch diese Gefühlsduselei beendet. Der Käfer und ich waren wieder unter uns.
Wie immer ließ ich die verstrichene Epoche Revue passieren und dachte über das Erlebte nach. Es hatte mir vieles gut gefallen, trotzdem war ich froh darüber, jetzt erstmal eine Zeit mit mir allein zu sein.
Einen kurzen Moment dachte ich nach und hörte in mich rein, ob ich nur meine Beziehungsklamotte loswerden wollte und Deutschland nur eine Ausrede für mich selber war, um flüchten zu können. Dann war ich mir sicher und mein Weg führte weiter nach Norden. Sicher war ich mir allerdings, das ich nicht zu Ulla zurück kehren würde. Denn sie schien mich zu lieben und ich konnte dem nur liebhaben oder mögen entgegen setzen.
Während ich so fuhr, setzte auf einmal ein bekanntes Klackern ein. Es kam scheinbar von der rechten Hinterachse und wurde zusehends lauter. Geholt hatte ich mir dieses Klackern bei einer der Reisen zu Ullas Verwandten in den Bergen. In den nördlichen Bundesstaaten Spaniens, haben die Ortschaften teils sehr hohe Bordsteinkanten, ich nehme an damit das Wasser nicht so leicht in die Häuser eindringen kann, wenn es wieder wie aus Eimern gießt. Bei irgendeiner Aktion war ich mit vollgeladenem Wagen von so einer Bürgersteigbegrenzung runtergeknallt und seitdem hatte ich immer wieder mal dieses klackern, das jetzt immer lauter wurde. Meistens hatte ich vermutet das die Hinterachse einen mitbekommen hatte, was fatal für mich gewesen wäre, denn eine neue Achse hätte ich mir nicht leisten können.
Der Krach wurde immer lauter und während ich überlegte wie teuer wohl so eine Zugfahrt nach Deutschland ist, wartete ich auf eine günstige Stelle, um anzuhalten und nach dem rechten zu schauen. Große Freude, das rechte Hinterrad war vollkommen ausgebeult und sah ein bischen aus wie ein Ei.
Große Freude? Ja ein gebrauchter Mantel kostet wenig in Spanien und der nächste Ort war nur wenige Kilometer entfernt. So weit schaffte ich es auch noch und auch bis zur nächsten Werkstatt. Eine halbe Stunde später war die Sache geritzt und ich ein paar Mark ärmer. Wirklich nur ein paar Mark, ich kannte das schon es war nicht mein erster Reifen und so dankte ich den Göttern, dass mir das hier in Spanien passierte und nicht in Frankreich. Den Mechaniker fragte ich noch was es mit den klackern auf sich gehabt hätte. Er zeigte und erklärte mir folgendes: Genau wie z.B. unsere Haut, besteht auch so ein Autoreifen aus mehreren Schichten. Eine dieser Schichten war damals beim runterknallen von der Bordsteinkante zerstört worden. Gebrochen nannte der Schlosser das und zeigte mir einen Riss im Innern des Mantels. Man konnte zwar nichts sehen, aber immer wenn ich über diesen Riss fuhr ruckte es, was sich für mich als klackern darstellte. Der Mann sagte mir noch, dass ich gerade noch rechtzeitig gekommen wäre, ein bischen länger gefahren und mein Reifen ist geplatzt. Wie gesagt großes Glück.

Zwischendurch hatte ich mich noch in einem kleinen Restaurant ein bischen gestärkt. Es konnte weitergehen. Nicht mehr weit weg von der frazösischen Grenze zuckelten wir auf "Andorra" zu, ein Zwergstaat zwischen Spanien und Frankreich in den Pyrenäen. Vor mir in einem Wagen fuhr eine Familie. Die beiden Bengels, die hinten auf dem Rücksitz saßen, schockten die nachfolgenden Autos, bzw. deren Insaßen mit Grimassen. Das hatte ich schon die ganze Zeit beobachten können. Jetzt war ich dran. Doch da bin ich nicht faul und wehrte mich. Noch immer zähle ich mich zu den Kindern und Fratzen schneiden ist wie Fahrrad fahren, man kann es immer. Mein Repertoire war auch wesentlich ausgefeilter und so kamen die beiden Knaben wohl auf den Gedanken mich bei ihren Eltern vorne zu verpetzen. Das konnte man gut sehen, wie sie mit den Armen fuchtelten und auf mich zeigten. Nur, ich war schon immer ein gewiefter -sich nicht von den Eltern erwischen lassen- Kerl und hatte meine Visagen immer nur gemacht, wenn der Rückspiegel ihres Gefährts mich nicht erfassen konnte. Immer wenn Mutter auf dem Beifahrersitz sich umdrehte und schaute, ob die Beschwerden ihrer Söhne auch der Richtigkeit entsprachen schaute ich artig und serios aus dem Fenster. Nehme an sie wusten wohl das das was ihre Kinder ihnen erzählten stimmte, denn als ich sie endlich überholte, lächelten sie.
Andorra kam immer näher. Bald würde ich Spanien verlassen. So was wie Wehmut kam auf. Es war meine Heimat geworden. In Deutschland galt ich immer als Querläufer oder gar Verrückter. Hier durfte ich mich vollwertiges Mitglied einer Gesellschaft nennen. Gerade so das ich nicht doch noch umdrehte tauchte die Grenze auf.
Andorra kommt mir immer ein bischen wie eine reine Grenzstadt vor, mit vielen Tankstellen und Souvenierläden. Das ganze kleine Land ist steuerbegünstigte Zone und so denkt man irgendwie immer, das es durch einen großen Duty-free-Shop geht. Darüber nachdenkend ob ich noch irgendwas gebrauchen konnte, bei diesen günstigen Preisen, fuhr ich durch die kleine Stadt. Viel mehr ist dieser Staat nicht. Nein, konnte nix gebrauchen und dann war da auch schon die französische Grenze. Erste Bewährungsprobe für uns. Wir erinnern uns, der Wagen war nur notdürftig für mitteleuropäische Anschauungsstandards zurechtgemacht.

An der Grenze war alles in Ordnung. Doch schon nach wenigen hundert kilometern fielen wir auf, in den Schlangen langweiliger aber neuerer Automobile. Jetzt war ein Auto nicht mehr nur ein Fortbewegungsmittel, sondern ein Statussymbol.
Wenig später in einem Stau fährt auch ein Gendarm an uns vorbei, guckt missbilligend auf mein Fahrzeug, tritt beim vorbeifahren kurz mit dem Stiefel(muss man sich mal vorstellen) in die Front und fährt schimpfend weiter. Wegen des Staus war er wohl schon anderweitig beschäftigt, sonst wäre ich wohl jetzt schon drangewesen.
Wieder sinnierte ich über die vergangene Zeit. Was ich bei den Spaniern alles gelernt hatte. In erster Linie Menschlichkeit die in meiner richtigen Heimat mir niemand so gezeigt hatte. Wir rennen nur hinter dem Geld her dachte ich und alles andere muss dahinter zurücktreten. Aber auch die Sprache. Seit meinen spanischen Zeiten verstehe ich auch ein bischen französisch, denn genau wie spanisch ist auch das eine Latino-Sprache wenn auch abgewandelt, von den Römern durch Europa getragen und fixiert. Sogar mein miserables englisch bekam etwas Schub und ich kam zu dem Schluss, das es im alten Westeuropa eigentlich nur 2 Sprachen gab: Germanisch und Lateinisch.
Doch so gut wie in meiner Vorstellung klappte das noch nicht mit dem sprechen, was ich kurz darauf merken sollte. Am Straßenrand stand ein junger Nordafrikaner und hielt den Daumen raus. Nachdem er eingestiegen war teilte er mir mit das er da und dort hinwolle. Ja das lag auf meinem Weg. Es regnete in Strömen und wir waren beide froh im trockenen zu sitzen und unterhielten uns angeregt. Mit der Zeit wurde er immer munterer und ich amüsierte mich über seine Aufgeregtheit und dachte nach wie lange ein Südländer wohl brauchte um zu einem stoischen Europäer zu werden. Seine Aufregung nahm immer mehr zu und so langsam merkte sogar ich das irgendetwas nicht stimmte.
Des Rätsels Lösung: wir waren schon lange an seiner Abfahrt vorbei, wir hatten uns einfach schlecht verständigt. Jetzt glaubte der arme Kerl er müsse bei strömenden Regen 30 km zurücklaufen, doch ich drehte und fuhr ihn dahin wo er wirklich hinwollte. Soviel zu Sprachen verstehen, nur weil man ein paar Hauptwörter kennt, kann man noch lange nicht sprechen und verstehen. Sagt einer also ich will nach Paris und nicht nach Nizza, so kann sich das für den Unkundigen auch anhören wie ich will nach Paris über Nizza.
Lehrgeld für meine mal wieder arg gebeutelte Reisekasse. Der Regen wurde immer schlimmer und meine abgefahrenen Reifen rutschten von einer Spurrille in die andere. Die Rillen waren von Millionen LKWs in die Bahn gefräst worden und son LKW hat nun mal ne breitere Spur als mein Käfer. Da die Reifen zu wenig Grip hatten um auf der nassen Fahrbahn zu "kleben" und mein Auto nicht breit genug um in beiden Rillen gleichzeitig zu fahren rutschte ich immer von links nach rechts. Gut das bei dem miserablen Wetter keine Ordnungshüter unterwegs waren.
Die belgische Grenze kündigte sich an und ich überlegte ob ich irgendwas brauchte, was man in Belgien besser oder preiswerter bekommen kann als in anderen Ländern. Mir fiel nichts ein aber ich wollte bevor ich schlafe noch die Grenze während der dunklen Nacht passieren, mit meinem Nicht-Europa fähigen Vehikel. Die Schlagbäume kamen in Sicht und wie berechnet waren in dieser verregneten Nacht keine Zöllner und Gendarmen zu sehen. Beim nächsten Rastplatz nahmen wir eine Mütze voll Ruhe.
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Ein kleiner Film zur Entspannung: Mondlandung

Fortsetzung folgt .

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Am 20.3.07 um ca. 15.40h. Unglaublich , habe schon wieder ein UfO gesehen . Flog am westlichen Himmel von links nach rechts . Es war silbrig , glänzend länglich und flog auch der Länge nach . Bestimmt 2-3 km weg und dabei so groß wie der ausgebaute Knopf eines Kugelschreibers . Hatte seitdem fast die ganze Zeit(im Feierabendverkehr , nicht) , gute Laune !
Diesmal war sogar jemand da , dem ich das hätte zeigen können und ich rief auch :"komm mal her" . Doch sie kam nicht . Eine junge Frau und sie sagte später , als wir darüber sprachen , das sie nicht wüßte das ich sie gemeint habe , da ich in eine andere Richtung , geschaut habe . Na klar , zum UfO . Sollte wohl nicht sein , sie wollten anscheinend , nur von mir gesehen werden . Na ja , habe noch gewinkt . Es verschwand im übrigen spurlos , nachdem ich zum wiederholten male , zu der Frau gekuckt hatte !


Neuer Block

Da wollte ich also im Frühjahr aufbrechen, der Sonne entgegen. Doch die Götter machten mir in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt, einen Strich durch die Rechnung(merke: es kommt immer anders als man denkt). In Form eines Ein-Euro-Jobs. Natürlich was sonst.
Ist übrigens schon mein Dritter gewesen. Der erste, den ich voll durchgezogen habe, immerhin. Die anderen, hatte ich in meinem Zorn, ob der Unverschämtheiten, die einem tagtäglich geboten werden, immer vorher gekündigt.
Nun, sie fragten mich sogar, ob ich denn verlängern wolle. Doch ich lehnte dankend ab. Wollte schliesslich meinen richtigen Job machen und endlich losgehen. Abgesehen davon ist 1,10 Euro/Stunde wirklich nicht besonders reizvoll. Die meisten verlängern aber dennoch. Von der Stütze allein, kann kaum noch jemand leben. Merkt Ihr wo Wir drauf zusteuern? Es gibt Arbeit, jedoch nur im Billiglohnsektor! Das wird in wenigen Jahren normal sein. Die, die Uns heute noch delegieren, in diese Jobs, werden morgen schon selber welche machen. Denn sie werden nicht mehr gebraucht. Das System, die Maschine, von uns selbst geschaffen, braucht uns nun nicht mehr!
Es sei denn, dieses Volk wird endlich wach und hat mal den Mumm und macht sich gerade. Seit 3 Jahrzehnten beobachte ich die ganze Szenerie, auch mehr oder weniger untätig. Mir ging es ja gut. Hätte ich vor sagen wir mal 2 Jahrzehnten, schon angefangen mich zu wehren, wäre heute wahrscheinlich einiges anders. Denn ich sehe ja, was schon eine relativ kleine Website ausrichten kann. Nicht alle Schlachten konnten gewonnen werden, aber doch einige. Was tun!!
Zurück zur anderen Baustelle. Mit meinem Arbeitgeber verständigte ich mich soweit, das ich gerne wieder kommen würde, doch jetzt bräuchte ich erst mal eine Pause. Mein Akku wäre alle. War er wirklich, von Monate langen, ungesundem rumsitzen, in stickigen Büros und jahrelangem unbefriedigtem Daseins. Meine Sternenbrüder hatten mich zwischen durch immer wieder beruhigt, hinsichtlich einer evtl. himmlischen Strafe, weil ich meinem Job nicht nachkomme, der Sonne entgegen zugehen. Jetzt weiss ich, das es noch gar nicht an der Zeit ist, das dieses Jahr, nicht gemeint war. Sondern ein Jahr, dann wenn es soweit ist. Wenn z.B. Stefan soweit ist, nicht körperlich, sondern geistig, vor allem spirituell. Doch um das zu erfahren musste er(ich), ja unbedingt erst mal losziehen.
Also ich wusste schon, das das jetzt nicht "der Gang" wird, aber irgendwie hatte ich ein schlechtes Gewissen und wollte wohl guten Willen demonstrieren. Auch ein bischen trainieren.
Packte nun meine Sachen und ging los. Es regnete ein bischen, doch das machte mir nicht viel. Mit dem ganzen Gepäck aufn Rücken, war mir trotzdem warm. So nach 6-7 km, machte ich meine erste Pause, auf der Veranda, von einer Hütte, am Wegesrand. Gerade rechtzeitig, denn es fing heftig an zu gießen. Mein vollkommen durchdeschwitztes T-Shirt, wurde ausgetauscht. Dabei merkte ich wie kalt es in wirklichkeit war. Im Sommer! Der Regen hörte auf, also weiter. Die Last auf meinem Rücken wurde schwerer, innerliche durchhalte Parolen lauter. Die harten Riemen, des Bundeswehr-Rucksacks schnitten sich immer tiefer in meine Schultern, doch ich dachte nur, aller Anfang ist schwer, morgen wird besser. Unter der ganzen Belastung merkte ich jetzt erst, das auch das Schuhwerk nicht so fit war, wie es sein sollte. Der sture Stefan dreht weiter, vollkommen vernagelt im Kopf, seine Runden. Wirklich, Zeichen gab es genug, aber ich merkte es nicht. Irgendwann, lass es 20 km weiter sein, es wird dunkel und ich suche einen Schlafplatz. Keine Scheune oder Unterstand am Wegesrand. Kilometerweit nur graugrüne Wiesen unter grauem Himmel. Da sehe ich hinter einer hohen Hecke sowas wie Behausung. Über die Pforte geklettert und richtig, eine Hütte aber ohne Vordach. Schade, ich habe nämlich aus Platzgründen kein Zelt mitgenommen. Durch die Scheiben kann ich in die Hütte gucken, da liegen sogar Matten, zum drauflegen drin. An einer der Hauswände, breite ich mein Lager aus. Jetzt kommen die wenigen schönen Momente dieser Reise. Die gute Nacht-Rolle, die ich mit der Musik aus dem Solarradio, unter auf einmal sternenklarem Himmel genieße. Dann gleich wieder Hiobsbotschaften. Aus dem Radio ertönt."Die EWE erhöht die Strompreise, und Ministerpräsident Wulf macht sich für Gen-Food in Niedersachsen stark. Ja spinnen die? Kann man nicht mal Urlaub machen, ohne das gleich alle am Rad drehen! Doch damit nicht genug, es fängt wieder an zu regnen.
All die Sachen verstauen, die mir naß auch nichts nützen, wie das Radio. Ne große, feste Mülltüte für Gartenabfälle herausgepult, damit ich samt Schlafsack drin verschwinden kann und nicht so naß werde. Jedoch es nutzt alles nüscht. Das Wasser arbeitet sich langsam zu meinem Körper vor. Auf den Bauch liegend, die Hände unter dem Brustkorb, damit ich keinen oder wenig Kontakt zum nassen, kalten Boden habe, friere ich mir den Allerwertesten weg. Langsam bildet sich zwischen dem Untergrund und meinem Körper, sowas wie eine warme Lache. Richtig heimelig. Doch auch dieser letzte Rest von Warm, wird morgens ca. 5 Uhr, von einem heftigen, anhaltenden Regen weggespült. Habe ich die Schnauze voll.
Bald wird es hell, das Wasser von oben hört auf, ich packe die Klamotten und beschliesse mich wieder auf den Heimweg zu machen. T-Shirts, Pullis, Handtücher und vor allem die Penntüte sind klatschnass. Ist auch kein Wetter, das ich die wieder trocken kriegen könnte.
Bevor ich losziehe, betrachte ich noch einmal meinen Rastplatz. Die Scheiben der Hütte, hätte ich nur einschlagen brauchen , dann wäre mir das alles erspart geblieben. Das war eine Prüfung!
Der Rückweg ist noch schwerer. Mein Körper ist ausgelutscht von den gestrigen Strapazen und der schlaflosen Nacht. Die Füße tun weh. Wegen der feuchten Klamotten ist der Rucksack noch schwerer. Aber ich will gehen. Mittags komme ich wieder da an wo meine Wohnung ist. Entkräftet und mittlerweile verschnupft, falle ich erst mal für 2 Stunden ins Bett. Normalerweise schlafe ich tagsüber nicht, aber es geht nicht anders. Zu groggy. Auch am nächsten Tag spüre ich mich genau. Doch schon den Abend vorher, am Computer, merkte ich wie gut mir das alles auch getan hat. Meine Gedanken sind klarer und zielgerichteter, ich kann besser durchatmen. Also. Machs nochmal Stefan. Besser. Vorbereiteter. Ja und Du auch, mein Leser. Das tut uns allen gut. Muss man ja nicht so strapaziös einrichten, wie euer Schreiber das gerade beschreibt.



Fernsehen ?

Neulich Abend, 30.10.07, kam in der ARD, die Sendung "Menschen bei Maischberger". Das Thema hieß "Ufos, Engel, Außerirdische - sind wir nicht allein?" und das ganze fand um 23.30 Uhr statt. Hätte ich nicht gerade Fußball geschaut, in deren Berichterstattung ein Hinweis auf die nachfolgende Sendung kam, wäre die ganze Show wohl an mir vorbeigelaufen, denn ich gucke nicht so viel Glotze und habe auch kein Programm. Das Fernsehen beeinflußt uns bewußt, sowie auch unterbewußt und nur weil ich das weiß heißt das noch lange nicht das ich alles mitkriege, was die so mit uns machen. Abgesehen davon, sind die Nachrichten, die uns vorgesetzt werden, allesamt gefiltert, sowie sie auch nur ein bischen an dem Weltbild rütteln, das uns vorgemacht wird.
Auch diese Diskutier und Quassel-Sendungen, gehen mir im allgemeinen eher auf den Sack und werden weggeschaltet(Treffen sich eh nur Ausgesuchte, die keinen Mangel an irgendwas haben, um sich und vor allem Uns, die Taschen über eine heile Welt vollzulabern, die sie natürlich, voll im Griff haben.). Nun denn, das Thema, regte mich aber zum aufbleiben und weiterschauen an.
Mit von der Partie, war unter anderen auch Nina Hagen, die erst mal von einer Begegnung mit Ausserirdischen erzählte. Derweil schweifte die Kamera über die Gesichter der anderen Anwesenden. Dabei fiel mir auf, das ZDF-Moderator "Joachim Bublath", großspurig als Wissenschaftler angekündigt, immer höhnisch grinste oder gelangweilt an seinen Fingern pulte, wenn Nina über ihre Erlebnisse berichtete.
Als der Typ dann selber an der Reihe war, ließ er schon mal durchblicken, das Leute, die an Außerirrdische glauben, wohl nicht ganz glaubhaft wären. Ein anwesender Physiker und Psychologe, der unter anderen, wohl auch Entführungsopfer betreut, wollte erklären, das man seine Klienten nicht alle in die Ecke der Lügner und Bescheuerten stellen könne. Da bekam er gleich erst mal ne volle Breitseite von Bublath. Immer wenn sich dann der Physiker rechtfertigen wollte, fuhr Bublath ihn rechtzeitig ins Wort. Auch andere in der Runde, ließen sich von dem Knaben wohl einschüchtern und äußerten sich nur sehr zögernd. Dann setzte Nina Hagen sich von Joachim Bublath(wegen seiner schlechter Schwingung und Ausstrahlung) weg und griff selbigen aber, wegen seiner Aussagen in den Gesprächen vor der Sendung an. Da soll er sich über President Bushs Mondbesiedlungspläne geäußert haben. Hört, hört. Das ist ja interessant. Bublaths Gesicht fällt ein, doch Sandra Maischberger, holt ihn schnell aus der Schusslinie und behauptet, sie hätte das erzählt.
Dann spricht "Sabrina Fox" über den Zusammenhang, zwischen Engel und Außerirrdische(also mein Thema). Sie ist Schriftstellerin und kann gut und schlüssig erklären, so das auch Neulinge sie gut verstehen können.
Bublath sieht seinen Plan, die Sendung zu torpedieren und UfO-Gläubige als Schwachsinnige zu kennzeichnen, als gescheitert. Er steht auf und verlässt die Anwesenden, mit Worten wie :"So einen Unsinn tu ich mir nicht an" oder so. Ja, ja, der große Wissenschaftler, kann es sich auf keinen Fall leisten, mit diesen Spinnern, an einem Ort gesehen zu werden. Am nächsten Tag, wird in den Medien behauptet, Nina hätte ihn aus der Sendung geekelt, doch das stimmt nicht. Eher war das umgekehrt. Nein, am Samstag kam eine Widerholung, in der jeder sehen konnte, das das eine Lüge ist, denn die ganze Zeit, vor Bublath sein Abgang, hatte Sabrina Fox geredet. Er wollte oder sollte, dem gläubigen Zuschauer, einfach nur das Bild vermitteln, wer sich mit solchen abgibt, ist selber ein Phantast. Der Gipfel, den neben ihm sitzenden Physiker, fiel er mit der Unverschämtheit in das Wort:"haben Sie überhaupt einen Titel?" ! Er der über allem steht.
Nachdem der Typ aufgestanden und abgehauen ist, jubelt Nina rum, als ob sie alleine wäre. Kasperle-Theater. Ob sie das mit Absicht macht? Frage ich mich. So nach dem Motto, ich tue so als ob ich pro Außerirrdisch bin, aber wenns interessant wird, werden erst mal Störfeuer gelegt. Aber vielleicht isse ja auch einfach nur doof. Für den unkritischen Betrachter kam das jedenfalls so rüber, als ob alle Aliengläubigen einen an der Waffel haben. Ganz im Sinne der Medien. Danke Nina, Du Kasper.
Fazit: Das Konzept, UfO- und Aliengläubige, als Idioten hinzustellen, ist wieder mal voll aufgegangen.
Über das eigentliche Thema wurde so gut wie garnicht geredet, doch ich denke, das sollte so sein.

Schon wieder eins. Am 1.9.07, nachmittags. Staune schon garnichtmehr. Flog ziemlich direkt über mir, fast im Zenit, von Süd nach Nord. Dabei irgendwas zwischen 2-4 km entfernt.
Wieder war es länglich, aber nicht so schlank denn das letzte. Wie alle Sichtungen davor, zog es mit einer Geschwindigkeit über das Firnament, wie wir es von unserer Technologie nicht kennen.Also nicht etwa ein Zeppelin. So wie alles zuvor, machte es keine Geräusche und ebenfalls keine Kondensstreifen.
Irgendwie werde ich mich wohl doch gewundert haben, vergaß ganz, zu winken.
So langsam mache ich mir Gedanken, das immer nur ich welche sehe. Vielleicht liegt es daran das ich mich in der Kindheit, nicht von der "Hans guck in die Luft" Geschichte, hab beeindrucken lassen(Indoktrinieren), sondern weiter fröhlich in den Himmel schaue.

Bis später !

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