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Höchste Zeit

Die Sonne

Unser aller Lebensspender. In jeder Sekunde verwandeln sich 4 Millionen Tonnen Masse in 380.000.000.000.000.000. Milliarden Watt Energie. Wahnsinnszahl. Davon kommt zwar nur der zweimillionste Teil hier auf der Erde an, doch wenn man zwei Millionen durch diese riesige Summe teilt bleibt immer noch 190.000.000.000 Milliarden Watt über.
Sonnenenergie wurde in Deutschland verstärkt genutzt, in den letzten Jahren. Als Kollektoren für Warmwasser oder Solarzellen auf den Dächern. Doch die Regierung hat die Subventionen dafür eingeschränkt. Zum Ausgleich wurden Atomkraftwerkbetreiber wieder steulich unterstützt. Ein Schelm wer böses dabei denkt. Bin ein Schelm.
Schön finde ich, dass immer mehr Fahrräder mit Elektromotorunterstützung zu sehen sind. Mobilität auch für solche Menschen die nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs sind, wie etwa die Älteren.
Elektroautos gibt es schon länger, die Probleme waren zu geringe Reichweiten, zu schwere Batterien. Nun könnte man ja E-Autos bauen, mit schnell auswechselbaren Akkus. Gleich wird dann wieder geschrien, oh, oh, soviel Silizium gibt es nicht auf der Welt, das ist zu teuer. Teuer, damit kriegen sie uns doch immer. Das ist bloßes Sperrfeuer der Energiekonzerne und der Ölindustrie. Silizium wird grob gesagt aus Sand gemacht und Sand gibt es ganz schön viel auf der Welt. Ne das ist extra Quarzsand den man dafür braucht, kommt es dann in der Glotze. Schon Tucholsky schrieb 1930:

Wir erobern die Macht, Schritt für Schritt.

Niemand stört uns. In guter Ruh

sehn Regierungssozialisten zu.

Wir wollen euch einzeln. An die Gewehre!

Das ist die neuste Wirtschaftslehre.

Die Forderung ist noch nicht verkündet,

die ein deutscher Professor uns nicht begründet.

In Betrieben wirken für unsere Idee

die Offiziere der alten Armee,

die Stahlhelmleute, Hitlergarden ...

 

aus: Die freie Wirtschaft
carport-solar_solarworld Selbst wenn Quarzsand auf einmal knapper würde, es gibt so viele Speichermöglichkeiten für elektrische Energie. Z.B.: mein kleines Solarradio. Hab ich natürlich gleich auseinander gebaut. Da ist ein Kondensator drin, vielleicht ein viertel so groß wie eine der beiden Batterien die auch dazu gehören. Der Kondensator hält aber mindestens genau so lange wie die beiden Akkus. Alles klar?!
Noch einer. Als Opel letztes Jahr von der Pleite bedroht war und 2 Milliarden brauchte, kam eine Firma aus Düsseldorf "Solarworld" mein ich heißen die und sagte: Wir sind über 700 Millionen stark und den Rest nehmen wir als Kredit und dann bauen wir Elektroopels. Ein Tag dann war die Nachricht aus den Medien verschwunden und natürlich hatte die Regierung abgelehnt dafür Kredite vorzuschießen. Alles Klar!?
Link zum Bild: SolarWorldAG


Die Sprüche über die zu kurze Reichweite der E-Autos, könnten auch bald zu den Akten gelegt werden.

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oder hier unter anderen der Cayenne auf der Ecar Messe in München.

Ein alltagtaugliches Elektro-Auto hat weltweit erstmals die Strecke von 600 km zurückgelegt. Das Fahrzeug war auf der Fahrt von München nach Berlin unterwegs und fuhr mit 130 km/h. Abends um 22.00 Uhr ging es am 24.10.2010 los. Gefahren wurde die Autobahn zwischen München und der Hauptstadt. Die Strecke gilt als nicht E-Mobil freundlich. Energierückgewinnung(z.B. durch Bremsen) findet kaum statt.
Ein junges Berliner Unternehmen "DBM Energy" hat zusammen mit dem Energie Anbieter "lekker Energie" die Fahrt auf die Beine gestellt.
Das Auto kommt wie ein normaler A2 daher und ist ein ganz normales mit vier Sitzen. Kofferraum, Servolenkung, Airbags, Klimaanlage und Radio. Die Batterie wurde auf Lithium-Metall-Polymer-Basis gebaut uind setzt sich aus diversen Komponenten zusammen.
Hier ein Link zu der Firma: E-Mobil

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solarflugzeuge

Am 29. April 1979 gelang der weltweit erste Solarflug mit Akkuunterstützung. Der Name des Gerätes "Solar Riser". Das Ultraleichtflugzeug, ein Nurflügel-Doppeldecker, erreichte eine Höhe von 12 meter, flog 800 meter weit und landete sanft,
Das Gerät hatte eine Spannweite von ca. 13 meter. Die installierten Solarzellen kamen bei 30 Volt auf 350 Watt Leistung, mit der eine "Hughes 500" Helikopterbatterie aufgeladen wurde. Damit wurde dann ein 3 PS starker Elektromotor gespeist.
Der Solar Riser konnte nach einer Aufladezeit von eineinhalb Stunden 3 - 5 Minuten fliegen. Das Fluggerät war leicht genug um endlos zu gleiten. Das reichte um den Motor zum Start sowie auch zum Landen einzusetzen.
Der Erbauer "Larry Mauro" hatte nicht die besten damals erhältlichen Solarzellen, auch wäre noch Platz für doppelt soviele gewesen.
Das Teil stellte der Erbauer dem EAA Airventure Museum zur Verfügung.

Weitere Solarflieger waren der "Gossamer Penguin" eine weiterentwicklung des "Gossamer Albatros" mit dem Paul McCready zuvor die Überquerung des Ärmelkanals gelang.
In Deutschland beginnt der bemannte Solarflug mit der "Solair 1". "Günter Rochelt" ein Extrem-Leichtbauspezialist und im Modelbau bereits solarerfahren, stellte am 21. August 1983 einen Dauerflugrekord für Solarflugzeuge von 5 STunden und 41 Minuten auf. Die Solair 1 war in Enten-Konfiguration gebaut, das heißt das Höhenleitwerk ist vorne, was beim Steigen den Auftrieb unterstützt.
Das Flugzeug ist 5,40 meter lang, hat eine Spannweite von 16 meter und ein Leergewicht von 120 kg. Tragfläche und Höhenlaufwerk waren mit 2500 Solarzellen ausgestattet was eine Leistung von 2200 Watt erbrachte. Die Geschwindigkeit: 28 km/h. Ach ja, die deutsche Industrie verweigerte Rochelt die Unterstützung, dafür half ihm später die US-amerikanische Firma "solarex".
Die Solair 1 steht heute im Deutschen Museum in München.

Solair II

ist der Nachfolger und wird seit 1996 an der Hochschule für bildene Künste in Hamburg weiterentwickelt. Solair II ist so konzipiert das sie von einer Person zusammen gebaut werden kann, da alle Strom- und Steuerungsanschlüsse in dem Steckmechanismus integriert sind.
Der Erstflug mit Eigenstart erfolgt im Sommer 1998 auf dem Flughafen Telgte bei Münster. Die Leistung der Motoren reicht aus um in die Luft zu kommen, doch sie erhitzen zu schnell. Auch die Kühlung der Batterien macht Probleme. In Zusammenarbeit mit der Uni Paderborn entwickelt die Firma "Wittenstein Motion Control" ein neues Antriebskonzept. Das Fluggerät wird mit zwei kollektorlosen Drehstrommotoren ausgestattet. Der Einbau nebst neuer Batterien findet in der Firma "Schwille Elektronik" statt. Diese neuen Akkus sind sehr gut solar nachladbar und die Rotoren laufen gegensinnig an den Spitzen des V-Leitwerksangebracht auf Schub. Bei Segelflug sind sie zusammenklappbar. Das Gewicht: 230 kg(ohne Akkus:130 kg) mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. 30,44 meter Solarzellenfläche, die einen Wirkungsgrad von 17,3% aufweisen, wurden in einem neuen Verfahren verbunden so das die erforderliche Laminatdicke halbiert wurde.
Bei einer Notlandung wurde der Rumpf so schwer Beschädigt, das eine Wiederzulassung sehr schwierig würde. Das Deutsche Museum in München hat bereits Interesse gezeigt, hat derzeit aber keinen Platz für eine Ausstellung.

solar impulse

Bertrand Piccard versucht mit seinem Projekt "solar impulse" erneuerbare Energien und neue Technologie aktiv zu fördern. Mit einem 25 Stunden nonstop Flug hat der Schweizer bewiesen, was auch ohne fossile Energien und nicht wiederverwertbaren Rohstoffen möglich ist!
solar impulse Solar impulse hat seinen ersten Nachtflug am 8.7.2010 überstanden. Um 9 Uhr morgens landete das Fluggerät auf dem Militärflughafen in Payerne/Schweiz.. Der Pilot "Andre Borschberg" mit dem Piccard zusammenarbeitet war 26 Stunden, 10 Minuten und 19 sekunden in der Luft. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 126 km/h, der Durchschnittliche Wert bei 43 km/h. Die Rekordhöhe von 9235 meter konnte erreicht werden. Das sind Weltrekorde für Solarflugzeuge, sowohl in der Länge als auch in der Höhe.
Es gab keine technischen Pannen. Allerdings wurde die Kälte etwas unterschätzt. In 8500 meter Höhe gefror das Wasser und der Pilot konnte stundenlang nicht trinken. Auch das I-Pod war zeitweise nicht benuztzbar. 25 Stunden war der Flieger ununterbrochen in der Luft. Im Laufe des Abends und der Nacht sank das Flugzeug dann auf 1300 meter Flughöhe, um mit Motorkraft weiter zu kreuzen. Bei Sonnenaufgang war dann noch genug Energie für drei weitere Flugstunden gespeichert.
Das Solarflugzeug hat eine Spannweite von 63,4 meter, ist auf Grund seines Karbonfasergerüstes nur 1600 kg leicht und verfügt über 12.000 Solarzellen. Mit einem verbesserten Nachfolgemodell will Picard 2012 den Atlantik überqueren. Eine Weltumrundung mit 5 Etappen soll sich anschließen.
Bertrand Piccard stammt aus einer berühmten Familie. Der Großvater "Auguste Piccard (1884 - 1962) fuhr am 18.August 1932 mit einem Ballon auf 16.940 m Höhe. Der Vater Jacques Piccard (1922 - 2008) brach den Tiefseetauchweltrekord im Mariannengraben (10.916 meter) und setzte sich für das Leben im Meer ein. Bertrand Piccard selbst dürfte einigen noch bekannt sein als der Mann der zusammen mit dem Briten "Brian Jones" als Co-Pilot, am 21. März 1999 die erste Weltumrundung mit dem Ballon gelang. Dazu brauchten sie 19 Tage, 21 Stunden und 47 Minuten. Auch das war Weltrekord sowohl in der Dauer, als auch mit 45.755 Km in der Länge.

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Sonnenkollektor


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